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Im Wald gibt's a Sünd: Über Licht- und Schattenseiten der Jagd

Der Schriftsteller Thomas Sautner über verhaltensauffällige Trophäensammler, wertvolles Wildbret und saubere Schüsse durchs Autodach

Mein Onkel Schorsch, der mehr als sein halbes Leben lang Förster gewesen war, formulierte es so: "Es gibt Jäger, und es gibt Idioten, die sich Jäger nennen." Unter der Jägerschaft ist es ein offenes Geheimnis, dass auf zwei umsichtige Wild- und Naturheger ein intellektuell verblüffend simpel gestrickter Trophäenjäger kommt. Oder gar einer, dem das Abknallen von Tieren einen Kick verschafft.
"Der Anteil der Verhaltensauffälligen ist signifikant", resümiert trocken einer, der von Berufs wegen den Überblick hat. Und eine Zunftkollegin, Sylvia Scherhaufer, Geschäftsführerin des niederösterreichischen Jagdverbands, versichert mit überaus glaubwürdigem Gesichtsausdruck: "Am meisten ärgern uns solche Leute in den eigenen Reihen." Schließlich gehe es neben dem Wohl des Wildes auch ums Image der Jagd. (weiterlesen)

 

Schriftsteller

Thomas Sautner (49) ist Schriftsteller und Essayist. Zuletzt erschien sein Roman "Großmutters Haus". Aktuell recherchiert er für seinen neuen, in Arbeit befindlichen Roman unter anderem über Wald und Flur, den Adel – und die Jagd.

www.thomas-sautner.at