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Ein kleiner Beutegreifer breitet sich weiter aus

Der amerikanische Nerz hat sich nach Schätzungen in den vergangenen Jahren in Niedersachsen weiter ausgebreitet. Die Landesjägerschaft geht davon aus, dass der auch als Mink bekannte kleine Beutegreifer mittlerweile im ganzen Land vorkommt. Darauf deutet auch die steigende Zahl erlegter Minke hin. Im abgelaufenen Jagdjahr wurden 63 Exemplare der nachtaktiven Art zur Strecke gebracht, gut doppelt so viele wie ein Jahr zuvor.
"In Deutschland kommt der Mink zwar deutlich seltener vor als andere invasive Neozoen wie Waschbär und Marderhund", sagte der Sprecher der Landesjägerschaft Niedersachsen, Florian Rölfing. Über den tatsächlichen Bestand in Niedersachsen gibt es nach Angaben des Naturschutzbunds NABU zwar keine hinreichende Datenlage. Dennoch sind Artenschützer in Sorge. Denn der Mink, der unter anderem kleine Nagetiere, Amphibien und bodenbrütende Vögel jagt, wird als Bedrohung für die Artenvielfalt eingeschätzt. (weiterlesen)

Mink