Sind die Verbissgutachten wertlos?
Rund 200 Jäger und Landwirte lauschten in Roding Dr. Holger von Stetten. Sein Vortrag löste eine heftige Debatte aus.
RODING.Es herrscht kein Friede mehr im Revier, wenn die Interessen der Jäger, der Behörden und teilweise auch der Jagdgenossen aufeinandertreffen. Dies war bei der Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Jagd im Landkreis Cham in der Stadthalle am vergangenen Donnerstag deutlich zu spüren. Die Jäger hatten Dr. Holger von Stetten zu einem Vortrag eingeladen, zu dem rund 200 Jäger und Jagdgenossen (Landwirte) und Vertreter des Landwirtschafts- und des Landratsamtes gekommen waren. Vor rund einem Jahr hatte Dr. Arthur Bauer vom Amt für Landwirtschaft an gleicher Stelle referiert.
Hubert Kerscher begrüßte neben den Referenten namentlich Ehrenmitglied Hubert Kerzel sowie die „Vertreter der Ämter“. In seinem hochinformativen, interessanten Vortrag zeigte Dr. von Stetten seine Sichtweise über die bayerischen Regelungen beim Verbiss auf. Dr. von Stetten sagte in seiner Einleitung: „Unter dem Begriff ‚Reh’ versteht jeder, je nachdem wie er denkt und aus welcher Sicht er kommt, anders. Ein tierliebes Kind denkt beim Reh ans ‚Bambi‘.“ (weiterlesen)


