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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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Artenschutz vs. Windkraft - „Was heißt hier bitte Vogelschredder?“

Windenergie und Artenschutz blockieren sich gegenseitig. Bei einem Waldspaziergang versuchen Deutschlands oberster Artenschützer und der größte Windkraftfan der Grünen den ewigen Streit zu schlichten.

Es ist ein sonniger, frühlingshafter Januarmorgen. Wintergoldhähnchen, Wacholderdrosseln und Goldammern tirilieren in den Wipfeln der Karower Teiche, eines Naturschutzgebietes im Nordosten Berlins. Durch die kahlen Baumkronen hindurch kann man die Rotoren eines nahegelegenen Windparks sehen.

Auf einem der Kieswege gehen, jeweils mit Ferngläsern behangen, Oliver Krischer und Jörg-Andreas Krüger spazieren. Krischer ist seit langem Vizechef der Grünenfraktion und seit noch längerem der wohl größte Windkraftfan seiner Partei. Krüger ist seit November Präsident des Naturschutzbundes - eines Verbands mit rund 770.000 Mitgliedern und Förderern, dem bisweilen nachgesagt wird, er wolle die Windenergie an liebsten abschaffen. (weiterlesen)

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„Bild“ auf Zitate-Jagd

Das ist eine ganz schön heftige Aussage, die „Bild“-Reporter Celal Çakar „Verkäufer Johan“ auf der Messe „Jagd & Hund“ entlockt haben soll:

Am Stand von „HHK Safaris“ treffen die BILD-Reporter auf Berater Johan. Er macht ein Angebot für 18 Tage Safari in Simbabwe für 54 700 Dollar (knapp 50 000 Euro). Der Abschuss von Tieren kann dazu gebucht werden: Giraffe rund 2700 Euro, Zebra 1300 Euro, Löwe 36 400 Euro.

Braucht man einen Jagdschein?

Verkäufer Johan: „Du musst halt schießen können und bezahlen. Wir fahren bei Leoparden auf 30 Meter ran, schießen dem Tier erst in die Beine, du kannst es dann erlegen.“

Dieses Zitat passte auch bestens in die Geschichte, die Çakar und dessen Kollegin Christina Drechsler von der Jagdmesse in Dortmund mitgebracht hatten:  (weiterlesen)

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Eine These, die für viele nicht aufgeht:„Wir brauchen mehr Jäger, um mehr Wild zu schießen?“

In der Jägerschaft wird landauf landab diskutiert, wie es mit der Jagd in nächster zeit weitergehen soll. nnz-Autor Kurt Frank hat sich im Landkreis umgehört und kommt zu einem klaren Ergebnis...

„Das edle Jägerleben vergnüget meine Brust, dem Wilde nachzustreben, ist meine höchste Lust. Wir laden unsere Büchsen mit Pulver und mit Blei; wir führen das beste Leben, im Walde sind wir frei.“

Was vor 300 Jahren der schlesische Dichter Gottfried Benjamin Hancke niederschrieb, erlebt gegenwärtig, was die Jägerei betrifft, einen regelrechten Boom. In einer Zeitung war zu lesen: Mit 19000 Anwärtern, die im Vorjahr zur staatlichen Jagdprüfung antraten, verzeichnete Deutschland eine Steigerung um 96 Prozent innerhalb von zehn Jahren.

Gut sei das, meint Torsten Reinwald vom Deutschen Jagdverband (DJV). Elisabeth Emmert vom Ökologischen Jagdverband (ÖVJ) pflichtet ihm bei. Auf den Nenner gebracht sind sie der Ansicht: Wir brauchen mehr Jäger, um mehr Wild schießen zu können, denn: Mehr Jäger, mehr Abschüsse, weniger Wild, mehr nachwachsender Wald.  (weiterlesen)

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Forstwissenschaftler über Wälder: „Da werden Mythen aufgebaut“

Wenn wir mehr standortgerechte Baumarten haben wollen, müssen wir den Wald aktiv umbauen. Das sagt der Freiburger Forstwissenschaftler Jürgen Bauhus.

taz: Herr Bauhus, die Wälder in Deutschland haben in den letzten beiden Jahren durch Trockenheit, Stürme und Waldbrände stark gelitten. Viele geben der Forstwirtschaft eine Mitschuld und fordern ein „Zurück zur Natur“ im Wald. Muss die Forstwirtschaft nachhaltiger werden?

