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Unverblümt: Wenn der Adler die Katze frisst, der Wolf aber kein Problem ist

Redaktor Peter Fankhauser regt sich über einen Artikel in der Tagespresse auf. Dass der jagende Adler böse ist, der jagende Wolf aber nicht, das kann er so nicht stehen lassen.
Diese Woche habe ich mich fürchterlich aufgeregt, als ich in der Gratiszeitung «20 Minuten» las, dass ein Adler im St. Gallischen Werdenberg eine Katze beim Mausen erwischte, diese packte und kurzerhand ins Jenseits beförderte. Diese «Tragödie» hat sogar eine Person mit dem Handy aufgenommen. Die Leserkommentare auf den Artikel liessen nicht lange auf sich warten: Von «das arme Büsi», bis zum bösen Adler, bis hin zu «dieser Idiot hätte lieber der Katze geholfen, statt mit dem Handy zu filmen» – es war alles dabei.

Wenn das Raubtier Sympathien verliert

Der Höhepunkt im besagten Artikel war noch, dass eine gewisse Esther Geisser, Präsidentin einer Tierschutzorganisation, verlauten liess, dass es tatsächlich Bauern gebe, die zur Populationskontrolle junge Katzen auf die Alp nehmen, mit der Absicht, sie dem Adler zu überlassen. So ein Stuss, Frau Tierschützerin.  (weiterlesen)

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