Erfolgreiche Wildschweinjagd im koblenzer Stadtwald
Koblenzer Jäger zeigen grosses Engagement bei kurzfristig anberaumter revierübergreifender Drückjagd auf Schalenwild.
Die Stadtverwaltung rief um Hilfe und die Jäger kamen zahlreich. Rund 100 Schützen, 40 Treiber und viele Jagdhunde versammelten sich am Samstagmorgen (19. Oktober 2019) im Stadtwald von Koblenz, um eine revierübergreifende Drückjagd auf Wildschweine in den Revieren „Silberkaul“ und „Schwedenschanze“ durchzuführen.
Notwendig wurde diese Jagd, da die Wildschweine nahezu jede Nacht den Schutz des Waldes verließen. Sie durchwühlten dann die Wiesen, Gatter und Grünflächen des bei den Koblenzern beliebten Wildgeheges am Forsthaus Remstecken auf der Suche nach tierischem Eiweiß – Engerlinge, Larven und Würmer. Die so entstandenen großen Schäden wollten der Betreiber des Wildgeheges und der Wirt des Forsthauses nicht länger hinnehmen, da sie zudem (ob unbegründet oder nicht) eine Gefahr für ihre Besucher und Gäste durch die nachtaktiven Schwarzkittel befürchteten.
Es vergingen nur knapp zehn Tage von einer Ortsbegehung am Wildgehege mit den Pächtern der angrenzenden Reviere, Vertretern der Stadtverwaltung und einem Stadtwaldförster, bis schließlich am Samstagmorgen die Jagdhörner und das Geläut der Hunde durch den Wald schallten. Eine enorme organisatorische Aufgabe, die die Jäger in dieser kurzen Zeit zu bewältigen hatten. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

