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Eine These, die für viele nicht aufgeht:„Wir brauchen mehr Jäger, um mehr Wild zu schießen?“

In der Jägerschaft wird landauf landab diskutiert, wie es mit der Jagd in nächster zeit weitergehen soll. nnz-Autor Kurt Frank hat sich im Landkreis umgehört und kommt zu einem klaren Ergebnis...

„Das edle Jägerleben vergnüget meine Brust, dem Wilde nachzustreben, ist meine höchste Lust. Wir laden unsere Büchsen mit Pulver und mit Blei; wir führen das beste Leben, im Walde sind wir frei.“

Was vor 300 Jahren der schlesische Dichter Gottfried Benjamin Hancke niederschrieb, erlebt gegenwärtig, was die Jägerei betrifft, einen regelrechten Boom. In einer Zeitung war zu lesen: Mit 19000 Anwärtern, die im Vorjahr zur staatlichen Jagdprüfung antraten, verzeichnete Deutschland eine Steigerung um 96 Prozent innerhalb von zehn Jahren.

Gut sei das, meint Torsten Reinwald vom Deutschen Jagdverband (DJV). Elisabeth Emmert vom Ökologischen Jagdverband (ÖVJ) pflichtet ihm bei. Auf den Nenner gebracht sind sie der Ansicht: Wir brauchen mehr Jäger, um mehr Wild schießen zu können, denn: Mehr Jäger, mehr Abschüsse, weniger Wild, mehr nachwachsender Wald.  (weiterlesen)

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