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Klimaschutz mit Gewehr: "hunting4future" will den Wald retten

Jagd soll intensiviert werden, um den Verbiss zu reduzieren

EBENRIED - Tiere töten, um den Wald zu retten? Das leuchtet nicht jedem sofort ein. Und doch kämpft die Initiative "hunting4future" dafür, die Jagd auf Rehe zu intensivieren. Weil diese die jungen Bäumchen anknabbern, kommen gerade in den derzeitigen Krisenzeiten des Waldes nur noch wenige Bäume durch.
Herbert Fuchs möchte nicht länger zusehen, wie sein Wald stirbt. Wegen Hitze, Trockenheit und immer mehr Schädlingen machen Kiefern und Fichten en masse die Grätsche. Nicht nur bei Fuchs, sondern überall in Bayern. Viele sprechen deshalb sogar schon von einem "Waldsterben 2.0“. Doch neue Bäume wachsen fast nicht nach, die Naturverjüngung, also die natürliche Vermehrung der Bäume, bleibt aus.
"In meiner Jugend musste man bei der Holzernte noch in Dickungen rein. Jetzt kann man zu jedem Baum mit dem Traktor hinfahren“, sagt Fuchs angesichts des lichten Waldes, durch den man weit hindurchsehen kann, so leer wirkt er zwischen den großen Altbäumen.

"Keine einzige Eiche kommt durch"  (weiterlesen)

Hunting 4 future