Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Jagdgegner und Wissenschaft
Es gibt sie noch, die Wissenschaftler, die in einer zunehmend von Jagdgegnern dominierten Debatte zum Zweck und Nutzen der Jagd stehen. Vom fachkundigen Widerstand gegen die Rotwildhatz bis zum Drängen auf eine Versachlichung der Auseinandersetzung um den Wolf und den natur- und tierschutzgerechten Waldbau
Wenige Ereignisse der letzten Jahre haben Jägerinnen und Jäger mehr empört als die zunehmend rücksichtslose Rotwildbejagung unter staatlicher Regie. Der Rothirsch, ohnehin nur noch in einem Bruchteil seines natürlichen Lebensraums geduldet, hat es schwer. Selbst unter Fachwissenschaftlern gerät die Suche nach Fürsprechern unseres größten wildlebenden Säugetiers zum mühsamen Unterfangen. Viele Naturschutzverbände haben den „König der Wälder“ überhaupt nicht mehr auf dem Schirm bei ihren wohlfeilen Forderungen nach Artenschutz. (weiterlesen)

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Deutschland kommt Verpflichtungen nicht nach
Die Europäische Kommission hat am 24. Januar Deutschland, Bulgarien und Italien aufgefordert, ihren Verpflichtungen gemäß den EU-Vorschriften zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume und der geschützten Arten, die Teil des Natura-2000-Netzes sind, nachzukommen.
Die Mitgliedstaaten müssen die auf einer EU-Liste geführten Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung als „besondere Schutzgebiete“ ausweisen. Sie müssen die zur Bewahrung oder Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustands der geschützten Arten und Lebensräume angeblich erforderlichen Erhaltungsmaßnahmen ergreifen. Termin dafür war das Jahr 2016. (weiterlesen)

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Obergrenze für Wölfe
Akzeptanzbestand muss definiert werden
Brandenburg. Das „Aktionsbündnis ForumNatur“ hat einen umfangreichen Handlungsvorschlag für ein praxisorientiertes Wolfsmanagement in der Kulturlandschaft Deutschland herausgegeben. Das Papier verlangt eine örtlich bezogene und breite Diskussion um Akzeptanzbestände. Grundsätzlich hat sich das Bündnis zum Ziel gesetzt, sowohl für die wirtschaftlichen als auch für die naturschützenden Belange des ländlichen Raumes einzutreten. Wir sind zum Thema Wolf mit dem Geschäftsführer des Dachverbandes der Landnutzer, Gregor Beyer, ins Gespräch gekommen. (weiterlesen)

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Pinneberg: Wie kam der Wolf über den Herdenschutzzaun?
Acht Mal hat ein Wolf im Kreis Pinneberg in den vergangenen Wochen bei Schafherden zugeschlagen. Das Besondere: Die Schafe waren hinter den empfohlenen Wolfsschutzzäunen. Eine Untersuchung hat nun den Übeltäter identifiziert.
Seit dem 28. November 2018 wurden acht Rissvorfälle im Kreis Pinneberg registriert, in denen Schäfer empfohlene Herdenschutzzäune ordnungsgemäß aufgestellt hatten, diese aber überwunden wurden.
Die durch das Agrarministerium (MELUND) in Auftrag gegebenen genetischen Untersuchungen zur Klärung des Verursachers haben nun ergeben, dass in sechs dieser Fälle ein Wolf mit dem Haplotyp HW01 aktiv gewesen ist. Die Untersuchungen zu den verbleibenden zwei Fällen sind derzeit noch nicht abgeschlossen. „Es hat sich bestätigt, was wir ohnehin vermutet haben: die Risse gehen auf das Konto des Wolfs“, sagte Umweltstaatssekretärin Anke Erdmann. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Hessen (Landkreis Hersfeld-Rotenburg)
Hochwildjagd zu verpachten!!!
Eine Genossenschaft verpachtet zum 1.4.2020 eine Hochwildjagd mit 810 ha. Submission ist keiner angegeben. (weiterlesen)

