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Rehe passen sich an

Mensch beeinflusst Verhalten der Tiere mehr als Luchs

Rehe gelten als scheu und anpassungsfähig. Sie reagieren auf Menschen in ihren Revieren ebenso wie auf die Anwesenheit von Luchsen. Ein Forscherteam um die französische Wissenschaftlerin Nadège C. Bonnot und den Forstwissenschaftler Marco Heurich, der im Nationalpark Bayerischer Wald für Wildtiermonitoring zuständig ist, hat nun festgestellt, dass Rehe stärker auf menschliche Einflüsse und vor allem die Jagd reagieren als auf Luchse. "Die Jagd beeinflusst sogar ihren Tag-und-Nacht-Rhythmus", sagt Heurich, der auch an der Uni Freiburg lehrt.

Bonnot, Heurich und die anderen Forscher haben elf Millionen Bewegungsaufzeichnungen von etwa 430 mit GPS-Sendern ausgestatteten Rehen aus zwölf Regionen Europas analysiert. Eine ist der Nationalpark Bayerischer Wald, wo seit Jahren über Rehe geforscht wird. Grundsätzlich sind Rehe den ganzen Tag über aktiv, vorzugsweise in der Morgen- und Abenddämmerung (weiterlesen)

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