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Montag, 01 Juli 2024 21:09

Produktinformation: Der Verkauf von Eigenjagden: Besondere Aspekte im Vergleich zu herkömmlichen Immobilien Empfehlung

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NRW:Landesregierung stellt bis 2020 rund 1

Das Thema „Wald verkaufen“ und speziell der Verkauf von Eigenjagden stellt Immobilieneigentümer und potenzielle Käufer vor spezifische Herausforderungen und Anforderungen, die über die typischen Aspekte eines Immobilienverkaufs hinausgehen. Bei einer Eigenjagd handelt es sich um wesentlich mehr als um ein Flächenpaket, sondern ein spezialisiertes Anwesen, das mit jagdlichen, landschaftsrechtlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Aspekten verbunden ist.

Die gesetzlichen Regelungen finden sich in den Bestimmungen des Bundesjagdgesetzes sowie der entsprechenden Landesjagdgesetzen wieder (z.B. Mindestgröße einer Eigenjagd).

Neben den klassischen Kaufmotiven für land- und forstwirtschaftliche Liegenschaften, die zumeist wirtschaftlicher und strategischer Natur sind, kommt bei Eigenjagden mit dem Jagdrecht auf dem eigenen Grundbesitz ein freizeitbasiertes und emotionales Kaufmotiv hinzu. Der ideelle Wert auf seinem Grundbesitz jagen zu dürfen, wird von einer großen Käuferschicht als sehr attraktiv bewertet, wobei der Fokus hier keinesfalls ausschließlich auf dem Jagderlebnis liegt. Neben diesem ist für die Käufer die Naturverbundenheit, das praktische Arbeiten in dem Jagdbezirk, wie der Bau von Hochsitzen oder das Anlegen von Suhlen für Wildschweine ebenso ausschlaggebend, wie das Füttern des Wildes in Notzeiten und die Verarbeitung des Wildbrets.

Die Möglichkeit der individuellen Gestaltung von Waldgesellschaften unter den aktuellen Klimaschutzgedanken gewinnt für die Kaufinteressenten immer mehr an Bedeutung.

Die Berücksichtigung dieses freizeitbasierten und emotionalen Mehrwertes einer land- und/oder forstwirtschaftlichen Liegenschaft, die über den Eigenjagdstatus verfügt, stellt einen hohen Anspruch an die Bewertungen solcher Liegenschaften. Neben den üblichen Bewertungskriterien sind die Wechselwirkungen zu den jagdlich relevanten Parametern zu erfassen und in einer fundierten Marktwerteinschätzung sachgerecht umzusetzen.

Ausschlaggebend ist insbesondere die geografische Lage unter Berücksichtigung der vorliegenden Nutzungsarten, wie z.B. Landwirtschafts- oder Forstwirtschafts- oder Gewässerflächen. Bei Eigenjagden mit hohen Waldanteilen ist der Baumbestand mit den vorherrschenden Baumarten, sprich Anteilen an Laub- oder Nadelholz sowie den jeweiligen Altersklassen eine wesentliche wertbeeinflussende Eigenschaft. Ebenso spielt die Geländebeschaffenheit eine große Rolle, da diese sowohl die wirtschaftlichen Nutzungsmöglichkeiten als auch die jagdliche Nutzung beeinflusst. Die Befahrbarkeit mit Maschinen und die vorhandene Infrastruktur ist für die Käufer ein wichtiges Entscheidungskriterium.

In Abhängigkeit der vorgenannten Rahmenbedingungen variiert zudem die Qualität des Wildbestandes, der bejagt werden kann. Die vorhandenen Wildarten differieren stark, und das Vorhandensein von Hochwild und/oder Niederwild ist für einige Käufer eine klare Entscheidungsgrundlage, die für oder gegen einen Kauf sprechen.

Die Marktwerteinschätzung einer Eigenjagd kann daher aufgrund ihrer spezifischen Merkmale sehr komplex sein. Hier sind neben den rechtlichen, fachlichen und methodischen Kenntnissen zuletzt umfangreiche Erfahrungswerte und entsprechende Marktkenntnisse unabdingbar.

LOSCH & MEYER Immobilien GmbH
Fachmakler für Landwirtschaftliche Immobilien
Gut Scheuerhof
Grüner Kuhweg 21
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Geschäftsführer: Julius Losch

NRW:Landesregierung stellt bis 2020 rund 1

 

Gelesen 408 mal Letzte Änderung am Dienstag, 02 Juli 2024 13:00
Stefan Fügner

Mitbegründer des Deutschen Jagdportals - mehr über Stefan unter TEAM

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