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Streit um Jagd auf Wölfe im Bundestag

Berlin - Vor fünf Monaten hat die Bundesregierung beschlossen, den Abschuss von Wölfen nach Nutztier-Rissen zu erleichtern - nun geht der Streit darüber in die nächste Runde.

Die SPD pochte vor der für den späten Donnerstagabend geplanten ersten Beratung des Gesetzentwurfs im Bundestag auf den Schutz der Herden und auf das Europarecht, das einen strengen Schutz der Tiere vorsieht. Im Kern geht es darum, ob Wölfe vorbeugend geschossen werden dürfen, um etwa «wolfsfreie Zonen» zu schaffen.
«Wir müssen das Zusammenleben von Wolf, Mensch und Nutztier möglichst konfliktfrei organisieren», sagte der umweltpolitische Sprecher der SPD, Carsten Träger, der Deutschen Presse-Agentur. Dafür brauche es «wirkungsvollen Herdenschutz» samt Zäunen und Schutztieren, etwa Schäferhunden, deren Anschaffung und Unterhalt gefördert werden sollten. Auf Wunsch der Union werde nun über «europarechtssichere Anpassungen im Bundesnaturschutzgesetz» diskutiert, sagte Träger.  (weiterlesen)

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Foto: Wikipedia