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Mindestens 158 Seeadler von Windkraftanlagen getötet: Betreiber versus Tierschützer

Der NDR meldet, dass seit dem Jahr 2002 bis heute offiziell 158 Seeadler in Deutschland von Windkraftanlagen getötet wurden. In dieser Rechnung nicht enthalten sind Tiere, die (teilweise schwer) verletzt wurden und nicht gemeldete Todesfälle. Die Zahl liefert Sprengstoff für Tierschützer und Anlagenbetreiber. Strenge Gesetze sollen für mehr Sicherheit sorgen und den Frieden wieder herstellen.

Rotorblätter mit Geschwindigkeiten von über 400 km/h

Eine Windkraftanlage in Höchstform schafft bis zu Umdrehungen pro Minute, dabei erreichen die Rotorblätter eine Geschwindigkeit von über 400 km/h. In der Tierwelt sind schnelle Bewegungen dieser Art unbekannt, darum geraten nicht nur Vögel, sondern auch Fledermäuse und Insekten regelmäßig in den Gefahrenbereich und lassen dort ihr Leben. Auch die imposanten Seeadler sind dagegen natürlich nicht gefeit, manche von ihnen können nach einem Unfall wieder aufgepäppelt werden. Andere wiederum werden förmlich durchgehackt oder bleiben für alle Zeiten flugunfähig. Insgesamt gibt es bereits etwa 30.000 Windkraftanlagen in Deutschland, die Tendenz ist steigend.  (weiterlesen)

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