Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
- Details
Jagdsaison: An der Seite der Jägerin
Mehr Naturprodukt als Wildfleisch geht nicht. Die diesjährige Jagdsaison läuft aktuell. Wie so eine Jagd abläuft und woher man gutes Wildfleisch bekommt, zeigen wir hier.
Der Wind kommt heute aus Osten, eher ungünstig: „Die Kanzeln, Hochsitze“, erklärt Jägerin Anna Martinsohn, „sind nach Nordwesten entgegen dem Wind ausgerichtet, damit das Wild keine Witterung aufnehmen kann“. Sie telefoniert kurz mit der Pächterin und findet einen geeigneten Standort für die heutigen Bedingungen. Auf dem Weg vom Auto zum Hochsitz hält sie immer wieder inne: Frische Spuren von Rehwild, wenige Schritte weiter auch Schwarzwild, Wildschweine. Auf den Äckern blüht üppig die Zwischenfrucht, Gründünger, ein festlich gedeckter Tisch für Wild also.
Die Stille vor dem Schuss
„Hat den Nachteil, dass die Tiere zum Äsen an der Stelle bleiben können und sich nicht großartig bewegen müssen.“ Der Hochsitz selber bietet rundum Ausblick. Kalt schneidet der Ostwind ins Gesicht. Nach einer Viertelstunde erscheint auf 300 Metern Entfernung ein Reh. Sofort hat die Jägerin das Gewehr im Anschlag und beobachtet das Wild durchs Visier. Anna Martinsohn erklärt, dass man Weibchen am Spiegel mit Schürze, also am Hinterteil mit einer Verlängerung nach unten, erkennt. Doch die Distanz sei zu weit, um einen Schuss zu versuchen. Durch das Wärmebildfernglas erkennt man in der Entfernung anhand weißer Punkte im Bild Wildschweine. (weiterlesen)

- Details
Jagdverpachtung Baden-Württemberg (Ostalbkreis)
Im Ostalbkreis wird eine Genossenschaftsjagd mit 1.023 ha neu verpachtet. Submission ist keiner angegeben. (weiterlesen)
- Details
Begehungsschein Angebot Nordrhein-Westfalen (Rhein-Sieg-Kreis)
Revier bei 53359 Rheinbach: Biete kostenlose Jagdmöglichkeit für passionierten Schwarzwildjäger (weiterlesen)
- Details
Begehungsschein Angebot (Landkreis Daun)
In einem Hochwildrevier in der Eifel Nähe Nürburing ist ein Begehungsschein zu vergeben (weiterlesen)
- Details
Jagdverpachtung Hessen (Stadt Darmstadt)
Die Stadt Darmstadt verpachtet einen Eigenjagdbezirk mit 322 ha zum 1.4.2020 Submission ist am 16.12.2019 (weiterlesen)
- Details
Jagdverpachtung Tirol (Bezirk Kufstein)
Hochwildjagd zu verpachten!
In Tirol wird eine 360 ha große Genossenschaftsjagd als Hochwildjagd neu verpachtet. Submission ist am 10.1.2020 (weiterlesen)
- Details
Afrikanische Schweinepest erobert die Kontinente
Greifswald - Die Afrikanische Schweinepest setzt ihren tödlichen Zug um die Welt fort.
Deutschland blieb von der Seuche bisher verschont - doch Fälle in Polen nahe der Grenze zu Brandenburg verstärken die Sorge vor einer Einschleppung gerade wieder. Die Angst ist berechtigt: Einmal im Land, lässt sich das Virus nur schwer wieder tilgen. Binnen eines Jahres breitete sich der für Haus- und Wildschweine tödliche Erreger in großen Teilen Chinas und Vietnams aus. Auch Osteuropa, Russland, die Mongolei, weitere asiatische und viele afrikanische Staaten sind betroffen.
«Nur die Kontinente Australien und Amerika sind noch frei», sagt der Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) bei Greifswald, Thomas Mettenleiter. Die Erforschung der für Menschen ungefährlichen Afrikanischen Schweinepest (ASP) sei in den vergangenen Jahren zu einem Schwerpunkt der Arbeit des Bundesforschungsinstituts für Tiergesundheit auf der Ostseeinsel Riems geworden. (weiterlesen)

