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Bundesrat stimmt für restriktiveres deutsches Waffengesetz: Worum geht es bei der Stellungnahme?

Die Sitzung des Bundesrates zum Thema Waffenrecht (Entwurf zum dritten Waffenrechtänderungsgesetz; 3. WaffRändG) hätte besser zum Freitag den 13. als zum letzten Freitag, dem 20. September 2019, gepasst. Denn es wurde nahezu allen Empfehlungen der Ausschüsse des Parlaments und somit grundsätzlich einem schärferen Waffenrecht zugestimmt. Was bedeutet das konkret?

Mit dieser Stellungnahme des Bundesrates sind die EU-Feuerwaffenrichtlinie und die entsprechende Umsetzung in deutsches Recht weiter auf dem Vormarsch, was unter anderem folgende Konsequenzen für uns Legalwaffenbesitzer haben könnte, die deutlich über die Forderungen von EU sowie der Bundesregierung hinausgehen:

Die wichtigsten Neuerungen im neuen deutschen Waffengesetz

Ständige Bedürfnisprüfung (Details siehe unten)
Verbot von privaten Salutwaffen
Kein erleichterter Erwerb von Verschlüssen, Gehäusen, Wechselschäften und -sets für Langwaffen
Das Nachtzielverbot bleibt bestehen
Verbot großer Magazine und deren Gehäuse (weiterlesen)

Bundesrat