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Schweinepest bedroht russische Tiger

Schweinepest im russischen Fernen Osten ausgebrochen / WWF warnt vor Gefahr für letzte Amur-Tiger

Die afrikanische Schweinepest ist im Fernen Osten Russlands ausgebrochen, einem der letzten Verbreitungsgebiete des Amur-Tigers. Sich selbst können Tiger durch den Verzehr erkrankter Wildschweine zwar nicht infizieren. Trotzdem droht den Raubkatzen deswegen Ungemach. Zur Eindämmung des Virus will die Regierung ein gängiges Verfahren anwenden: Die Wildschein-Population soll durch Abschuss in den betroffenen Seuchengebieten auf ein Minimum reduziert werden. Der WWF warnt davor, diese Methode, die im europäischen Teil Russlands eingesetzt wird, in den Lebensräumen der stark bedrohten Amur-Tiger und der ebenso bedrohten Amur-Leoparden anzuwenden. Laut WWF sind es vor allem Menschen, die durch Kleidung und Transport den Virus aus den Schweineställen weitertragen. Wildschweine abzuschießen bewertet die Naturschutzorganisation daher als „blinden Aktionismus“, dem letztendlich auch die Tiger zum Opfer fallen, da sie keine Beute mehr finden.  (weiterlesen)

Afrikanische Schweinepest