Waldsterben und Holzpreise: Der Wald in der Krise und die Holzpreise im Keller
Von der größten Krise des Deutschen Waldes sprechen einige Fachleute.
Die Schäden sind viel schlimmer als beim Waldkollaps durch den sauren Regen in den 80er Jahren, heißt es aus Fachkreisen. Weit über 200.000 Hektar, ein Gebiet dreimal so groß wie Hamburg, wurde von zwei Jahren Dürre und einer gigantischen Borkenkäfer-Invasion dahingerafft. Wann dieses Sterben gestoppt werden kann, ist zur Zeit immer noch nicht ganz klar.
Die Holzpreise sind dadurch auf den tiefsten Stand seit rund 10 Jahren abgestürzt. Ganz besonders dramatisch nach unten ging es mit den Preisen für Fichtenholz. Dieses Nadelholz wurde vom Borkenkäfer besonders stark befallen und überschwemmt praktisch den Markt.
Unzählige Bäume mussten gefällt werden, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Das drückte die Holz-Preise natürlich immer weiter nach unten.
Überangebot drückt Preise in den Keller (weiterlesen)


