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Umstrittener Waldpapst Peter Wohlleben: Wissenschaftler kritisieren "Das geheime Leben der Bäume"

"Das geheime Leben der Bäume" von Peter Wohlleben war wochenlang ganz oben auf den Bestsellerlisten, jetzt startet der Kinofilm zum Buch. Wald-Forscher sehen Wohllebens Werk allerdings kritisch.

Im Trailer zum Kinofilm "Das geheime Leben der Bäume" steht plötzlich folgender Satz auf dem Bildschirm: "Wussten Sie, dass Bäume sich um ihren Nachwuchs kümmern?" Eine Stimme spricht aus dem Off: "Der Mutterbaum verbindet sich mit dem Kleinen und ernährt den mit. Man kann regelrecht sagen, er wird gestillt."

Nicht jede Behauptung wird von wissenschaftlicher Studie gedeckt

Das lässt aufhorchen und das soll es natürlich auch, sagt Professor Ulrich Schraml von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt an der Universität Freiburg. Mit starken Bildern gelinge es Wohlleben, Aufmerksamkeit zu schaffen, was generell eine gute Sache sei. Doch wenn Menschen dadurch denken, dass Bäume ihre Nachkommen wirklich stillen, wie wir Menschen das machen, dann werde eben etwas Falsches transportiert.

"Da wird eine Brücke überschritten. Die Anekdote, die Herr Wohlleben erzählt und die Mutmaßung, die er anstellt, stehen da im Vordergrund. Die Behauptung, da gäbe es jetzt eine naturwissenschaftliche Studie, auf die alles andere gründet, was es an Interpretationen gibt, der Zusammenhang geht dann irgendwo zwischendrin im Nebel wirklich verloren."

Ulrich Schraml, Universität Freiburg     (weiterlesen)

Förster Peter Wohlleben      Photo: Wikipedia

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Jagdverpachtung Rheinland-Pfalz (Landkreis Birkenfeld)

Die Jagdnutzung des Jagdbogens Hoppstädten II der Gemeinde Hoppstädten mit 575 ha wird ab 01.04.2020 auf neun Jahre neu verpachtet. Submission ist am 5.2.2020 (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Rheinland-Pfalz (Landkreis Germersheim)

Die Jagdgenossenschaft Berg (Pfalz) verpachtet für die Dauer von 9 Jahren, vom 01.04.2020 bis zum 31.03.2029 den gemeinschaftlichen Teiljagdbezirk Berg (Pfalz) II mit 388 ha als Niederwildjagd. Submission ist am 19.2.2020 (weiterlesen)

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Messe Jagd und Hund - Ein „Netflix“ für Jäger-Filme und mehr: Wie die „Jagd & Hund“ sich 2020 verjüngt

Die „Jagd & Hund“ findet ab 28. Januar zum 39. Mal statt, wieder zeitgleich mit „Fisch & Angel“ und dem „Wild Food Festival“. In diesem Jahr gibt es zahlreiche Neuerungen.

Die Messe „Jagd & Hund“ öffnet am kommenden Dienstag (28. Januar) wieder ihre Tore. Bis zum darauffolgenden Sonntag (2. Februar) präsentieren sich in den Westfalenhallen über 800 Aussteller.
Zeitgleich finden wie bereits im letzten Jahr die Messe „Fisch & Angel“ und das kulinarische „Wild Food Festival“ statt. Zusammen belegen sie das gesamte Messegelände.
Neben Ausrüstung und Zubehör für die Jagd und das Angeln gibt es wieder ein vielfältiges Rahmenprogramm, etwa altbewährte Klassiker wie das Falkenfliegen und die Präsentation der Jagdhunde. Auf die kleinen Besucher wartet ein Naturerlebnispfad und die rollende Waldschule. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Hessen (Landkreis Hersfeld-Rotenburg)

Die Jagdgenossenschaft Wildeck-Obersuhl verpachtet zum 01.04.2021 für die Dauer von 12 Jahren den gemeinschaftlichen Jagdbezirk. Das Jagdrevier liegt im landschaftlich reizvollen Osthessischen Bergland. Die Fläche beträgt 752 ha. Submission ist am 29.2.2020 (weiterlesen)

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Mecklenburg-Vorpommern: Aufstand der Jagdverbände

Neun der zwölf regionalen Jagdverbände von Mecklenburg-Vorpommern (MV) fordern, dass auf der nächsten Delegiertenversammlung des Landesjagdverbandes (LJV) im März dessen Präsidium komplett neu gewählt wird.

