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„Seehofers Schildbürgerstreich“: Waffengesetz unter Feuer

Das neue Waffengesetz verbietet den Besitz von Magazinen für Langwaffen mit mehr als zehn Schuss Munition.

Genau die hatte der Bund zuvor millionenfach verkauft.

Kritiker werfen Innenminister Horst Seehofer vor, einen Schildbürgerstreich begangen zu haben.

Berlin. Wenn Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in diesem Februar das neue Waffengesetz von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) unterschreibt, gelten in Deutschland verschärfte Regeln für Hersteller, Händler und Besitzer. Die Bundesregierung setzt damit eine EU-Richtlinie im Kampf gegen Terror um. Vorgesehen ist unter anderem ein Ausbau des deutschen Waffenregisters, um die Herkunft von Schusswaffen leichter zurückverfolgen zu können.

Aber auch die Größe von Magazinen bei bestimmten Schusswaffen wird begrenzt, um deren Nutzung für Terroranschläge zu erschweren. Mit bis zu fünf Jahren Gefängnis kann künftig bestraft werden, wer Magazine für Kurzwaffen mit mehr als 20 Schuss Munition oder Langwaffen mit mehr als zehn Schuss Munition Fassungskapazität besitzt. (weiterlesen)

Waffengesetz