Deutschland und Polen planen Zäune an der Grenze
Wegen mehrerer Fälle von Afrikanischer Schweinepest in Polen sollen Barrieren im Grenzgebiet gebaut werden. Zudem wird der Abschuss von Wildschweinen erleichtert.
Deutschland und Polen planen im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest weitere Maßnahmen. Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium mitteilte, soll "unter anderem durch Abschuss" eine "drastische Verringerung der Wildschweindichte" erreicht werden. Vorgesehen ist auch ein "eingezäunter Korridor" entlang der Grenze, der eventuell auch auf polnischer Seite mit Unterstützung des deutschen Technischen Hilfswerks errichtet werden soll. Damit soll das Einwandern infizierter Wildschweine nach Deutschland verhindert werden, heißt es vom Ministerium.
Seit Herbst sind mehrere Fälle von Afrikanischer Schweinepest in Westpolen bekannt geworden. Anfang Januar war ein mit dem Virus infizierter Schweinekadaver 21 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt gefunden worden. Bisher sind zehn europäische Länder von der Tierseuche betroffen. Dazu gehören Estland, Lettland, Litauen, Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Polen, Slowakei, Italien und Belgien. Für Menschen ist die Krankheit ungefährlich, für Haus- und Wildschweine hingegen tödlich. (weiterlesen)
Foto: Wikipedia