„Die (jagdfeindliche) Stellung des Präsidiums in dem Prozess zum Waldumbau sorgt in breiten Kreisen unserer Mitglieder für Unmut“, heißt es in einem Schreiben an LJV- und DJV-Präsident Dr. Volker Böhning von Mitte Januar wörtlich. Eine klare Positionierung des LJV zum Thema „Wald mit Wild“ werde nach wie vor vermisst. Ohne Neuorientierung würden möglicherweise „immer mehr Mitglieder das Vertrauen in den Verband verlieren“.

Die Kritik der Jagdverbände bezieht sich insbesondere auf die Zustimmung des LJV-Präsidiums Ende Oktober 2019 in einer Besprechung mit Landesforstanstalt und Waldbesitzerverband zur flächendeckenden Einführung von Mindestabschussplänen für Rot- und Damwild. Damit könnten Stücke der Altersklassen 0 und 1 sowie der weiblichen Altersklasse 2 auch ohne Beschluss der Hegegemeinschaften über die geplante Stückzahl hinaus erlegt werden.   (weiterlesen)

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Pressemitteilung des Bayerischen Jagdverbandes e.V.: Die Bayerischen Jägerinnen und Jäger – Garant für erfolgreichen Waldumbau

- Der Bayerische Jagdverband (BJV) unterstützt den Waldumbau mit waidgerechter Bejagung

- Wald und Wild gehören untrennbar zusammen

- Waldumbau funktioniert nur, wenn auch die Bevölkerung mit im Boot sitzt

- Zu hoher Jagddruck schadet mehr als er nutzt

- BJV ist wichtiger Partner beim Aufbau des Klimawaldes

Feldkirchen, 23. Januar 2020 (ts): Der Klimawald in Bayern zieht eine breite mediale und politische Aufmerksamkeit auf sich, der sich niemand entziehen kann: Umfangreiche Förderprojekte der Staatsregierung, diverse Fachveranstaltungen einzelner Organisationen bis hin zu populärwissenschaftlichen Kinofilmen. Die Bandbreite ist enorm. Die Öffentlichkeit nimmt immer mehr Anteil an der Sorge um unseren Wald. (weiterlesen)

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Nachtansitz bei -15 Grad Celsius

Am 23.1.2010 nachmittags zeigt sich das Niederoderbruch von seiner schönste Seite.
30 cm Altschnee und strahlender Sonnenschein lassen die Schneedecke auf den Bruchwiesen glitzern und - ein bitterkalter Ostwind weht über das Land.

Am Nachmittag meldet die Wetterstation in Bernau -15 Grad Celsius. Der Rundfunk prophezeit eine eiskalte Nacht, bei der die Temperaturen in einigen Lagen unter die Marke von -20 Grad Celsius rutschen können.

Mir kommen Bedenken bei dem Gedanken an meinen Nachtansitz. Doch die noch immer vorhandene Schneedecke, zunehmender Halbmond und eine sternenklare Nacht sind ideal für einen erfolgreichen Sauansitz.
"Vor zehn Uhr laufen sie nicht" lautet der Grundsatz eines alten Saujägers aus dem Oderbruch.

Doch ich will pünktlich sein. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Franken (Landkreis Wunsiedel)

Im östlichen Oberfranken wird eine Genossenschaftsjagd mit 640 ha zum 1.4.2020 ohne Submission verpachtet. (weiterlesen)

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Die Akte "Wolf" - Deutsche Jagdzeitung - Januar 2020

Der niederländische Jäger B. erschoss im Januar 2019 während einer Drückjagd einen Wolf. Der hatte zuvor mehrere Jagdhunde angegriffen. Die Staatsanwaltschaft wollte die erbetene Akteneinsicht anfangs nicht gewähren, und ich ging davon aus, dass sich der vergleichsweise wenig komplexe, aber politisch brisante Sachverhalt (Wolf beißt Jagdhund, Jäger schießt = Wolf tot) schlicht durch Aussitzen erledigen würde. Weit gefehlt. Kurz vor Weihnachten trudelte die Akte dann doch ein ...

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