Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Die Jagd mit dem Hund
"Hunde sind uns treue Wächter, sie lieben und bewundern ihre Herren, sie hassen Fremde, ihr Geruchssinn ist bemerkenswert, groß ist ihr Eifer bei der Jagd - was anderes sollte all dies heißen, als dass sie zum Nutzen des Menschen erschaffen wurden?" (Marcus Tullius Cicero, 106-43 v. Chr.)
In diesem Jahr will der Winter einfach nicht weichen.
Den ganzen März über liegt Schnee und die Temperaturen steigen auch tagsüber kaum über die Frostgrenze.
Auch das Schwarzwild, insbesondere die Überläufer und Frischlinge, sind wegen der fehlenden Eichelmast des Herbstes zusätzlich geschwächt und am Ende ihrer Kräfte.
Durch die merklich länger werdenden Tage erscheinen die ausgehungerten Frischlings- und Überläuferrotten schon am späten Nachmittag auf den Wiesen und Feldern, um nach der spärlichen Nahrung zu suchen.
So kommt es, dass ich, eher ungewöhnlich, am Nachmittag bei hellem Sonnenschein mit DD Rüde Ajax eine Kontrollsuche nach einem Schuss auf einen Überläufer durchführe. Am Anschuss finde ich keinen Schweiß. Mit Ajax und einem Jagdgast verfolge ich die deutlich sichtbare Fährte im Schnee. Doch auch Ajax zeigt kein wirkliches Interesse an der Fährte und auch nach etwa 100 Metern findet sich nichts, was auf eine kranke Sau schließen lässt. Wir stehen vor einer undurchdringlichen Buchennaturverjüngung. Nach dem Schnallen verschwindet Ajax binnen Sekunden im verschneiten Unterbewuchs. Danach herrscht absolute Stille. Nichts. In solchen Situationen werden Sekunden zu Minuten.
Doch irgendwann höre ich weit in der Ferne des Staatsforstes im Plagefenn den Standlaut von Ajax. Sein tiefer Bass ist kaum zu hören, es müssen viele hundert Meter sein. Ich versuche über das Handy den zuständigen Revierleiter des angrenzenden Staatswaldes zu erreichen "Kein Empfang" zeigt das Display an. (weiterlesen)

DD Rüde Ajax, hier mit BGS Hündin Dana, macht mit seinem Mut, seiner Klugheit und seiner unbändigen Passion seiner Rasse alle Ehre. Photo: Johannes Nölke
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Pressemitteilung Schutzgemeinschaft deutscher Wald e.V. : TESLA-Debatte: NABU-Vorsitzender eröffnet Schmutzkampagne mit Falschbehauptungen und Unterstellungen!
Beyer: „Das ist ein Tiefpunkt der Debatte und eines Naturschutzverbandes unwürdig! Die SDW wird sich ungeachtet der NABU-Äußerungen weiter konsequent und unbeirrbar für den Waldnaturschutz ein-setzen“.
Eberswalde: Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) in Brandenburg hat sich angesichts jüngster Falschbehauptungen und Unterstellungen durch den Landesvorsitzenden des NABU entsetzt gezeigt. „Ich hätte es noch Anfang der Woche nicht für möglich gehalten, dass sich ein ehemaliger Staatsbediensteter dermaßen öffentlich vergisst“, so der Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Gregor Beyer. Die der SDW nur über Umwege zugegangene NABU-Pressemitteilung vom Mittwoch dieser Wo-che sei ein Tiefpunkt in der umweltpolitischen Debatte des Landes. Zudem stelle sich die Frage, was den Vertreter eines der größten Grundbesitzer in Brandenburg (= NABU) dazu bringe, derart diskredi-tierend über Initiativen herzuziehen, die in landespolitischer Verantwortung klimaschützende Lösungen für eine zukunftsträchtige Industieransiedlung und den Schutz unserer Kulturlandschaft vorschlagen. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Bayern (Landkreis Amberg-Sulzbach)
Die Jagdgenossenschaft Poppberg verpachtet ab 01.04.2020 im Wege der freihändigen Vergabe, Ihr Niederwildrevier mit einer Fläche von ca. 880 ha neu. Submission 17.2.2020 (weiterlesen)
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Begehungsschein Angebot Bayern (Landkreis Tirschenreuth)
Begehungsschein ab 01.04.2020 für ein Jahr 1300ha; (weiterlesen)
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"BILD zitiert mich bewusst falsch und lügt."
Eine Lokalredaktion der Bild-Zeitung wirft einem anerkannten afrikanischen Berufsjäger unhaltbare grobe Verstöße gegen den Tierschutz vor. CIC und DJV haben mit dem schockierten Mann und Zeugen des Interviews gesprochen. Sie fordern eine Richtigstellung.
„Wir schießen dem Tier erst in die Beine, dann kannst Du es erlegen“: Mit diesen Worten wird der simbabwische Berufsjäger Johan Bezuidenhout heute in der Bild-Zeitung zitiert. Der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Internationale Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC) in Deutschland haben zwischenzeitlich den anerkannten Berufsjäger mit den Vorwürfen konfrontiert. Dieser ist schockiert: „Es stimmt, dass ich mich mit einem Journalisten der BILD unterhalten habe. Aber diese Behauptung ist eine Lüge. Der Journalist hat mich bewusst falsch zitiert. Sonst hätte er keine Story.“ (weiterlesen)

