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Umweltverbände legen Thesen vor - Ausnahmen beim Artenschutz für mehr Windkraft

Eine Ausnahmeregelung beim Artenschutz zugunsten des Windkraft-Ausbaus können sich die Umweltverbände laut einem heute vorgelegten Papier vorstellen – sofern das nicht die einzige Maßnahme bleibt, um die Blockade bei Wind an Land aufzulösen. Auch über diese Blockade wollen die Länder-Ministerpräsidenten heute Abend mit Kanzlerin Merkel reden.

Als Anfang September 2019, kurz vor dem Windgipfel von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), Umweltverbände und Wirtschaft ein Zehn-Punkte-Papier zum Ausbau der Windenergie vorlegten, war der Naturschutzbund vorher aus dem Bündnis ausgestiegen. Bei einigen für den Naturschutz kritischen Punkten habe es Formulierungen gegeben, die Naturschutzbelange zu Kann-Vorschriften deklassierten, erklärte der Nabu damals sein Nein.

Bei dem heute allein von Umweltverbänden veröffentlichten Thesenpapier zur "Beschleunigung eines naturverträglichen Ausbaus der Windenergie" ist der Naturschutzbund wieder mit von der Partie – und das, obwohl das Papier dafür plädiert, im Interesse der Windkraft mehr "artenschutzrechtliche Ausnahmen nach dem Bundesnaturschutzgesetz" zuzulassen.   (weiterlesen)

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