Beschreibung
Jungjägerausbildung – Wir führen Sie auf das erste Stück
Sie wollen Jagderfahrung sammeln?
Es fehlen jagdliche Kontakte im Bekannten- und Verwandtenkries?
Der Einstieg in die aktive Jagdausübung ist nicht ohne weiteres möglich.
Wir bieten Jagd Intervalle als Alternative zum Begehungsschein als Einstieg in die praktische Jagdausübung. Unter Anleitung erfahrener Lehrprinzen erhalten Sie Abschussgelegenheiten und praktische Jagderfahrung. Sie erleben und erlernen die Jagd als Handwerk.
In den Intervalleinheiten, die in der bewegungsaktiven Zeit des Wildes stattfinden, erhalten Sie zunächst die Gelegenheit, - häufig erstmalig- zum Schuss zu gelangen. Durch Anleitung und mit Unterstützung des Lehrprinzen bekommen Sie vor allem die Möglichkeit das bis zur Jägerprüfung erlangte , noch theoretische Wissen in die Praxis umzusetzen. Sie erlangen somit die erste Erfahrung, die notwendig ist, eigenständig und aktiv die Jagd auszuüben.
Ansitzjagd (Einzel und Gruppenansitz)
Sicheres Ansprechen und erlegen
Versorgen des Wildes
Hygienerechtlich einwandfreie Wildbret Aufbereitung und Vermarktung
Einblicke in die Hundearbeit (Nachsuchen und Stöbern)
Biotopverbesserung und Wildackerbewirtschaftung
Maßnahmen zur Wildschadensvermeidung
Bau und Pflege von Jagdeinrichtungen
Jagdbewirtschaftungskosten
Einsatz von Wärmebild und Nachtsichttechnik
Jagdintervalle
Im Lehrrevier wird die Intervalljagd ausgeübt. Die Jungjägerausbildung findet nur in der Zeit statt, in der das Wild bewegungsaktiv ist, in der restlichen Zeit ruht die Jagd (ausser zur Wildschadensabwehr) Hierdurch wird die Chance erhöht, Anblick und Schussgelegenheit zu erhalten.
- Abschuss im Mai (Jährlingsabschuss im April/Mai)
Wenn im April die Böcke fegen und die Einstandskämpfe beginnen, startet die erste bewegungsaktive Zeit des Jagdjahres im Rehwildrevier. Die Jährlingsböcke werden von den älteren Böcken ständig vertrieben. Sie wandern auf der Suche nach einem ruhigen Einstand umher. Diese Unruhe unter den Böcken hält den April/Mai über an und bietet eine ideale Möglichkeit den Abschuss in der Jugendklasse beim Rehwild im April/Mai vollständig zu erfüllen.
23-26.04.26
30.04-03.05.
14-17.05.26
- Blattzeit vom 20. Juli bis 10. August
Wenn Mitte Juli die Rehbrunft beginnt, kommt erneut Leben in das Rehwildrevier. Das übersichtliche Gelände in Gross Breese und die Abgeschiedenheit garantieren nicht nur eine sehr anblickreiche Blattzeit, sondern ermöglichen auch das Anpirschen des treibenden Bockes. Das verspricht spannende Blattzeiterlebnisse bis Mitte August wieder Ruhe einkehrt.
30-.02.08.26
06-09.08.2026
Neben dem männlichen Rehwild kann zudem im Mai und in der Blattzeit bei bestehender Gelegenheit auch Schwarzwild bejagt werden.
- Winterjagd 1. September bis Mitte Januar
Im Spätsommer und Herbst muss die Schwarzwildbejagung intensiviert werden und der Abschuss des weiblichen Rehwildes samt Kitzen steht an.
01-04-10.26
12-15.11.26
03-06.12.26
Zusätzlich zur Rehwildbejagung vom Ansitz finden mehrere Bewegungsjagden (Revierübergreifende Drückjagd) statt. Zu denen die Jungjäger eingeladen werden und erste Drückjagderfahrungen sammeln können.
Im Einklang mit der Jagd- und Schonzeitverordnung kann im übrigen Raubwild vom Ansitz bejagt werden.
Ablauf Jagdintervall (6 Ansitze)
Die täglichen Ansitze stehen im Mittelpunkt. Abhängig von der Jagdzeit werden Morgen- und Abendansitz angeboten. Die Jungjäger werden, wenn gewünscht, bis zur Erlegung des ersten Stückes auf allen Ansitzen begleitet. Es besteht damit genügend Gelegenheit das Ansprechen des Wildes – (Geschlecht, Alter) und das Verhalten vor und nach dem Schuss intensiv zu üben.
Tagsüber sind ausreichend Ruhezeiten vorgesehen. Außerdem werden alle anfallenden Revierarbeiten durchgeführt/kennengelernt. Die Lerninhalte folgen dabei den jeweils aktuellen jahreszeitlichen und wetterbedingten Notwendigkeiten der laufenden Revierbewirtschaftung.
Es werden mit jedem Jungjäger Reviergänge unternommen, bei denen er das Revier kennenlernt und die Beobachtungsgabe für Wild und Natur geschärft wird. Eine wesentliche Voraussetzung, um optimale Standorte für Reviereinrichtungen zu bestimmen und zu entscheiden, wo man am besten ansitzt.
Das Lehrrevier
Lage in Niedersachsen – Wendland
Verkehrsgünstige Lage – Magdeburg, Hamburg, Hannover ca. 2 h; Berlin 3h Fahrzeit
Reviergrösse 415 ha; 120 ha Wald, Kiefer, Douglasie, Eichen, 280 ha Acker, Grünland, Brache
(Mais, Soja, Weizen, Gerste, Tricale, Kartoffeln, Sonnenblumen, Lauch)
2 ha Wildacker/Blühwiesen, 4 km Hecken
Ca. 40 Kanzeln, Böcke, Leitern
Wildarten: Rotwild, Damwild, Rehwild, Schwarzwild, Raubzeug (Fuchs, Dachs, Waschbär, Enok)
Unterkunft / auch mit Begleitung
Die Teilnehmer können im Jagdhaus des Lehrprinzen übernachten und werden verpflegt. Die Kosten trägt jeder Teilnehmer selbst und werden separat vor Ort abgerechnet.
Hegebeitrag je Jagdintervall 620,- € (jeweils von Donnerstag nachmittags bis Sonntag vormittags)
- Bockjagd im Mai: 23-26.04.26; 30.04-03.05.26; 14-17.05.26
- Blattzeit: 30.07.-.02.08.26; 06-09.08.2026
- Winterjagd: 01-04-10.26; 12-15.11.26; 03-06.12.26
Fragen, Buchung und Reservierung an: s.fuegner@deutsches-jagdportal.de
Standort
29491 Prezelle
