Schäden durch Verbiss: Mehr Bäume, weniger Wild
Oberbayerische Jäger und Waldbesitzer verfassen gemeinsame Erklärung
In den Wäldern von Weichs (Landkreis Dachau) sind bis vor wenigen Jahren praktisch nur Fichten gewachsen. "Aber jetzt haben wir auch junge Tannen, Buchen, Eichen und Ahornbäume, alles was wir für einen stabilen Mischwald brauchen", sagt Georg Rottmeir. "Das Beste ist, dass die Laubbäume gleichsam von selbst wachsen." Rottmeir ist Landwirt, Jäger und Vorsitzender der örtlichen Jagdgenossenschaft. Darin sind alle Weichser Grundbesitzer zusammengeschlossen, auf deren Flächen gejagt werden darf.
Es gibt einen Grund, warum in Weichs seit Kurzem auch Laubbäume und Tannen wie von alleine gedeihen: Die Jagdgenossenschaft achtet streng darauf, dass Bäume, die sich ansamen, nicht mehr zusammengefressen werden. Junge Tannen, Buchen, Eichen und Ahorn sind Leckerbissen für die Rehe. Also lässt die Jagdgenossenschaft so viel Wild schießen, dass in ihren Wäldern auch die jungen Tannen und Laubbäume wachsen können, die sonst keine Chance gegen die vielen Rehe dort hätten. (weiterlesen)


