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Afrikanische Schweinepest: Seuche breitet sich in Bulgarien aus
fleischwirtschaft.de — FRANKFURT Neben den Infektionsherden in Rumänien und Polen grassiert die ASP auch in Bulgarien. Bereits in diesem Jahr ist die Krankheit in vier neuen Orten nachgewiesen worden.
Die Afrikanische Schweinepest (ASP) plagt immer neue Gebiete in Bulgarien. In einer großen Industriefarm in der Region Warna im Nordosten mussten 39.600 Schweine getötet werden, wie das bulgarische Staatsfernsehen BNT laut aiz.info berichtete. Die Farm in dem Dorf Brestak ist eine von insgesamt vier neuen Seuchenherden in Bulgarien, die seit Anfang 2020 nachgewiesen wurden. (weiterlesen)
Foto: Wikipedia
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Elchbekämpfung per Helikopter
Schwedens größter Forstkonzern führt vor, wohin "Wald vor Wild" Politik führen kann: Sveaskog" will besenderte Elche per Helikopter jagen.
Spannend ist vor allem auch die Frage, ob die staatliche Naturschutzbehörde diese „Schutzjagd“ zulassen wird. Nach dem Jagdrecht ist der Einsatz von Motorfahrzeugen bei der Jagd streng verboten. Das gilt sogar für das Aufspüren von Wildtieren.
Mit solchen Jagd-Traditionen will Sveaskog ausgerechnet in der Provinz Norrbotten brechen: Dort ist die Naturschutzbehörde besonders restriktiv, wenn es um die Genehmigung von Schutzjagden auf verhaltensauffällige Wölfe geht. Von 14 Anträgen auf Wolfsabschüsse wurden in den vergangenen fünf Jahren 14 Anträge abgelehnt.
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Shitstorm und Hasskommentare gegen Wiebke Knell (FDP Fraktion Hessen)
Nachdem die Landtagsabgeordnete der FDP-Fraktion Hessen, Wiebke Knell, am 12. November 2019 via Facebook auf die mündliche Verhandlung der Klage gegen die neue Jagdverordnung hingewiesen hatte, entfachte sich ein Shitstorm gegen die Politikerin, die auch selbst aktive Jägerin ist.
Die Landtagsabgeordnete Wiebke Knell (FDP) wurde in den sozialen Medien mit Hasskommentaren und Beleidigungen überfrachtet.
Mit Kommentaren wie „Solche wie Sie würden wohl auch die eigene Mutter abknallen lassen nur damit sie schneller auf der Karriereleiter aufsteigen können“ oder „Es gibt leider viel zu wenig Jagdunfälle unter den Hobbykillern“, „Freue mich über jedes grüne Lodenstück, das entnommen wird“ gingen die Kommentare laut Meinung der Hessenjäger-Redaktion weit über eine persönliche Meinungsäußerung hinaus. Rund 1.600 Kommentare gingen in nur 48 Stunden auf dem Account „Wiebke Knell – FDP“ ein. Der Gipfel waren Äußerungen, die von der FDP-Politikerin als Drohungen wahrgenommen wurden: „Es wäre absolut in Ordnung für mich, wenn Wiebke Knell bei ihrem nächsten Jagdausflug nen Querschläger abbekommt“ oder „ein Schuss müsste sie in den Rücken treffen, damit sie ähnliche Qualen wie die Tiere erleidet.“ Mittlerweile ermittelt der Staatsschutz. Die Politikerin will nun auch gegen einige Personen Anzeige erstatten. (weiterlesen)
FDP Landtagsabgeordnete Wiebke Knell
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Grönlandkolonie: Walross-Überjagung führte zum Kollaps
Die Überjagung der Walrossbestände in der Arktis war ein wichtiger Grund, warum die einst florierende nordische Grönlandkolonie nach über 500 Jahren Siedlungsgeschichte kollabierte. Das vermutet ein Team von Wissenschaftlern um James Barrett von der Universität Cambridge, die mit Isotop- und DNA-Analysen zeitgenössische Elfenbeinartefakte aus ganz Europa ausgewertet haben.
Im späten zehnten Jahrhundert n. Chr. siedelten skandinavische Kolonisten erstmals in Grönland. Zum wirtschaftlichen Standbein entwickelte sich schnell der Handel mit Elfenbein, das aus den Stoßzähnen von Walrössern gewonnen wurde und in Europa zur Herstellung von Figuren und Sakralgegenständen stark nachgefragt war. (weiterlesen)

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Mit Abschussprämien und Drohnen gegen Afrikanische Schweinepest
Mit höheren Abschussprämien und Beobachtungen mit Hilfe von Drohnen will Bayern einen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest verhindern.
