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Schüsse in Nähe von Wohnhaus: Was ist bei Drückjagden erlaubt?

In Münnerstadt hat ein Jäger beim Schießen beinahe zwei Menschen getroffen. Hätte es Warnschilder geben müssen? Das sagt der Bayerische Jagdverband dazu.Bei einer Drückjagd in Münnerstadt (Lkr. Bad Kissingen) unterhalb des Michelsbergs kam es am Wochenende beinahe zu einem lebensgefährlichen Unfall. Zwei Passanten wären fast von einer Kugel erwischt worden, die ein Jäger offenbar in Richtung eines flüchtenden Wildschweins abgefeuert hatte. Ein 37-Jähriger hatte gerade sein Haus verlassen, als das Projektil an ihm vorbeizischte und in den Garten seines Nachbarn einschlug. Zuvor war dieselbe Kugel knapp an einer Spaziergängerin vorbeigeflogen.

Es gibt offenbar keine Abstandsregeln zu Wohnhäusern

Die Polizei ermittelt, wie es genau zu dem Zwischenfall kam. Was bekannt ist: Die Drückjagd war nicht angemeldet und es gab keine Warnhinweise, dass dort geschossen wurde. Außerdem stand der Schütze beim Feuern offenbar nur 500 Meter von den nächsten Wohnhäusern entfernt. Doch welche Regeln gelten überhaupt für eine Drückjagd?  (weiterlesen)

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