Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Herdenschutz wird künftig zu 100% gefördert
Überraschung zum Start der Grünen Woche in Berlin: EU-Agrarkommissar Phil Hogan kündigt umfassende Änderungen bei der Entschädigung von Wolfsangriffen an. Die Betroffenen Nutztierhalter dürfen dabei auf insbesondere eine für sie positive Veränderung hoffen.
Die Rückkehr des Wolfes in die europäischen Kulturlandschaften sorgt zunehmend für Konflikte. Vor allem die Nutztierhalter sind durch das eingewanderte Großraubtier betroffen. Als Nahrungsopportunisten entdecken viele Wölfe nämlich auch die Nutztiere auf Weiden und sogar in Stallungen wieder für sich. Bisher wurden nur die Kosten für gerissene Nutztiere zu 100 % subventioniert – sofern der Wolf als Verursacher nicht ausgeschlossen werden konnte. (weiterlesen)

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Wolfangriffe: 617 Attacken auf Hunde registriert
In Skandinavien wurden Zahlen zu Wolfsangriffen auf Hunde veröffentlicht. Viele endeten für die Vierbeiner dabei tödlich.
Welche Auswirkung Wölfe auf Jagdhunde haben können, zeigen Statistiken von Rovbase, einer Datenbank der Umweltbehörde. In Skandinavien wurden von 1995 bis Mai 2018 617 Wolfsangriffe auf Hunde registriert. 400 der Angriffe endeten für den Hund tödlich, so das Norwegian Institute for Nature Research in einer Pressemitteilung. Das bedeutet, dass jährlich über 30 Hunde Isegrim in Skandinavien zum Opfer fallen. Die meisten Angriffe geschehen in der Hauptjagdzeit zwischen September und Dezember. Acht von zehn Hunden wurden bei der Jagd auf Elche und Hasen attackiert.
Es konnte ebenfalls festgestellt werden, dass einige Wölfe eher geneigt seien, Hunde anzugreifen als andere. Das ergaben überdurchschnittliche hohe Angriffszahlen in bestimmten Regionen. Auch Untersuchungen aus Finnland und den USA bestätigten diese Annahmen.
Jäger wollen Hundehaltung nicht aufgeben (weiterlesen)

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Tierschutzgerechter Einsatz von Fallen
Wissenswertes zur Fangjagd in Deutschland: Der DJV stellt auf der Internationalen Grünen Woche 2019 eine neue Broschüre vor. Die Fangjagd gewinnt stetig an Bedeutung. Jährlich wächst beispielsweise die Zahl der dämmerungsaktiven Neozoen Waschbär und Marderhund, deren Bestände reduziert werden sollen.
Auf der Internationalen Grünen Woche hat der DJV heute die neue Broschüre „Wissenswertes zur Fangjagd in Deutschland“ vorgestellt. Die 27-seitige Broschüre im handlichen A5-Format bietet Jägern und Nichtjägern einen guten Überblick über Anwendungsbereiche von Fallen, Fangsystemen und gesetzliche Grundlagen. (weiterlesen)

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Tierfund-Kataster: App jetzt noch einfacher zu bedienen
Das Tierfund-Kataster ermöglicht erstmals eine bundesweit einheitliche Erfassung von Wildunfällen. Mit der neu gestalteten App können Tierfunde schneller gemeldet werden.
Für das Tierfund-Kataster hat der Deutsche Jagdverband (DJV) heute eine neue, benutzerfreundlichere App vorgestellt. Mit der kostenlosen Anwendung für Android und iPhone lassen sich die Daten intuitiv innerhalb weniger Klicks schnell von unterwegs erfassen. Standort und Zeitpunkt werden automatisch ermittelt und relevante Daten abgefragt. (weiterlesen)

