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Forstwirtschaft: So retten wir den Wald

Vertrocknet, von Käfern befallen oder verbrannt – Deutschlands Wäldern geht es schlecht. Wer daran Schuld trägt und was jetzt zu tun ist, damit unsere Wälder überdauern

Eine Analyse von Gunther Willinger

Dürresommer, Schädlinge und Stürme. Der schlechte Zustand unserer Wälder wird oft nicht nur dem Klimawandel, sondern auch der Forstwirtschaft angelastet. Was ist dran an den Erzählungen von der bösen Fichte, von eintönigen Holzplantagen und einer rücksichtslosen Gewinnmaximierung im Wald? ZEIT ONLINE beleuchtet die wichtigsten Fragen.

Bis zu 180.000 Hektar geschädigte Waldfläche müssen wiederaufgebaut werden. Das entspricht in etwa 1,6 Prozent der deutschen Waldfläche.

Stürme, Trockenheit, Brände und Schädlingsbefall haben Deutschlands Wälder massiv geschädigt, ganz besonders in den Jahren 2017 bis 2019. Wie soll die Wiederbewaldung vonstattengehen? Eine Möglichkeit ist, den Wald sich selbst zu überlassen und darauf zu setzen, dass er sich heilt. Forstwissenschaftler wie Jürgen Bauhus, Professor für Waldbau an der Universität Freiburg, und Christian Ammer, Professor für Waldbau und Waldökologie an der Universität Göttingen, halten es für falsch, nur darauf zu setzen. "Die Erfahrung nach Stürmen hat gezeigt, dass auf vielen Flächen, wo Fichten umgeworfen wurden, die neue Waldgeneration wiederum von Fichten dominiert wird – auch wenn es eigentlich nicht die standortgerechte Baumart ist", sagt Bauhus. Auf einem Teil der Flächen, auf denen wieder Bäume wachsen sollen, sei es deswegen besser, den Wald durch gezieltes Pflanzen zukunftsfähiger Baumarten umzubauen, ergänzt Ammer.  (weiterlesen)

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