Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Bayern erhöht Abschussprämie für Wildscheine
Die Sorge vor einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland ist groß. Bayern hat jetzt Abwehrmaßnahmen getroffen. Wildschweindichte und Tierbewegungen werden von Drohnen erfasst. Die Abschussprämie wird um ein Vielfaches erhöht.
Die Afrikanische Schweinepest rückt immer näher an Deutschland heran, warnt Bayerns Umweltminister Glauber. Die Staatsregierung forciert daher die Jagd auf Wildschweine und hat ein Maßnahmenpaket entwickelt, um die Einwanderung infizierter Tiere nach Bayern zu verhindern.
Abschussprämie wird erhöht
Die Afrikanische Schweinepest hat sich in den vergangenen Jahren vor allem in Osteuropa ausgebreitet. In Ländern wie zum Beispiel der Slowakei, Polen und Ungarn wurde das Virus schon nachgewiesen. Die Staatsregierung erhöht daher in den nördlichen und östlichen Landkreisen, die an Tschechien, Sachsen und Thüringen angrenzen, die Abschussprämien für Wildschweine von 20 auf 100 Euro. (weiterlesen)

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NRW-Verordnung zur ASP-Bekämpfung
Auf die geplante Verordnung haben sowohl der Landesjagdverband NRW als auch der Bundesverband Deutscher Berufsjäger e.V. reagiert.
Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen plant eine „Verordnung über die Anwendung besonderer jagdlicher Maßnahmen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP)“ (wir berichteten).
Der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen und der Bundesverband Deutscher Berufsjäger e.V. (BDB) äußerten sich am Mittwoch (08.01.2020) in Pressemitteilungen zu den geplanten Maßnahmen. Beide Verbände sind sich dabei einig, dass eine starke Reduktion der Schwarzwildbestände die beste Prophylaxe gegen das Aufkommen sowie die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest darstellt und bei einem etwaigen Ausbruch der Tierseuche diese so wesentlich schneller und effektiver bekämpft werden kann.
Hier die Positionen der beiden Verbände im Wortlaut: (weiterlesen)

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Scharfschützen sollen 10.000 Kamele in Australien töten
Todesurteil für Tausende Kamele in Australien: Die Tiere sollen aus Hubschraubern heraus erschossen werden, weil sie das vor Ort derzeit so dringend benötigte Wasser verbrauchen. Für die Jagd sind fünf Tage veranschlagt.
Australien kämpft weiter mit den Flammen. Nun sollen 10.000 Kamele getötet werden. Sie konkurrieren in den trockenen Gebieten mit den Menschen um das wenige Wasser. Ab dem heutigen Mittwoch sollen die Tiere erlegt werden. Professionelle Scharfschützen sollen die Kamele aus Hubschraubern heraus erschießen. Die Aktion soll fünf Tage dauern, dann sollen 10.000 Tiere getötet worden sein.
Die Tieren gefährdeten entlegene Ortschaften der Ureinwohner, teilten die Behörden im Bundesstaat South Australia am Mittwoch mit. Riesige Herden seien auf der Suche nach Wasser und Nahrung bis in die Gemeinden vorgedrungen, verschmutzten das Trinkwasser und fressen die knappen Futtermittelvorräte. Die Tötung erfolge nach höchsten Tierwohlstandards, betonte das Umweltministerium des Bundesstaates. (weiterlesen)

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Kurz gemeldet: Luchs oder Mensch
Studie zu Störfaktoren für Rehe.
"Der Mensch kann das Verhalten von Wildtieren und sogar deren Tag-und-Nachtrhythmus stark beeinflussen", sagt Naturschutzbiologe Marco Heurich von der Universität Freiburg. Ein Team um Nadège C. Bonnot vom französischen Nationalen Forschungsinstitut für Wissenschaft und Technologie für Umwelt und Landwirtschaft (INRAE) hat gemeinsam mit Heurich untersucht, wie sich die Wiederansiedlung von Luchsen in Europa auf das Verhalten von Rehen auswirkt und welche Rolle menschliche Aktivitäten bei den Veränderungen spielen. Ihre Ergebnisse haben Bonnot, Heurich und weitere Forschende in der Fachzeitschrift Journal of Animal Ecology veröffentlicht, wie die Uni Freiburg mitteilt.
Rehe reagierten deutlich auf Störungen durch den Menschen: Sie verringerten ihre Bewegungen bei Tageslicht um den Faktor 1,37, wenn Störungen durch Siedlungen oder Straßenverkehr gleichbleibend hoch waren. Die Bejagung verschärfte diesen Effekt noch: Während der Jagdsaison stellten Rehe den größten Teil ihrer Aktivität auf die Nacht und Morgendämmerung um. Dies blieb sogar so, wenn es in der Region Luchse gab, wie Marco Heurich berichtet. Ohne menschlichen Einfluss dagegen wichen die Rehe ihrem nachtaktiven Räuber aus, in dem sie vermehrt am Tag aktiv waren. (weiterlesen)

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Bedrohlicher als der Klimawandel: Das Verschwinden der Arten ist die Krise des Jahrhunderts
Das größte Aussterben seit 66 Millionen Jahren wird auch den Menschen treffen. Noch könnten wir gegensteuern, müssten uns dafür aber fundamental ändern.
Als der Astronaut William Anders vor mehr als einem halben Jahrhundert, am Heiligabend 1968, mit Apollo 8 den Mond umrundete, sah und fotografierte er erstmals den Aufgang der Erde über unserem kosmischen Begleiter. Das Bild „Earthrise“, der Anblick unseres Heimatplaneten aus dem Weltall, wurde zum Symbol für die Fragilität und die Isolation der Erde im Kosmos. Dieser Blick markiert zugleich den Beginn eines neuen Umweltbewusstseins.
Vielleicht beeindruckt uns das Bild dieser kleinen blauen Murmel vor dem unendlichen Schwarz des Universums bis heute auch deshalb so sehr, weil uns dabei klar wird, dass wir Erdlinge nur diesen einen Planeten haben. Selbst wenn Menschen irgendwann einmal zum Planeten Mars fliegen sollten, zum Leben haben wir nur diesen einen unseren, den wir schützen und erhalten müssen. (weiterlesen)

