Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Streit um Abschusszahlen
Mehr als 450 Wildschweine und 2100 Rehe haben die Jäger im Vorjahr in den Revieren des Landkreises zur Strecke gebracht. Zu wenig, rügt der Forstamtsleiter
Jäger und Förster haben seit jeher eine konfliktträchtige Beziehung. Unvergessen ist, wie einst ein stolzer Wildschütz hinterrücks erschossen wurde, "weggeputzt von dieser Erd'", wie es im Lied vom Jennerwein heißt. Nicht tödlich, aber komplizierter sind heutzutage die Konflikte, die das edle Waidwerk in einem so dicht besiedelten Gebiet wie dem Landkreis Fürstenfeldbruck auslöst. Die vornehmste Aufgabe von Kreisjagdberater und Jagdbeirat besteht deshalb darin, zwischen Bauern, Forstleuten, Jägern und Umweltschützern zu vermitteln. (Quelle: Süddeutsche)
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Wenn Natur verstört, wird es teuer
Dass die Natur grausam sein kann, dürfte jedem bewusst sein, der Natur aktiv erlebt und sich in ihr aufhält. Tiere leben, sterben, töten und werden getötet – ein natürlicher Kreislauf. Dieses Verständnis scheint vielen Menschen allerdings abhanden gekommen zu sein. In Hamburg könnte es deshalb teuer werden. Ein Schwan soll davon abgehalten werden, Gänseküken zu töten. (Quelle: Outfox)
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Happy Birthday, Selous!
Am 7. Mai 1896 gründete Deutschland per kaiserlichem Erlass sein erstes Naturschutzgebiet. Allerdings lag das weit entfernt in der Kolonie Deutsch-Ostafrika. Gouverneur Hermann von Wissmann, ein passionierter Jäger, wollte Ostafrika mit einem Netz solcher Schutzgebiete überziehen, um die reichen Wildbestände für spätere Generationen zu bewahren. (Quelle: Outfox)
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Politische Justiz?
Wie das Bundesverwaltungsgericht mit dem Halbautomaten-Urteil die private politische Agenda eines Richters umsetzt.
Noch immer reiben sich Jäger und Waffenhändler, aber wohl auch die Mitarbeiter von Waffenbehörden und Politiker verwundert die Augen über das Halbautomaten-Urteil des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG), das mit der jahrzehntelang von Behörden, Waffenhändlern und Gerichten vertretenen Rechtsauffassung bricht, derzufolge Jäger solche Waffen erwerben und besitzen und auf der Jagd mit einem zweischüssigen Magazin nutzen dürfen. Das Erstaunen nimmt noch zu, wenn man das spektakuläre Urteil mit der üblichen angepassten Rechtsprechung des Gerichts vergleicht, das beispielsweise die höchst umstrittene und ungerechte GEZ-Zwangsgebühr vor kurzem so brav wie erwartungsgemäß und politisch gewünscht abgenickt hat. Ein der JAWINA-Redaktion bekannter Jurist mutmaßte, dass die Prädikationsjuristen am BVerwG infolge langjährigen und ausschließlichen Rechtstexte-Büffelns derart weltfremd geworden wären, dass sie gar nicht mehr begriffen, was sie mit diesem Urteil anrichteten. (Quelle Jawina)
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Wunderkiefer wächst auf Klostermauer
Bad Herrenalb - Sie steht senkrecht und trotzig auf der alten Klostermauer in Bad Herrenalb als gäbe es keinen besseren Platz zum Wurzeln. Die Kiefer trotzt Stürmen ebenso wie Trockenheit und bringt Besucher zum Staunen
Manche nennen sie «Wunderkiefer», wohl auch, weil das Samenkörnchen damals ausgerechnet auf den Resten der Vorhalle der Klosterkirche keimte, die Paradies heißt. Bürgermeister Norbert Mai findet: «Wie die Kiefer nun seit fast 200 Jahren auf dem Torbogen des Paradieses wächst, hat etwas Magisches.» (Quelle: Proplantia)
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An die Veganer: Hört bitte sofort auf Ski zu fahren, zu wandern oder zu klettern!
Schön langsam wird das Stichwort „vegan“ für mich zum Titel einer gigantischen Schmierenkomödie. Der neueste Renner unter den veganen Bobos: Kunstmilch aka Soja- oder Mandelmilch. Achso, ich sollte mich eigentlich zuerst der Leserschaft des Alpenfeuilletons vorstellen. Ich bin neu auf dieser Plattform und gebe hier in Zukunft als ,Oberhirte Werner‘ meinen Senf zu verschiedenen Themen. Oberhirte ist übrigens durchaus ernst und mithin wörtlich gemeint, denn ich war heuer etwa drei Monate auf einer uralten, echten Käs-Alm im Valsertal. Und in dieser Zeit hab ich mich von einem Unterhirten zum Oberhirten hochgearbeitet. Wer mehr darüber wissen will darf auf meinem Blog nachschauen. (Quelle: Alpenfeuilleton)
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„Wildwechsel“: Gothaerin gründet Jagdschule in Eisenach
Das Grüne Abitur lernen, ist nur an wenigen Orten möglich. Die Gothaerin Anja Meyfahrth will das fehlende Angebot ausgleichen und hat kurzerhand ihre eigene Schule gegründet.
Gotha. Jägerschulen, die Kurzlehrgänge anbieten, gibt es in Thüringen nicht sonderlich viele. „Kein Wunder, das deshalb viele aus unserer Region, die sich auf die Jägerprüfung vorbereiten, die Angebote andernorts nutzen“, sagt Anja Meyfarth. Das muss nicht sein, hat sich die junge Frau gesagt, und kurzerhand eine eigene Jagdschule gegründet. Eine, in der Interessenten in wenigen Wochen all das lernen, was fürs sogenannte Grüne Abitur nötig ist. Meyfahrth ist seit 2007 selbst Jägerin, doch Natur und insbesondere der Wald haben die junge Frau schon immer fasziniert. (Quelle: Thüringische Landeszeitung)
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Ist ein Radweg bejagdbare Fläche?
Gerne hätte ich gewusst, ob ein asphaltierter Radweg zur bejagdbaren Fläche gehört. Wir sind uns da nicht ganz sicher.
Ein innerhalb der Jagdgenossenschaft liegender asphaltierter Radweg gehört zur bejagbaren Fläche des Jagdbezirkes. Es handelt sich also nicht um eine „befriedete Fläche“, auf der die Jagd ruht. (Quelle: Wochenblatt)
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Wie viele Rehe sind normal?
Auf unserer Jagdgenossenschaftsversammlung (ich bin Mitpächter und Jagdgenosse) wurde von einigen Jagdgenossen moniert, dass der Rehwildbestand deutlich zu hoch sei und dieser die Getreidesaat in erheblichem Umfang verbeißt. Kann man den Verbissschaden quantifizieren? Und wie viel Stück Rehwild je 100 ha sind normal? Der bislang festgesetzte Rehwildabschuss von 75 Stück im dreijährigen Abschussplan ist stets voll bzw. bis 20 % übererfüllt worden. Unserer Revier ist rund 1.000 ha groß. (Quelle: Wochenblatt)
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Stellungnahme gewünscht - Wildpferde sollen weg
Kürzlich wurde bekannt, dass die in Australien über zwei Millionen Katzen getötet werden sollen. Ein ähnliches Schicksal könnte nun auch mehreren tausend Pferden drohen... (Quelle: Jagderleben)