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Begehungsschein Angebot Nordrhein-Westfalen (Landkreis Euskirchen)
Biete Jagdgelegenheit in abwechslungsreich strukturiertem, sehr schönem, 409 ha großem Einzeljagdrevier Nähe Blankenheim. (weiterlesen)
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Wildschwein-Lockstoff, der Deutschland einnimmt
Ein junger Jäger ist innerhalb von zwei Stunden mit einer Trophäe zurückgekehrt. Niemand konnte verstehen, wie er es allein und mit einem einzigen Gewehr schaffen konnte. Das hat unseren Journalisten dazu verleitet, diesen Fall ins Detail zu untersuchen. Was er gefunden hat, erschüttert die gesamte Jagdgemeinschaft und droht den Geschichten der Jäger ein Ende zu setzen – denn jetzt kann jeder Jäger tatsächlich mit einer Trophäe von seiner Jagd nach Hause kommen.
Der neueste Wildschwein-Lockstoff hat alle anderen auf dem Markt wegen seiner Benutzerfreundlichkeit und seiner Zeitwirksamkeit in den Schatten gestellt. Ein erfahrener
Jäger arbeitet seit zwei Jahren daran, eine einzigartige Formel zu entwickeln, die Wildschweine verrückt macht. Es ist der Lockstoff, der resistent gegen Regen, Schnee,
Graupel, Wind, Kälte und Hitze ist und das ganze Jahr über gleich gut wirkt. Es bleibt wochenlang an den Bäumen hängen und zieht jede Nacht immer wieder Wildschweine an.
Aus diesem Grund werden die Chancen erhöht, von Ihrer Jagd mit großem Erfolg zurück zu kommen!
„Neuer Lockstoff, der die Wildschweine wochenlang an einem Ort hält“ (weiterlesen)

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Brandenburg: Jagdgast erschießt Wolf
Ein Jagdgast aus den Niederlanden hat vergangenen Freitag bei Rädigke (Landkreis Potsdam-Mittelmark) einen Wolf erschossen. Der Wolf soll zuvor mehrere Jagdhunde attackiert haben und ließ sich nach Angaben des Schützen und eines Zeugen scheinbar nicht vertreiben.
Anscheinend hatten Stöberhunde zuvor Rehwildfährten „gearbeitet“, obwohl Rehwild gar nicht zum Abschuss freigegeben war. Der Wolf soll die Hunde angegriffen haben und soll trotz eines Warnschusses des Schützen nicht gewichen sein.
Der Jäger sah – so berichtet Jawina – keine andere Chance mehr, um zu verhindern, dass Hunde getötet werden und tötete den Wolf durch einen gezielten Schuss. (weiterlesen)

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Nutriajagd mit Stöberhund
Neben der Fallenjagd, kann man Nutria auch mit Stöberhunden bejagen. Diese Jagdart ist fast so spannend, wie eine gute Drückjagd.
Bei einem Besuch in Leipzig hatte ich eine kuriose Begegnung. Dort saßen mitten in der Stadt mehrere adulte Nutrias mit ihrem Nachwuchs am Ufer der Weißen Elster und ließen sich von Rentnern füttern. Schnell wurden mit dem Smartphone ein paar Bilder gemacht und an Jagdkumpel Eike geschickt. Der zeigte sich jedoch wenig beeindruckt und schrieb lapidar zurück, dass er Nutrias zuhauf im Revier eines Bekannten hätte und die Nager dort massiven Schaden an Feldflur, Uferbefestigung und Deichen anrichten. Den Hauptteil seiner Strecke würde er jedoch nicht mit der Falle, sondern mit dem Kleinkaliber machen. Schnell war die Idee eines gemeinsamen Jagdwochenendes geboren. Ich wollte meinen Wachtelrüden „Grimm“ mitnehmen. Irgendwo hatte ich einmal gelesen, dass sich die Wassernager an Land sehr gut vor Hunden stellen würden. (weiterlesen)

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Erste Sichtungen in Deutschland- Der Goldschakal dringt nach Europa vor!
Population hat die der Wölfe längst überholt. Bei uns nicht „bejagbar“
Er ist ein kleiner Verwandter des Wolfs, nur knapp einen Meter lang und mit 9 bis 15 Kilo auch deutlich leichter. Seinen Namen verdankt der Goldschakal seinem goldgelb schimmernden Fell. Sein angestammter Lebensraum: Asien, der Nahe Osten und der Balkan.
Doch das reicht ihm nicht mehr: Der Goldschakal (canis aureus) hat sich auf den Weg nach Norden gemacht und dringt immer weiter nach Westeuropa vor, berichtet die „New York Times“. Auch in Deutschland wurde er schon gesichtet.
Mehr Schakale als Wölfe
Erstaunlich dabei: Die Anzahl der Raubtiere ist inzwischen deutlich größer als die des Wolfs – der sich in den vergangenen Jahrzehnten ja ebenfalls von Ost- nach Mitteleuropa vorgekämpft hat. Auch in Deutschland ist der Wolf, der im 19. Jahrhundert hier fast ausgerottet war, inzwischen wieder heimisch. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Baden-Württemberg (Landkreis Heilbronn)
Die Staddt Gundelsheim verpachtet 7 Jagdbezirke zum 1.4.2020. gleichzeitig. Submission ist am 1.2.2019 (weiterlesen)


