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„Lasse mich nicht mit Dreck beschmeißen“

Warum ein Wolfsberater im Osnabrücker Land frustriert zurücktritt

Melle/Hannover Der Wolfsberater Meinhard Krüger übt harsche Kritik am Wolfsbeauftragten der Landesjägerschaft Niedersachsen, Raoul Reding: „Ich lasse mich von Raoul Reding nicht mit Dreck beschmeißen. Das ist mir zu viel.“ Was der Meller Wolfsberater dem Wolfsbeauftragten vorwirft, der für alle 100 Wolfsberater in Niedersachsen zuständig ist. Was ist bislang passiert? Nachdem am 6. Oktober drei Schafe in Bissendorf-Grambergen gerissen worden waren, war Krüger davon ausgegangen, dass die Weidetiere von einem Wolf aus einem Rudel im Bad Essener Berg gerissen wurden. Krüger hatte sich überzeugt gezeigt, dass fünf der Raubtiere im Raum Melle-Buer und Bad Essen leben, da im Linner Berg (Bad Essen) Anfang des Jahres drei Jungtiere gesichtet worden waren. Daraus hatte der ehrenamtliche Wolfsberater geschlussfolgert, dass „die Eltern dann ja auch irgendwo in der Nähe sein werden“. Außerdem hatte der Meller davon gesprochen, dass es einen Wolf im Südkreis in der Region Glandorf/Bad Rothenfelde/Bad Iburg und seit drei Jahren einen in Bramsche gebe. Warum wurde der Meller Wolfsberater kritisiert? Weil es für Krügers Behauptungen jedoch keine eindeutigen Nachweise gibt, hatten sich Wolfsexperte Raoul Reding und der Kreisjägermeister im Landkreis Osnabrück, Martin Meyer Lührmann, von den Einschätzungen des Meller Wolfsberaters distanziert. Für sie steht fest, dass es aktuell weder einen Nachweis für einen im Landkreis niedergelassenen einzelnen Wolf noch für ein Wolfsrudel gibt. Krüger war bislang einer von drei Wolfsberatern im Landkreis. (weiterlesen)

Wolfsberater Foto: Wikipedia