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Afrikanische Schweinepest: ASP-Vorsorge: Sachsen errichtet erste Barrieren
Nachdem Brandenburg im Dezember 2019 bereits erste Schutzzäune errichtet hat, rüstet auch Sachsen auf und errichtet eine Wildschweinbarriere entlang der Lausitzer Neiße.
Im Kampf gegen die Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nach Deutschland, intensiviert nun auch Sachsen seine Präventionsmaßnahmen an der Landesgrenze zu Polen und errichtet eine 4,5 km lange Barriere. Wie das Sozialministerium in Dresden am 8. Januar mitteilte, wurden die Arbeiten an einem Abschnitt entlang der Lausitzer Neiße zwischen der Landesgrenze zu Brandenburg und dem Beginn der Umzäunung des Fürst-Pückler-Parkes Bad Muskau bereits abgeschlossen. Die vom Freistaat angeschaffte Barrieren umfassen Elektronetze zur Abwehr von Wildschweinen sowie Geruchskomponenten zur punktuellen Abschreckung. Die Anordnung der Wildschweinbarrieren soll dem Verlauf des Uferweges folgen.
Maßnahmen in Brandenburg und Polen unterstützen (weiterlesen)
Foto: Wikipedia
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Jagdverpachtung Hessen (Landkreis Fulda)
Am Fuße der Wasserkuppe, nordöstlich von Fulda, wird eine 400 ha große Genossenschaftsjagd zm 1.4.2020 neu verpachtet. Submission ist am 29.2.2020 (weiterlesen)
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Das rettet uns Jägern den Ar***
Ein Einstieg in Nachhaltigkeit
Was heißt dieses oft benutzte Wort „Nachhaltigkeit“ eigentlich? Welche Rolle spielen Human-Wildlife Konflikte bei der Jagd und wieso ist es richtig, dass sich die Natur theoretisch selbst regulieren kann?
Was haben folgende Begriffe gemeinsam:
Fleischbesorgung, Wildbestandsregulierung, Wildschadensregulierung, Erholung in der Natur, Hege des Wildbestandes, Verbesserung von Lebensräumen, Erhaltung von Lebensräumen, Prävention von Krankheiten, Artenschutz und Artenvielfalt?
Richtig, das Rätsel ist nicht allzu schwer zu lösen. Denn die Jagd kann all das gleichzeitig vereinen. Nur weiß das weder ein Großteil der Bevölkerung, noch sind sich einige Jäger über die Tragweite ihres Handelns bewusst. Zusätzlich sind Worte wie Artenschutz oder Nachhaltigkeit meist nicht mehr als ein Marketingslogan.
Das Thema vor dem Hintergrund der Jagdreisen einmal mit ein wenig Sarkasmus zusammengefasst: (weiterlesen)

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Weidetierhalter fordern: "Der Wolf muss ins Jagdrecht!"
Weidetierhalter aus Niedersachsen haben Landesumweltminister Olaf Lies vor Ort die Realität beim Thema Wolfsschutz gezeigt. Denn mit einem schlichten Schutzzaun ist das Problem noch nicht aus der Welt
Es sind zwar Schritte in die richtige Richtung, aber sie sind viel zu langsam und zögerlich. Wenn es in dem Tempo weitergeht – sei es bei der Umsetzung der Neuregelung zum leichteren Abschuss des Wolfes oder bei den Antragsverfahren für Entschädigungszahlungen der Tierrisse – dann wird es in absehbarer Zeit keine Weidetierhaltung mehr geben, warnt der Bauernverband aus Niedersachsen.
„Die Zeit drängt. In allen Bereichen, die den Weidetierhaltern das Leben extrem erschweren, muss endlich Tempo gemacht werden. Der Wolf gehört ins Jagdrecht“, fordert Landvolk-Vizepräsident Jörn Ehlers für die Weidetierhalter.
Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies hatte Anfang Dezember bei der Demonstration des Aktionsbündnisses aktives Wolfsmanagement in Hannover zugesagt, sich die Lage vor Ort von Schäfer Matthias Müller im Landkreis Celle erklären zu lassen. Müller wurden 40 Schafe gerissen – trotz wolfsabweisendem Schutzzaun. (weiterlesen)

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Europas größte Jagdmesse wächst weiter
Erweitertes Rahmenprogramm, vergrößerte Sonderflächen und digitaler Treffpunkt
Die JAGD & HUND (28. Januar bis 2. Februar 2020) erweitert ihr Angebotsspektrum und wächst auch in der Fläche weiter an. Neben allen Messehallen, wird 2020 auch der Vorplatz am Eingang Nord mit einem Offroad-Parcours in das Messegeschehen eingebunden. Der neu eröffnete Eingang sowie die Passagen ermöglichen dabei einen verbesserten Zugang zu allen Ausstellern, Foren und Programm-Highlights. Dazu zählt das Wildbret-Event WILD FOOD FESTIVAL in der Westfalenhalle, das nach einer erfolgreichen Premiere im letzten Jahr mit neuen Starköchen in die zweite Runde geht. Dem gestiegenen Interesse an digitalen Kanälen wird mit dem neuen JÄGER Prime Kino und dem Social Media Revier HORRIDO in Halle 8 Rechnung getragen. (weiterlesen)


