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Zum Schutz des Wildes: Strom aus-Litze weg!

Nicht stromführende Elektrolitzen der Weidezäune entfernen-Wildtiere können sich darin verfangen.

Nicht mehr benötigte elektrische Zäune, die zum Ende der Weidesaison stromlos auf den Weideflächen verbleiben, sind eine Gefahrenquelle für Wildtiere. Oftmals verendet im Winterhalbjahr eine Reihe von Hirschen, weil sich die Tiere in den Elektrolitzen dieser Weidezäune verfangen.

Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) appelliert daher an Weidebesitzer und -pächter, die Zäune nach dem Weideabtrieb im Herbst entweder abzuräumen oder das ganze Jahr über ausreichend unter Strom stehen zu lassen, um Wild abzuhalten.

Das Wild lässt sich von den nicht stromführenden Zäunen nicht abschrecken und versucht, mit seinem Geweih voran über oder unter den Litzen vorbei zu gelangen, um auf den Weideflächen zu äsen. Dabei kann es sich mit seinem Geweih in dem Band verfangen und sich immer enger eindrehen. (weiterlesen)

Litzen