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Bayerischer Jagdverband: Was nun, Herr Schreder?

Vor der BJV-Delegiertenversammlung hat Vockes Vertreter, Thomas Schreder, Stellung bezogen und erklärt, wie es weitergeht.

PIRSCH: Der BJV ist in schwerem Fahrwasser – ein Präsident, gegen den staatsanwaltlich ermittelt wird, Hausdurchsuchungen und eine Schlammschlacht …

Thomas Schreder: Der BJV und die Jagd in Bayern stehen vor riesigen Herausforderungen, und ja, da müssen wir geeint und geschlossen agieren. Denn es werden unsere Gegner sein, die daraus Profit schlagen wollen. Daher ist es richtig und wichtig, wenn wir uns alle wieder auf das konzentrieren, wofür wir gewählt, bestellt und angestellt sind: Die Vertretung der Jagd und der Jägerschaft in Bayern. Daher gilt es auch eine saubere Trennlinie zu ziehen, denn gegen den BJV wird weder ermittelt noch sind wir als Verband im Fokus der Behörden.

PIRSCH: Wie konnte es soweit kommen – tragen Sie da als Präsidiumsmitglied nicht auch eine Mitschuld?

Thomas Schreder: Die Gründe für die aktuelle Situation sind vielschichtig. Zum einen sind unsere Verbandssatzung und Geschäftsverteilung in manchen Stellen überholungsbedürftig. Sie ermöglichen es der Verbandsspitze – Teilen des geschäftsführenden Präsidiums –, sehr eigenständig zu handeln und zu entscheiden. Was, wie wir jetzt sehen, auch passiert ist. Ich selber hatte als Bezirks-Vorsitzender und Mitarbeiter nur einen sehr beschränkten Einblick in die Entscheidungsfindung vor den Präsidiumssitzungen. Diese Entscheidungen sind stets im kleinen Kreis gefällt worden. Ich hätte aber, und das sehe ich nun sehr selbstkritisch, da genauer hinschauen bzw. entsprechende Transparenz einfordern müssen. Als Vizepräsident, der ich seit dem LJT in Veitshöchheim bin, habe ich gemeinsam mit meinen Kollegen in den letzten Monaten konsequent die Aufarbeitung der Themen begleitet und Neues angestoßen – immer das Wohl des Verbandes im Fokus. Hier müssen wir in Zukunft sicher nachschärfen und uns unseren Mitgliedern gegenüber öffnen! Wir als BJV dürfen nichts zu verbergen haben!

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