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NABU-Turbulenzen wegen Wolfsentnahme
Das stellt die Vorurteile über schießwütige auf eine harte Probe: Die Suche nach Erfüllungsgehilfen zum Abschuss von Problemwölfen gestaltet sich offenbar schwierig. Dafür bekommt der NABU Probleme mit der Basis und der Tierrechtlerkonkurrenz.
Wer's nicht glaubt soll die Leser-Kommentare auf unseren Seiten nachlesen: Die allermeisten User sind strikt gegen eine Jäger-Beteiligung bei der Problemwolf-Entnahme. Sie verlangen aus gutem Grund: Vorher muss die Politik klare Rechtsverhältnisse schaffen, auch zum strafrechtlichen Umgang mit der Mord-Hetze im Internet.
Auch klar: Während einige NABU-Hauptamtliche offenbar eingesehen haben, dass der kompromisslose Widerstand gegen Wolfsentnahmen beim breiten Publikum in den betroffenen Regionen zunehmend für Kopfschütteln sorgt, ist ein Teil der NABU-Basis aus dem Häuschen, wenn ihren Oberen – wie in Kiel und Hannover – vorsichtig Zustimmung signalisieren. (weiterlesen)

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Südafrika: Jagd auf Zuchtlöwen soll verboten werden
Gezüchtete Löwen machen den Großteil der Population in Südafrika aus. Ein Jagdverbot auf sie würde eine ganze Branche lahmlegen.
Das Parlament von Südafrika hat die Regierung aufgefordert den Knochenhandel und die Jagd auf gezüchtete Löwen im Land zu verbieten. Jäger, Züchter und Reservatsverwaltungen kündigten Widerstand an.
In dem beliebten Jagdreise-Land existieren etwa 200 Löwenzuchtfarmen, mehr als 8.000 der circa 11.000 Löwen am Kap leben in Gefangenschaft. Zucht und Handel mit Löwen sind ein sehr lukratives Geschäft. (weiterlesen)

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Abgeordnete setzen sich für Jäger ein
Die Abgeordneten des Arbeitskreises Jagd, Fischerei und Natur der CDU/CSU-Bundestagsfraktion setzen sich für die Belange der Jäger ein, verkündet Bundestagsmitglied Henning Otte in einer Pressemitteilung.
So hätten Sie erreichen können, dass sich der Bundestag demnächst mit dem 3. Waffenrechtsänderungsgesetz (3. WaffRÄndG) beschäftigen wird und so bundeseinheitlich für Klarheit beim Thema Schalldämpfer für Jagdwaffen sorgen werde. (weiterlesen)

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Wildschweine mit „eigenen Waffen“ fernhalten
Forscher der Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) haben eine akustische Methode entwickelt, um Wildschweine von Feldern fernzuhalten und so Schäden zu verhindern.
In der Schweiz wächst der Wildschweinebestand seit Jahrzehnten aufgrund von hohen Fortpflanzungsraten und eines reichhaltigen Nahrungsangebots. Wissenschaftler der ZHAW haben aus diesem Grund eine akustische Methode entwickelt, um Wildschweine von den Feldern fernzuhalten und Schäden zu verhindern. Der sogenannte „Wildschweinschreck“ verwendet Alarm- und Warnrufe sowie Geräusche, die von den Wildschweinen mit Gefahr in Verbindung gebracht werden. Die Tiere werden also mit ihren „eigenen Waffen“ verjagt. (weiterlesen)

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Wölfe: Tierhalter wollen kein weiteres „Wettrüsten“
Die ungehinderte Ausbreitung der Wölfe in Niedersachsen darf nicht weiter zu Lasten der Tierhaltung gehen. „Die Geduld der Weidetierhalter wird über Gebühr strapaziert“, lehnt Landvolkvizepräsident Ehlers ein weiteres Hinhalten mit Monitoring und Beobachtung ab.
Eine völlig neue Qualität in der Diskussion zum Umgang mit Wölfen fordert Landvolkvizepräsident Jörn Ehlers. „Die bisherigen Schutzkonzepte stehen auf tönernen Füßen und geben unseren Tierhaltern nicht die notwendige Sicherheit“, sagt er mit Blick auf die jüngsten Vorfälle in Nienhagen im Heidekreis. Dort drang am Sonntagabend ein Wolfsrudel auf eine Weide mit Shetlandponies ein, eine trächtige Stute wurde dabei gerissen und so schwer verletzt, dass sie den Angriff nicht überlebte. (weiterlesen)

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