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Forscher zu CO2: „Aufforstung wird überbewertet“

Schweizer Forscher hatten behauptet, neue Wälder könnten 205 Mrd. t CO2 aus der Atmosphäre holen. Dem widersprechen nun weltweit Wissenschaftler und können das auch begründen.

Forscher weltweit kritisieren die Behauptung der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich, dass Aufforstung den Klimawandel am effektivsten bekämpfen kann. Die Schweizer hatten im Sommer geschrieben, die Erde könne ein Drittel mehr Wälder vertragen, ohne dass Städte oder Agrarflächen beeinträchtigt würden. Diese neuen Wälder könnten 205 Mrd. t Kohlenstoff speichern, wenn sie herangewachsen sind, hieß es.
Dem widerspricht jetzt eine Studie der Leuphana Universität Lüneburg. Demnach werde das Potenzial von Baumpflanzungen zur Eindämmung des Klimawandels dramatisch überbewertet, zitiert die dpa. Das Pflanzen von Bäumen an falschen Orten könne sogar Ökosysteme zerstören, die Intensität von Waldbränden erhöhen und die globale Erwärmung verschärfen, meinen auch Wissenschaftler der Texas A&M University in den USA.  (weiterlesen)

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