Buschbrände in Australien töteten eine Milliarde Tiere
Canberra - Wegen der verheerenden Buschfeuer in Australien sind nach jüngsten Expertenschätzungen mindestens eine Milliarde Tiere ums Leben gekommen.
Alleine im Bundesstaat New South Wales an der Ostküste seien mehr als 800 Millionen Säugetiere wie Koalas und Kängurus sowie Reptilien und Vögel getötet worden, sagte Chris Dickman, Ökologe und Professor an der Universität Sydney am Mittwoch laut Mitteilung.
Viele der Tiere seien wahrscheinlich direkt durch die Feuer getötet worden, andere möglicherweise durch Mangel an Nahrung oder andere brandbedingte Umstände. Die Schätzung basiert auf einem Bericht der Tierschutzorganisation WWF von 2007 mit Zahlen zur Dichte der in der Wildnis lebenden Säugetiere (ausgenommen Fledermäuse), Reptilien und Vögel im Staat New South Wales. (weiterlesen)


