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Bauern und Jäger gemeinsam für den Wald

Zwischen Kritik an Trophäenjägern und dramatischen Schadholzzahlen: Ein Themenabend betont und sucht das Miteinander.
RODING.„Weil es ein brisantes Thema ist und wir gemerkt haben, dass Wissensbedarf da ist.“ – So erklärte Stefan Graf die Wiederbelebung einer Fortbildungsreihe, die es unter dem Dach des Bauernverbands in den vergangenen neun Jahren nicht gegeben hatte. Der Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften im Landkreis sollte Recht behalten: Rund 100 Interessierte waren gekommen, um sich mit dem Thema Jagd und Jagdrecht auseinanderzusetzen.
Graf selbst sprach von „akutem Handlungsbedarf, um angepasste Schalenwildbestände zu erreichen“. Diese seien zentrale Voraussetzung für den Waldumbau hin zu leistungsfähigen, stabilen Mischwäldern. „Wir setzen auf die Eigenverantwortung vorausschauender und aktiver Jagdgenossen“, betonte er. Es gehe nicht um einen Wald ohne Wild, sondern um ein ausgewogenes Verhältnis aller Bestandteile des Ökosystems, vom Reh bis zur Weißtanne, verdeutlichte der Chef der Jagdgenossenschaften. (weiterlesen)

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