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Mecklenburg-Vorpommern: Aufstand der Jagdverbände

Neun der zwölf regionalen Jagdverbände von Mecklenburg-Vorpommern (MV) fordern, dass auf der nächsten Delegiertenversammlung des Landesjagdverbandes (LJV) im März dessen Präsidium komplett neu gewählt wird.

„Die (jagdfeindliche) Stellung des Präsidiums in dem Prozess zum Waldumbau sorgt in breiten Kreisen unserer Mitglieder für Unmut“, heißt es in einem Schreiben an LJV- und DJV-Präsident Dr. Volker Böhning von Mitte Januar wörtlich. Eine klare Positionierung des LJV zum Thema „Wald mit Wild“ werde nach wie vor vermisst. Ohne Neuorientierung würden möglicherweise „immer mehr Mitglieder das Vertrauen in den Verband verlieren“.

Die Kritik der Jagdverbände bezieht sich insbesondere auf die Zustimmung des LJV-Präsidiums Ende Oktober 2019 in einer Besprechung mit Landesforstanstalt und Waldbesitzerverband zur flächendeckenden Einführung von Mindestabschussplänen für Rot- und Damwild. Damit könnten Stücke der Altersklassen 0 und 1 sowie der weiblichen Altersklasse 2 auch ohne Beschluss der Hegegemeinschaften über die geplante Stückzahl hinaus erlegt werden.   (weiterlesen)

Landesjagdverband Mecklenburg-Vorpommern