Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Tag des Wolfes – Realismus statt Märchen!
Schmidt: „Wer Wölfe will, der darf das Raubtier nicht zum Kurti machen!“
Seit einigen Jahren wird der 30. April von Umweltverbänden als „Tag des Wolfes“ begangen! Diesen Aktionstag nimmt das Forum Natur zum Anlass, um einen neuen Umgang mit dem Thema Wolf anzumahnen. „Das Erstarken der Wolfspopulationen in Deutschland wird nur dann zu einer Erfolgsgeschichte des Naturschutzes werden, wenn die durch einige Umweltverbände betriebene Verklärung dieser Tierart einer realistischen und pragmatischen Herangehensweise weicht“, stellte der Vorsitzende des Forum Natur, Gernot Schmidt, fest. Dazu gehöre auch emotional abzurüsten. Weder Panikmache vor dem Wolf, noch das Umfunktionieren des Raubtieres zu einem Schoßhund für die urbane Spendenklientel seien die Lösung.
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Rehböcke richtig ansprechen – Faustregeln für die Bockjagd
Über das richtige Ansprechen von Rehwild wurde schon viel geschrieben und gedruckt. Zur besseren Übersicht möchte ich mich deswegen auf ein Paar Faustregeln beschränken, die einem schnell Hinweise auf das Alter der Rehböcke geben. Natürlich gibt es auch einige Ausnahmen.
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Über Euphemismen und das Versagen des Wolfsmanagements
Jetzt ist es also geschehen. Ein Wolf ist, dem Naturschutzgesetz konform, auf Anordnung des niedersächsischen Landesministeriums im Rahmen der Gefahrenabwehr durch einen Polizisten „letal entnommen“ worden.
Das Tier selber kann einem nur leidtun.
Interessanter ist die Frage, wie es eigentlich dazu kam. In der Pressekonferenz wurde deutlich gemacht, wie wichtig es sei, dass Wölfe nicht habituiert werden. Was, wenn man sich den Hype um die Wölfe, Wolfstourismus und Wolfspaparazzis inclusive betrachtet, schwerfällt.
Die heutige Presseerklärung war eine Bankrotterklärung des Managements.
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Umweltverbände IFAW, NABU und WWF zum Wolfsabschuss
Gemeinsam nehmen die Umweltverbände IFAW, NABU und WWF in einer Pressemitteilung Stellung zum heutigen Wolfsabschuss (28.4.2016 im Wortlaut):
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Umweltminister Wenzel informiert über den toten Wolf MT 6
Wolfsmanagement auch in Zukunft mit großem Respekt vor der Natur und streng orientiert an den Maßgaben der gesetzlichen Vorschriften.
Der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz Stefan Wenzel hat heute (Donnerstag) auf einer Pressekonferenz in Hannover darüber informiert, dass der besenderte Wolf aus dem Munsteraner Rudel (MT 6) am Mittwochabend im Landkreis Heidekreis im Rahmen einer Maßnahme zur Gefahrenabwehr letal entnommen wurde. Mitarbeiter des Wolfsbüros des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) wurden bei der Maßnahme durch die Polizei und weitere Beauftragte unterstützt.
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Das unsägliche Gänse-Töten
Demnächst beginnt in den Niederlanden wieder das große Wildgänse-Vergasen. Bis zu 500.000 Vögel müssen elend sterben. Ein Eigentor auch für die Tierschützer, die vor 15 Jahren ein nahezu vollständiges Jagdverbot durchsetzten.
Im Mai kommen die Graugänse in die Mauser. Sie können dann nicht mehr richtig fliegen. Unvorstellbar, dass Jäger auf derart wehrlose Tiere schießen, nicht nur wegen der Schonzeit. Aber nebenan in Holland stehen die amtlichen Gänse-Vernichter jetzt in den Startlöchern. Im Nachbarland werden die flugunfähigen Vögel nun wieder zusammengetrieben und dann mit Kohlendioxid vergast.
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Schleswig-Holstein: jagdliche Befriedung auch für Verbände
Der Landtag hat mit den Stimmen der Regierungskoalition SPD und Grüne sowie Piratenpartei am 27. April das neue Landesnaturschutzgesetz sowie Ergänzungen zum Wald- und zum Jagdgesetz verabschiedet.
Abweichend vom Bundesrecht dürfen in Schleswig-Holstein künftig auch juristische Personen ihre Flächen von der Jagd befrieden lassen – bundesweit bisher einmalig. Umweltminister Robert Habeck (Grüne) spricht davon in seiner Pressemitteilung nicht. Er schreibt lediglich von „Personen“.
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Eine gefährliche Überraschung: Trichinen
Wie wichtig die amtliche Trichinenuntersuchung ist, zeigt ein aktueller Fall: Bei einem Wildschwein, das kürzlich im Landkreis Osnabrück erlegt worden ist, wurde ein starker Befall mit "Trichinella pseudospiralis" festgestellt.
Ein massiver Befall mit Trichinen ist bei einem Ende März im Landkreis Osnabrück (Altkreis Bersenbrück) erlegten Wildschwein festgestellt worden. Das Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin hat den Befund inzwischen bestätigt: Gefunden wurden Trichinen der Gattung Trichinella pseudospiralis.
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Wildacker-Einsaat: Wie jedes Jahr im Frühling stand auch dieses mal die Wildacker-Einsaat bei auf dem Programm.
Die beste Möglichkeit dem Wild etwas zurückzugeben, ist doch ein gut angelegter Wildacker, an dem nicht gejagd wird, für Äsung und Deckung. Und das für alle Wildarten, egal ob Hirsch oder Hase, denn solch eine grüne Oase inmitten des Waldes wird von allen unseren heimischen Wildarten gern angenommen.
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Umfrage: Deutsche wollen strengere Regeln für die Landwirtschaft
Eine große Mehrheit der Deutschen wünscht sich strengere Regeln und Gesetze für die Landwirtschaft. Landwirte sollen mehr Rücksicht auf Natur und Tierwohl nehmen. Den Einsatz von Genpflanzen lehnen die Deutschen klar ab. Das sind einige Ergebnisse der neuen Naturbewusstseinsstudie, die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und BfN-Präsidentin Beate Jessel am Mittwoch in Berlin vorgestellt haben.

