Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Begehungsschein Angebot Hessen (Vogelsbergkreis)
Vergebe für ein 240Hektar Wald/Feldrevier in der Nähe von Alsfeld/Hessen eine Jagdbeteiligung in Form eines BGS (weiterlesen)
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Begehungsschein Angebot Rheinland-Pfalz (Landkreis Donnersberg)
Biete Begehungsschein in meinem Revier im Donnersbergkreis (weiterlesen)
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Jagdhelfer/Jagdaufseher Gesuch Schleswig-Holstein (Raum Kiel)
Jagdhelfer – Jagdaufseher gesucht: Suche weibl / männl. Jagdliche Hilfe für 400 ha Revier (weiterlesen)
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Begehungsschein Angebot Niederachsen (Landkreis Göttingen)
Vergebe Begehungsschein in einem Feld/ Waldrevier SW von Göttingen. (weiterlesen)
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So viele Nutria erlegt wie nie zuvor
Knapp 62.000 Nutria haben Jäger 2018/19 erlegt - Allzeitrekord und 261 Prozent mehr in zehn Jahren. Ihre Ausbreitung ist eine Gefahr für Deichschutz und Artenvielfalt. Jagdstrecken für Waschbär und Marderhund sind leicht rückgängig. Einsatz von Fallen gegen diese invasiven Arten ist essentiell.
Im vergangenen Jagdjahr 2018/19 (1. April bis 31. März) haben Jäger in Deutschland 61.953 Nutria erlegt. Das sind knapp 18 Prozent mehr als im Jahr zuvor und 261 Prozent mehr als vor zehn Jahren. Aufgrund anhaltend milder Winter kann sich die Nutria stark ausbreiten. Der Pflanzenfresser aus Südamerika untergräbt Deiche und frisst bedrohte Röhrichtarten. (weiterlesen)

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Wald und Gigafactory in Grünheide - ein Widerspruch? Positionspapier der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Landesverband Brandenburg e. V.
Thesen der SDW Brandenburg zur Versachlichung der TESLA-Debatte
Seit Ende letzten Jahres nimmt in der politischen wie öffentlichen Debatte das Vorhaben der Firma TESLA, im brandenburgischen Grünheide eine „Gigafactory“ zur Produktion von Elektroautomobilen errichten zu wollen, einen breiten und emotional intonierten Raum ein. Da die Umsetzung dieses Vor-habens mit der notwendigen Rodung nicht unbedeutender Waldflächen verbunden ist, sind essenzielle Fragen des Schutzes unserer heimischen Wälder berührt.
Nach gegenwärtigem Kenntnisstand wurde das Bauvorhaben in mehrere planerische Phasen unterteilt. Während der ersten Phase, welche bis Ende Februar 2020 andauern soll, ist die Rodung eines Wald-gebietes mit einer Ausdehnung von etwa 94 Hektar geplant. Das Waldgebiet ist nahezu ausschließlich von der Baumart Kiefer geprägt und weist daher eine vergleichsweise geringe Artenvielfalt auf. Bei Ab-schluss der letzten planerischen Phase soll der Waldbestand um weitere 60 Hektar gerodet werden. Der Autobauer stellt in Aussicht, die durch das geplante Bauvorhaben entstehenden Beeinträchtigungen der Natur um ein Dreifaches über der nach §15 Bundesnaturschutzgesetz vorgeschriebenen Gesetz-gebung zu kompensieren. (weiterlesen)

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Pressemitteilung: Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Landesverband Brandenburg e. V.
Beyer: „Waldrodungen sind immer Ultima Ratio – gänzlich inakzeptabel aber ist die Instrumentalisie-rung von Waldnaturschutzargumenten! Es wird Zeit die Debatte zu versachlichen!“
Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald zeigt sich anlässlich der sich zuspitzenden Debatte um die geplante Gigafactory in Grünheide besorgt über den Verlauf der Debatte. „Es erfüllt mich mit Unver-ständnis, dass eine immer emotionaler werdende Auseinandersetzung offenbar auch den berechtigten Waldnaturschutz mitbraucht“, fasst der Vorsitzende der SDW, Gregor Beyer, die aktuellen Ereignisse der letzten Tage zusammen. Es bestehe forst- wie umweltpolitischen gar kein Zweifel daran, dass die für die Errichtung der Produktionsanlagen benötigten Standorte gegenwärtig eher Waldbilder zeigten, die trotz der notwendigen Rodungen real kompensiert werden könnten. Der Vorstand der SDW hat daher ein Positionspapier mit 10 Thesen verbschiedet. (weiterlesen)

