Grafenwöhr will UN-Preis gewinnen
m Bundesforstbetrieb Grafenwöhr (BFB) leben rund 5500 Rothirsche. Dort lebt das Wild – wie von der Natur vorgesehen – auf großen offenen Flächen.
Für dieses Offenlandmanagement kann der BFB nun einen Preis der Vereinten Nationen gewinnen. Doch dafür brauchen Forst und Rotwild ihre Hilfe.
Rotwildmanagement für UN Preis nominiert
Auf den rund 23.ooo Hektar des BFB Grafenwöhr (Bayern) forschten bereits in den letzten Jahren Wissenschaftler. Im Projekt „Wo Rothirsche die Landschaft pflegen“ wiesen die Forscher nach, das auch wildlebende Tiere geeignet sind, um Offenlandflächen zu managen. Rotwild beweidete die untersuchten Flächen extensiv und half so, eine Verbuschung der Landschaft zu vermeiden. Damit ist Rotwild nachgewiesen ein positiver Faktor für die Biodiversität von freien Flächen. „Wir haben hier einen doppelten Effekt: Sie pflegen das Offenland, sind Wegbereiter für viele seltene Arten und gleichzeitig wird der Wald verschont und kann sich optimal naturnah entwickeln“, weiß Ulrich Maushake, Leiter des Bundesforstbetriebs Grafenwöhr. (weiterlesen)