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Jagd und Hund: Trophäenreisen:Im Urlaub auf Tiere schießen
Gerade findet die Jagdmesse "Jagd und Hund" in Dortmund statt. Aussteller bieten dort unter anderem auch Trophäenreisen an. Das bedeutet: Jägerinnen und Jäger reisen in ein anderes Land und schießen auf die dort lebenden Tiere.
In den Urlaub fahren und wahlweise eine Giraffe, einen Löwen oder einen Elefanten erlegen: Solche Trophäenreisen werden von verschiedenen Reiseveranstaltern angeboten, unter anderem auch auf der "Jagd und Hund". Das ist die größte Jagdmesse in Europa und findet vom 28. Januar bis 2. Februar 2020 in den Dortmunder Westfalenhallen statt.
Für das Erschießen von Wildtieren bezahlen Jägerinnen und Jäger in Namibia zum Beispiel 1500 Euro für eine Giraffe, 900 Euro für ein Bergzebra oder 50 Euro für einen Schakal. Die Kosten für An- und Abreise, Unterkunft und Verpflegung müssen die Reisenden zusätzlich zahlen. Obendrauf kommt noch der Rücktransport ihrer Jagdtrophäe nach Deutschland.
Trophäenreisen für den Artenschutz (weiterlesen)

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Jagd und Hund 2020
Team Winz nimmt euch mit auf die Jagd und Hund 2020.
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Dortmund: Kritik an Messe "Jagd und Hund"
Auf Europas grösster Jagdmesse „Jagd und Hund“ (Dortmund, 28. Januar bis 2. Februar) können Jäger den Abschuss auf gefährdete und geschützte Arten wie Eisbären, Nashörner, Elefanten, Löwen, Leoparden, Giraffen, Affen, Braunbären und Wölfe auf der Messe buchen – ganz legal.
„Wir erleben derzeit den grössten Artenverlust seit Aussterben der Dinosaurier, viele Tierbestände sind bereits eingebrochen. Trotzdem dürfen zahlungskräftige Hobbyjäger bedrohte und geschützte Tiere abschießen, wie zu Kolonialzeiten. Dieses sinnlose Töten aus reiner Gier nach Statussymbolen muss endlich ein Ende haben“.
Daniela Freyer von Pro Wildlife.
Auf der Messe „Jagd und Hund“ sind Aussteller aus Deutschland und mehr als 40 Ländern vertreten, Dutzende verkaufen Jagdsafaris in alle Welt und locken Besucher mit ausgestopften Tieren, Jagdfilmen und Sonderangeboten. (weiterlesen)

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Trailer JAGD & HUND 2020, Messe Dortmund
Die JAGD & HUND ist Europas größte Jagdmesse und findet vom 28. Januar - 02. Februar 2020 in der Messe Dortmund statt. (Infos: www.jagdundhund.de)
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Mecklenburg-Vorpommern: Jagdverbände stürzen LJV-Präsidium – Neuwahlen im März
Die Kreisjagdverbände haben in Mecklenburg-Vorpommern (M-V) die Neuwahl des Präsidiums des Landesjagdverbandes (LJV) erzwungen.
In einer erweiterten Präsidiumssitzung legten die Kreisverbände laut LJV-Pressesprecher Ulf Peter Schwarz den beiden Vizepräsidenten Wilfried Röpert und Reinhard Hube nahe, von ihren Ämtern zurückzutreten. Die jagdliche Basis wirft dem Präsidium vor, im Prozess um den Waldumbau eine „jagdfeindliche Stellung“ zu beziehen (WuH berichtete).
Die Kreisjagdverbände empfahlen laut Pressesprecher auch dem LJV- und DJV-Präsidenten Dr. Volker Böhning, „sich voll auf Berlin“ – also den DJV-Vorsitz – zu konzentrieren. Das neue Präsidium wird am 28. März auf der nächsten LJV-Delegiertenversammlung in Linstow gewählt. Böhning hatte schon nach seiner Wahl zum DJV-Präsidenten angekündigt, sein Amt als LJV-Chef 2020 niederzulegen. (weiterlesen)


