Schwarzwildjagd: Die Pirsch
von Norbert Happ
Pirschen kann man bei Tageslicht und auch nachts sowohl im Wald als auch im Feld, wenn die Geländeverhältnisse es zulassen und der Jäger dieses Handwerk versteht. Die Pirsch verlangt dem Jäger großes Können hinsichtlich Körperbeherrschung und Reaktionsvermögen sowie gute Revierkenntnisse ab. Besonders wichtig ist die Prüfung der Windrichtung. Gepirscht wird gegen den oder mit halbem Wind.
Geräuscharmes Gehen und ruhige Bewegungen sind sehr wichtig. Bei vielen Stücken aller Wildarten habe ich Schuhe und Stiefel zurückgelassen, allerdings nach dem Schuss bei Nacht auch schon längere „Nachsuchen“ veranstalten müssen. Gedeckte Kleidung ist vorteilhaft , die Farbe – außer Blau – spielt aber keine wesentliche Rolle. Hastige Bewegungen muss man unbedingt vermeiden.
Pirschen im Feld
Im Felde geht man zu Schaden gehende Sauen an, wenn man sie vom Ansitz aus sehen oder hören, aber nicht erreichen kann. Man versucht, auf einsehbaren Stellen im Getreide oder Mais heran und zu Schuss zu kommen. (weiterlesen)