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Jagdverbände veröffentlichen Kriterien nachhaltiger Jagd
Lebensraumerhalt, Nutzung natürlich nachwachsender Ressourcen und Aufgabe für Generationen: Anlässlich der Messe „Jagd & Hund“ in Dortmund stellen DJV und CIC in Deutschland 22 Kriterien für die nachhaltige Jagd vor.
Afrikanische Schweinepest vorbeugen, klimastabile Wälder schaffen, invasive Arten wie den Waschbär eindämmen: die Jagd hat vielfältige Aufgaben von gesellschaftlicher Bedeutung. Der Internationale Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC) in Deutschland und der Deutsche Jagdverband (DJV) stellen 22 Kriterien vor, die nachhaltige Jagd ausmachen. Es gilt, ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen zu lösen.
DJV und CIC in Deutschland definieren Jagd als extensive, schonende Nutzungsform natürlicher Ressourcen und erläutern ihre Bedeutung für den Erhalt der Biodiversität. „Der Kritierienkatalog gibt Antworten auf die immer wieder gestellte Frage, was nachhaltige Jagd eigentlich ist. Er ist eine umfangreiche Richtschnur für das Verhalten und die Kommunikation über den Wert der Jagd“, so Dr. Wilhelm von Trott zu Solz, Leiter der deutschen Delegation des CIC. Durch die konsumptive Nutzung von Wild liefert die Jagd ein hochwertiges Lebensmittel, generiert Einkommen und schafft Arbeitsplätze - speziell im ländlichen Raum. „Jagd trägt in Deutschland und international zum Erhalt der freilebenden Tierwelt und ihrer Lebensräume bei. Sie verschafft ihnen einen Wert, was zu deren Schutz führt“, so DJV-Vizepräsident Dr. Dirk-Henner Wellershoff. (weiterlesen)

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Forstwirtschaft: So retten wir den Wald
Vertrocknet, von Käfern befallen oder verbrannt – Deutschlands Wäldern geht es schlecht. Wer daran Schuld trägt und was jetzt zu tun ist, damit unsere Wälder überdauern
Eine Analyse von Gunther Willinger
Dürresommer, Schädlinge und Stürme. Der schlechte Zustand unserer Wälder wird oft nicht nur dem Klimawandel, sondern auch der Forstwirtschaft angelastet. Was ist dran an den Erzählungen von der bösen Fichte, von eintönigen Holzplantagen und einer rücksichtslosen Gewinnmaximierung im Wald? ZEIT ONLINE beleuchtet die wichtigsten Fragen.
Bis zu 180.000 Hektar geschädigte Waldfläche müssen wiederaufgebaut werden. Das entspricht in etwa 1,6 Prozent der deutschen Waldfläche.
Stürme, Trockenheit, Brände und Schädlingsbefall haben Deutschlands Wälder massiv geschädigt, ganz besonders in den Jahren 2017 bis 2019. Wie soll die Wiederbewaldung vonstattengehen? Eine Möglichkeit ist, den Wald sich selbst zu überlassen und darauf zu setzen, dass er sich heilt. Forstwissenschaftler wie Jürgen Bauhus, Professor für Waldbau an der Universität Freiburg, und Christian Ammer, Professor für Waldbau und Waldökologie an der Universität Göttingen, halten es für falsch, nur darauf zu setzen. "Die Erfahrung nach Stürmen hat gezeigt, dass auf vielen Flächen, wo Fichten umgeworfen wurden, die neue Waldgeneration wiederum von Fichten dominiert wird – auch wenn es eigentlich nicht die standortgerechte Baumart ist", sagt Bauhus. Auf einem Teil der Flächen, auf denen wieder Bäume wachsen sollen, sei es deswegen besser, den Wald durch gezieltes Pflanzen zukunftsfähiger Baumarten umzubauen, ergänzt Ammer. (weiterlesen)

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Social Media - Gefeiert wie gehasst: Junge Jäger werden in Sozialen Medien zu Influencern
Jagdhornblasen und Trachtenmode - so traditionell kann es bei der Jagd zugehen.
Doch es gibt auch eine junge Jäger-Generation.
Die zeichnen als Influencer bei Youtube oder Instagram ein ganz anderes Bild. Und ecken damit durchaus an.
Altenbeken. Eine Rotte Wildschweine flitzt durchs Bild. Behandschuhte Finger schieben Patronen in einen Gewehrlauf. Es kracht ein Schuss. Rouven Kreienmeier ist auf Jagd. Und daran lässt er im Netz Tausende Follower teilhaben. Fast 13 000 haben seinen Youtube-Kanal "Jagen NRW" abonniert oder folgen ihm bei Instagram. Der 26-Jährige hat es nicht nur auf Rehe und Frischlinge abgesehen, in seinem Heimatrevier im Eggegebirge bei Paderborn jagt er auch den perfekten Bildern hinterher, die seine Leidenschaft repräsentieren sollen: der Blick eines Rehs direkt in seine Kamera, Drohnenflüge über wolkenverhangene Baumwipfel, das erlegte Tier im Herbstlaub.
"Ich will die Jagd zeigen, wie sie ist", sagt Kreienmeier. Ein Satz, der immer wieder fällt, spricht man mit Mitstreitern der inzwischen regen Jagdbloggerszene. Ab diesem Dienstag (28.1.) treffen etliche Vertreter dieser jungen Jägergeneration auf Europas größter Jagdmesse zusammen: Die "Jagd und Hund" in Dortmund hat den internetaffinen Jagdbotschaftern dort ein eigenes "Social Media Revier" eingerichtet.
"Hunter Brothers" haben 100.000 Youtube-Follower (weiterlesen)


