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Tischgespräch mit Sarah Wiener

Falstaff: Frau Wiener, wie wirkt sich Ernährung auf unseren Körper und auch auf unser Gehirn aus?

Sarah Wiener: Essen sollte Genuss bereiten, ein sinnliches Erlebnis sein, das uns guttut. Wissenschaft und Forschung wissen schon sehr lange, dass unsere Ernährung nicht nur das Körpergewicht beeinflusst, sondern auch chronisch entzündliche Krankheiten, Diabetes 2 und viele Stoffwechselerkrankungen. Depressionen, Alzheimer und Parkinson – es gibt auch zahlreiche Studien, die nahelegen, dass stark verarbeitete Nahrungsmittel und besonders Zucker auf unser Gehirn wirken. Und der gute Geschmack und der richtige Genuss bleiben auf der Strecke.

Was können wir der »Verindustrialisierung« unserer Nahrung entgegensetzen? Selber kochen! Mit möglichst regionalen, vielfältigen Grundzutaten, am besten aus ökologischem Anbau.

Was meinen Sie, wenn Sie auf die Notwendigkeit hinweisen, das Kochkulturgut zu verteidigen und zu retten?    (weiterlesen)

Sarah Wiener Foto: Wikipedia