Jäger können für ein erlegtes Tier in den nördlichen und östlichen grenznahen Landkreisen zu Thüringen, Sachsen und Tschechien 100 Euro statt bisher 20 Euro bekommen, wie das Umweltministerium am Sonntag in München mitteilte. Zudem sollen in den Regionen die Wildschweindichte und Tierbewegungen mit Hilfe von Drohnen erfasst werden. "Die gewonnenen Daten werden an die örtlichen Jäger weitergegeben, um die Bejagung gezielt auszubauen."
Kein Impfstoff vorhanden
Die Tierseuche wurde vor einiger Zeit von Afrika nach Europa eingeschleppt. Betroffen sind unter anderem Länder wie Polen, Bulgarien, Rumänien, Serbien, die Slowakei, Ungarn und die Ukraine. Die Krankheit führt bei Wild- und Hausschweinen häufig nach kurzer Krankheit zum Tod. Es gibt keine Impfstoffe dagegen. Für den Menschen ist das Virus jedoch ungefährlich. Die deutschen Bauern sind aber besorgt. Denn beim ersten Nachweis bei einem Wild- oder Hausschwein würde Deutschland den Status als "seuchenfrei" verlieren, es drohten Exportstopps für Schweinefleisch etwa nach Asien. (weiterlesen)
Foto: Wikipedia
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Schweizer Laufhunde - Ein Kulturgut in Gefahr
Schweizer Laufhunde (Bracken) sind faszinierend. Sie sind sensibel, gutmütig, ausdauernd und haben eine unvorstellbar gute Nase. Wie der Namen schon sagt, haben Schweizer Laufhunde ihren Ursprung in der Schweiz und dieser Ursprung geht weit, weit weiter zurück als die Schweiz alt ist.
Ein Kurzfilm von Mario Theus.
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Jagdverpachtung Rheinland-Pfalz (Landkreis Trier-Saarburg)
An das Saarland angrenzend wird eine Genossenschaftsjagd neu verpachtet. kein Submissionstermin (weiterlesen)
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Jagdverpachtung Niedersachsen (Landkreis Region Hannover)
Die Jagdgenossenschaft Springe verpachtet 4 Jagdbögen gleichzeitig. Bieterfrist endet am 31.1.2020 (weiterlesen)
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Begehungsschein Angebot Bayern (Landkreis Garmisch-Partenkirchen)
Vergebe zum 01.05 einen entgeldlichen BGS im Landkreis Garmisch-Partenkirchen (weiterlesen)
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SOPHIE AWARD 2020
Der Deutsche Jagdverband und die Firma Jagdstolz haben 2019 gemeinsam den Amateurfilmpreis Sophie Award ins Leben gerufen. Deutschlands größtes Jagdfilm Event geht 2020 in die nächste Runde. Dirk Schlun, Geschäftsführer von Jagdstolz, im Interview zum Sophie Award:
Beim Sophie-Award werden Kurzfilme aus dem Bereich Jagd prämiert. Die Firma Jagdstolz hat mit Video und Film als Firma für hippe Jagdbekleidung nichts zu tun. Wie kam es zu diesem Projekt und weshalb habt ihr euch als Bekleidungshersteller dabei eingebracht?
Der Ursprung für den Sophie Award liegt zwei Jahre zurück auf der Jagd & Hund Messe in Dortmund und hat im Grunde nichts mit unserer Bekleidung zu tun. Seinerzeit kam Torsten Reinwald, Pressesprecher des DJV, auf uns zu, und fragte uns, ob wir als junges, modern aufgestelltes Unternehmen nicht eine Idee hätten, wie man das Bewusstsein für ein positives Bild der Jagd in den Sozialen Medien schärfen könnte. Denn die Moderne hat auch vor der Jagd keinen Halt gemacht. Viele, vor allen Dingen junge Jäger und Jägerinnen, nutzen Social Media Plattformen wie Instagram, Facebook und YouTube, um ihrer Leidenschaft für die Jagd mit eigenen Bildern, Texten und Filmen Ausdruck zu verleihen. Nun ist die Jagd ein oftmals in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiertes Thema, und ein unbedacht gepostetes, unvorteilhaftes oder nicht waidgerechtes Bild kann einen immensen Imageschaden für die gesamte Jägerschaft nach sich ziehen. (weiterlesen)

Dirk Schlun