Jürgen Bauhus: Wenn wir uns die verschiedenen Wirtschaftssektoren in Deutschland anschauen, sehe ich eigentlich keinen, der nachhaltiger wirtschaftet als die Forstwirtschaft. Natürlich gibt es immer Dinge zu verbessern, aber es ist wenig hilfreich, wenn einige prominente Protagonisten, wie der Förster und Bestseller-Autor Peter Wohlleben, sehr vereinfachte Darstellungen und Pauschalkritik verbreiten, die sich bei genauerer Betrachtung als Halbwahrheiten herausstellen.

Wie meinen Sie das? Stimmt es nicht, dass die Fichten- und Kiefernmonokulturen am stärksten geschädigt wurden?

Wir haben traditionell einen relativ hohen Anteil an Nadelbaumarten, und die sind in der jetzigen Situation besonders betroffen, aber wir sollten nicht so tun, als sei das schon vor 50 bis 100 Jahren vorhersagbar gewesen, als diese Wälder begründet wurden. Außerdem sind bei Weitem nicht nur standortfremde Nadelbäume betroffen, sondern in vielen Regionen auch heimische Tannen, Buchen, Eichen und viele andere Laubbäume.  (weiterlesen)

Jahrgang 1964, ist Professor für Waldbau an der Universität Freiburg und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat für Waldpolitik des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. In seiner Forschungsarbeit beschäftigt er sich unter anderem mit dem Einfluss der Waldbewirtschaftung auf die Biodiversität der Wälder und deren Anpassung an den Klimawandel.

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Tiere töten mit Trump Junior

Auf einem Jägertreffen in Nevada kann man eine Reise mit dem Sohn des US-Präsidenten nach Alaska ersteigern. Zum Abschuss freigegeben: zwei Hirsche und der gute Geschmack.

Wer mit einer viel kritisierten Person einem viel kritisierten Hobby nachgehen will, der hat am kommenden Samstag die Chance dazu: Als Höhepunkt eines Jägerkongresses in Reno im US-Bundesstaat Nevada wird eine Reise mit Präsidentensohn Donald Trump Junior versteigert. Darin enthalten: Sieben Tage auf einer Luxusyacht vor Alaska, Verpflegung, ein Guide, gute Ratschläge von Trump Jr. und zwei Sitka-Schwarzwedelhirsche pro Kopf - die allerdings noch zu schießen sind, klar.

Donald Trump Jr., 42, ist nicht nur der Nachkomme des amtierenden US-Präsidenten und steckt tief in dessen Geschäften drin, er twittert auch noch mehr als sein Vater und scheint dabei noch weniger nachzudenken. Der Veranstalter des Jägertreffs, der Safari Club International (SCI), stellt ihn in der Auktionsausschreibung vor als "einen Mann, der nicht vorgestellt werden muss und dessen Leidenschaft für die Natur ihn zum Botschafter Nummer eins für unsere Lebensweise macht". (weiterlesen)

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Die Dorfkneipe für das Schüsseltreiben

Jeder Jagdleiter kennt es: Wo treffen wir uns nach der Jagd zum Schüsseltreiben?
Dietmar Wischmeyer hat die Lösung.

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Jagdverpachtung Rheinland-Pfalz (Landreis Südwestpfalz)

Das Forstamt Wasgau verpachtet 2 Eigenjagdbezirke mit 226 ha und 196 ha zum 1.4.2020. Submission ist am 6.3.2020 (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Franken (Landkreis Neustadt/Aisch)

In Mittelfranken wird eine Genossenschaftsjagd mit 825 ha ohne Submissionstermin neu zum 1.4.2020 verpachtet (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Thüringen (Landkreis Hiltburghausen)

Im Süden Thüringens verpachtet die Jagdgenossenschaft Eisfeld/Hirschendorf ihren gemeinschaftlichen Jagdbezirk - Jagdbogen „Eisfeld-Schafhaus“ zum 01.04.2020 für die Dauer von 9 Jahren. Der Jagdbezirk hat eine Größe von 262,25 ha. Submission ist am 12.3.2020 (weiterlesen)

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Begehungsschein Angebot Hessen (Landkreis Main-Kinzig-Kreis)

Biete Begehungsschein in schönem Jagdrevier Nähe Hanau/Frankfurt. (weiterlesen)

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