Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Habeck will Renaturierung von Auenland forcieren
Landwirtschaftsminister Dr. Robert Habeck die Renaturierung von Auenlandschaften vorantreiben. Im Rahmen des jetzt vorgestellten Programms sollen bis 2027 an mindestens 5 % der Streckenlänge von Vorranggewässern oder Natura 2000-Fließgewässern Auen renaturiert oder deren Wiederherstellung vorbereitet werden. (weiterlesen)

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Waidgerechtigkeit – was bedeutet das?
Wir sind Waidmänner und -frauen, doch was bedeutet das Wort „waidgerecht“? Das gilt es heute zu klären.
Brauchtum ist Brauchtum und Waidgerechtigkeit ist Waidgerechtigkeit
Ursprünglich war mit dem Wort „waidgerecht“ oder „waidmännisch“ eine handwerklich gut umgesetzte Jagd gemeint. Es war also der Jäger waidgerecht, der sein Handwerk beherrschte. Zum Ende des 19. Jahrhunderts kam zum rein Handwerklichen Berufs des Jägers auch der Hegegedanke und der verantwortungsvolle Umgang mit dem Wild hinzu. Heute besteht die Waidgerechtigkeit im Wesentlichen aus drei Punkten:
1. Tierschutz: Das Tier ist ein Lebewesen, dem vermeidbare Schmerzen erspart werden sollen.
2. Umweltschutz: Der Jäger bezieht seine gesamte Umwelt in sein jagdlichtes Denken und handeln mit ein.
3. Verhalten: Der Jäger verhält sich gegenüber seinen Mitmenschen und anderen Jägern respektvoll und anständig.

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Unsere Jagdhunde (VIII): Die Schweizer Laufhunde – Vier auf einen Streich
Mit ihrer muskulösen Statur und dem schmalen Schädel machen die Schweizer Laufhunde einen vornehmen Eindruck. Der tiefe Fang und die langen Schlappohren komplettieren das Bild des noblen Jagdgefährten. Die Schweizer Laufhunde sind in deutschen Jagdrevieren eher selten anzutreffen. Es sind reine Bracken, die wegen ihrer ausgesprochenen Form- und Farben-Schönheit (aus Sicht der Jäger: leider) teilweise in die Form- und Showzucht abgedriftet sind. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Facebook-Gründer sagt Ja zur Jagd
Ein kleiner Hinterhof, ein paar Menschen, zwei große Grills – so sieht das neueste Video von Facebook-Chef Mark Zuckerberg aus. Er sitzt vor seinem Laptop und erklärt seinen Followern, dass er mit ein paar Freunden Fleisch smoken und später das zweite Präsidenten-Duell schauen will. Nach gut elf Minuten und vielen unbedeutenden Fragen zu Grill-Equipment, Kleidung oder Zuckerbergs Privatauto will ein Nutzer wissen, ob Zuckerberg wirklich jagt. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Jagdverpachtung Österreich (Tirol)
Hochgebirgsjagd mit Steinwildabschuss zu verpachten!
Die Österreichischen Bundesforste verpachten eine Hochwildjagd im Radurschltal im Bezirk Landeck/Tirol mit einer Größe von 3.500 ha und mehreren Steinwildabschüssen. Ein Submissionstermin ist keiner angegeben. (weiterlesen)
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„Katastrophe für die gesamte Imagearbeit der Jäger“
Zwischenfall im österreichischen Burgenland: Wegen eines Protestes gegen eine Jagd hat ein Jäger offenbar eine Aktivistin des „Vereins gegen Tierfabriken“ (VGT) attackiert. Die Seite heute.at veröffentlichte ein Video des Vorfalls und berichtete, der Mann habe auf eine VGT-Demonstrantin eingeschlagen, sodass diese im Krankenhaus behandelt werden musste. (weiterlesen)

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Oberösterreich - Steyr: Hirsche flüchten nicht vor Abschüssen
MOLLN. Nationalpark Kalkalpen ließ die Wanderungen des Rotwildes mit Peilsendern überwachen. Telemetrie ergab, dass die Tiere nicht eigens in der Zone des Jagdverbotes Schutz suchen.
Ausgesprochene Intelligenzbestien scheinen die Hirsche in den Kalkalpen ja nicht zu sein: Eine Studie belegt jetzt, dass sich das Rotwild nicht der Bejagung entzieht, obwohl es mit der Sperrzone des Nationalparkes die beste Fluchtgelegenheit hätte.
Anlass der Forschungsarbeit war, dass die Jägerschaft schon immer die Vermutung hegte, dass die kapitalen Hirsche sich an den Futterkrippen ihrer Reviere labten und dann in die Jagdverbotszone wechselten. Zur Erhebung der Fakten ließ der Nationalpark Kalkalpen als Auftraggeber 23 Hirsche und Hirschkühe mit Betäubungsgewehren schießen und mit Peilsendern um den Hals versehen. Mit den Telemetriedaten gewann man ein gutes Bild über die Wanderungsbewegungen. (weiterlesen)

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Experte: Annaburger Wölfe könnten in die Dübener Heide drängen
Der große Thementag „Wolf und Mensch“ ging am Samstag mit zahlreichen Akteuren und Gästen in Bad Düben über die Bühne. Geboten wurden Seminare, Präsentationen, Gespräche und Wanderungen rund um das umstrittene Wildtier, das seit ein paar Jahren deutliche Spuren in der Landschaft hinterlässt.
Bad Düben. Von langer Hand vorbereitet, ging am Sonnabend der große Thementag „Wolf und Mensch“ mit zahlreichen Akteuren und vielen Gästen im und am Bad Dübener Naturparkhaus über die Bühne. Seminare, Präsentationen, Gespräche und Wanderungen drehten sich rund um Isegrim, der seit ein paar Jahren deutliche Spuren seiner Existenz in der Landschaft hinterlässt. (weiterlesen)

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Revolutioniert diese App den Herdenschutz?
In der Schweiz wird derzeit eine neue Methode getestet, mit der Herdenschutz in Zukunft deutlich vereinfacht werden soll. Mit dem sogenannten „Alptracker“ sollen Herdenhalter ihre Tiere jederzeit im Blick behalten können. Sogar für den Fall eines Wolfsangriffs haben die Sender eine passende Lösung an Bord. (weiterlesen)
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Artenschutz: „Wir sind abhängig von Gewinnen durch Jagd-Touristen“
Dem Selous Nationalpark in Tansania haben wir bereits öfter unsere Aufmerksamkeit geschenkt. Zum 120. Geburtstag berichtete unser Autor Dr. Rolf Baldus über die Geschichte des Reservats und über seine Zeit vor Ort. Nur wenige kennen das Zusammenspiel zwischen Artenschutz und Jagd im Selous so gut wie er (nachzulesen hier und hier).
Mittlerweile steht der Nationalpark auch im Zentrum des Interesses der Naturschutzorganisation WWF. Mit einer großangelegten Kampagne wird um Spendengelder für den Erhalt des Selous und der Artenvielfalt gebeten. Und obwohl sie einige Trittbrettfahrer anzieht (wir berichteten), gibt es einen positiven Nebeneffekt: Das Medieninteresse steigt. So berichtet jetzt auch die Berliner Morgenpost über den Selous und den, wie es im Titel heißt, „Naturschutz mit der Flinte“. (weiterlesen)