- Details
Tödliche Wildschwein-Attacke: Frau im Garten totgebissen
Die 59-Jährige wurde im Dunkeln von einer Horde verwilderter Schweine - Feral Hogs, attackiert und dabei von der Rotte totgebissen.
Wildschweine beißen Frau im Garten tot
Die 59-jährige Frau aus dem Dorf Anahuc in Texas wurde am Sonntag eine im Dunkeln von einer Rotte wilder Schweine attackiert. Die tödliche Wildschwein-Attacke sorgt derzeit in den USA für Schlagzeilen.
Laut "The New York Times" war die Frau gerade auf dem Weg zur ihrer Arbeit, als sie etwa um 6 Uhr Morgens von einer Rotte verwilderter Hausschweine - Feral Hogs - angegriffen wurde. (weiterlesen)
Foto: Wikipedia
- Details
Die Aufgaben des Jagdleiters
Die Schlüsselposition und -funktion bei jeder Gesellschaftsjagd hat der Jagdleiter inne. Dr. Henning Wetzel beleuchtet dieses wichtige Amt aus juristischer Sicht.
Frage 1: Warum muss es bei Gesellschaftsjagden einen Jagdleiter geben?
Der Jagdleiter ist eine Funktion, die der Verhütung von Unfällen dient. Sie ist in der Unfallverhütungsvorschrift „VSG 4.4 Jagd“ der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft festgeschrieben. Denn nach § 15 Abs. 1 Sozialgesetzbuch VII können die Unfallversicherungsträger Unfallverhütungsvorschriften über Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren erlassen. Das hat die landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft u.a. dadurch getan, dass sie in § 4 der VSG 4.4 bestimmt hat, dass bei Gesellschaftsjagden, wozu z.B. Drück- und Treibjagen gehören, ein Jagdleiter existieren muss, der für den gefahrlosen Ablauf der Jagd zu sorgen hat.
Frage 2: Ab wie vielen Personen ist ein Jagdleiter vonnöten?
Hierzu sagt die VSG 4.4 nichts. Sie ordnet nur an, dass ein Jagdleiter bei „Gesellschaftsjagden“ zu bestimmen ist. Man wird daher auf die landesrechtlichen Vorschriften zurückgreifen müssen. Nach § 18 Abs. 2 LJagdG Hessen müssen z.B. mindestens vier Schützen teilnehmen, um von einer Gesellschaftsjagd auszugehen. Man sollte daher zur Abklärung der Frage, was eine Gesellschaftsjagd ist, eine aktuelle (!) Fassung des jeweiligen Landesjagdgesetzes heranziehen, die man z.B.im Internet auf den Seiten der Jagdbehörden finden kann. (weiterlesen)

- Details
Ich schieß’ doch keinen Problemwolf" - Keiner will Wolf „entnehmen“: Probleme bald auch in der Altmark befürchtet
Stendal/Altmark – Ein Jäger aus Niedersachsen, der jüngst in der Altmark in Lüdelsen zur Gesellschaftsjagd eingeladen war, brachte es beim Schüsseltreiben (gemeinsames Essen der Jäger mit Plausch) auf den Punkt.
„Ich schieß’ doch keinen Problemwolf, selbst wenn er von den Behörden zum Abschuss freigegeben ist. Da muss man ja nachher Angst haben, dass der Name rauskommt und irgendwelche Tierschutz-Aktivisten einem dann im Wald die Autoreifen zerstechen.“
Kaum jemand will den Wolf „entnehmen“ und selbst dieses verschleiernde Neusprech-Wort für „Erlegen“ sagt schon einiges im aktuellen Umgang mit dem Wolfsproblem aus. .
Jäger trauen sich oft nicht, zum Abschuss freigegebenen Isegrim zu schießen, wenn er Probleme macht. Derzeit diskutieren altmärkische Jäger über dieses Thema Nummer eins in Sachen Wolf, das bald auch im Norden von Sachsen-Anhalt Realität werden könnte: Wenn nämlich der Wolf flächendeckend Ärger macht und früher oder später eingedämmt werden muss. Erst Ende Oktober wurden bei Ahrensbök (Schleswig-Holstein) zwei Schafe gerissen. Schnell stand per DNA-Test der Übeltäter fest. (weiterlesen)
Foto: Wikipedia

