Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Grünes Band: Jagen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze
Der Mauerfall jährt sich zum 30. Mal. Wir waren an der ehemaligen Grenze jagen, noch heute ist es ein außergewöhnlicher Ort.
Tag der deutschen Einheit, 5.20 Uhr: Während die meisten Menschen den freien Tag zum Ausschlafen nutzen und noch selig in ihren warmen Betten schlummern, machen wir uns auf den Weg. Wir wollen die Wiedervereinigung heute einmal anders begehen. Kein Stern scheint durch die dicke Wolkendecke. Tropfen fallen auf den kalten Boden. Trotzdem versuchen wir unser Glück auf Sauen. Mit einem ATV geht es ins Revier. Es braucht fahrerisches Können, um die steilen Hänge sicher zu bewältigen. Mit den meisten Autos wäre man hier völlig aufgeschmissen. Kaum vorstellbar, dass vor vielen Jahren ganz andere Fahrzeuge die massiven Betonplatten passiert haben. (weiterlesen)

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Privatwaldbesitzer in Existenznot: Kein Geld für Aufforstung
Kassel/Friedrichsdorf (dpa/lhe) - Die schweren Schäden durch Stürme, Dürre und Borkenkäfer bringen Privatwaldbesitzer in Hessen in Existenznöte. Vor allem Kleinstwaldbesitzer mit wenigen Hektar seien schwer getroffen: "Der Wald ist weg, das Geld ist weg, da geben viele auf", sagte Christian Raupach, Geschäftsführer des Hessischen Waldbesitzerverbandes. Die Holzpreise seien im Keller und es komme immer noch mehr Schadholz auf den Markt. "Das hat zur Folge, dass Geld für Aufforstung nicht vorhanden ist."
Während der Staatswald für viele Millionen Euro aufgeforstet werden soll, stehen viele der 60 000 Privatwaldbesitzer in Hessen finanziell mit dem Rücken zur Wand. Auf bis zu 500 Millionen Euro schätzte der Waldbesitzerverband im August die Schäden in Privat- und Kommunalwäldern. Mittlerweile seien es eher mehr geworden. (weiterlesen)

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Schweinepest bedroht russische Tiger
Schweinepest im russischen Fernen Osten ausgebrochen / WWF warnt vor Gefahr für letzte Amur-Tiger
Die afrikanische Schweinepest ist im Fernen Osten Russlands ausgebrochen, einem der letzten Verbreitungsgebiete des Amur-Tigers. Sich selbst können Tiger durch den Verzehr erkrankter Wildschweine zwar nicht infizieren. Trotzdem droht den Raubkatzen deswegen Ungemach. Zur Eindämmung des Virus will die Regierung ein gängiges Verfahren anwenden: Die Wildschein-Population soll durch Abschuss in den betroffenen Seuchengebieten auf ein Minimum reduziert werden. Der WWF warnt davor, diese Methode, die im europäischen Teil Russlands eingesetzt wird, in den Lebensräumen der stark bedrohten Amur-Tiger und der ebenso bedrohten Amur-Leoparden anzuwenden. Laut WWF sind es vor allem Menschen, die durch Kleidung und Transport den Virus aus den Schweineställen weitertragen. Wildschweine abzuschießen bewertet die Naturschutzorganisation daher als „blinden Aktionismus“, dem letztendlich auch die Tiger zum Opfer fallen, da sie keine Beute mehr finden. (weiterlesen)

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Gericht hält Mediziner wegen NPD-Mitgliedschaft für unzuverlässig - Arzt muss Waffen abgeben
Bielefeld (WB). Ein Arzt und Jäger aus Bielefeld muss seine sechs Schusswaffen und die Waffenbesitzkarte abgeben. Das hat das Verwaltungsgericht Minden gestern klargestellt.
Der Sportmediziner (73) war nach eigenen Angaben vor etwa 50 Jahren in die Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) eingetreten. Zuletzt fiel er den Behörden als Ringarzt beim »Kampf der Nibelungen« auf, der größten Kampfsportveranstaltung der rechtsextremen Szene in Deutschland. Unter anderem deshalb fehlt ihm nach Ansicht des Bielefelder Polizeipräsidiums die vom Waffengesetz geforderte Zuverlässigkeit. Die Behörde widerrief die 2010 erteilten Waffenerlaubnis und wurde jetzt vom Verwaltungsgericht bestärkt. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Hessen (Rheingau-Taunus-Kreis)
Exklusive Hochwildjagd im Taunus zu verpachten!
Im nördlichen Taunus, an der Grenze zu Rheinland-Pfalz wird eine exklusive Hochwildjagd neu verpachtet. Es gibt eine aussagekräftige und ausführliche Ausschreibung durch die Gemeinde Heidenrod. Submissionstermin steht nicht fest. (weiterlesen)

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Das Onlinemagazin "Wir Jagen-Oktober " ist online
Liebe Leserinnen und Leser,
haben Sie schon die Diskusion beim Stern gesehen? Lisa Kainz, PETA-Aktivistin und ich, haben uns 45 Minuten den Sinn der Jagd in Deutschland diskutiert. Wer es noch nicht gesehen hat und einen Block riskieren will, möge auf diesen Link klicken.
Zudem freue ich mich Ihnen mein gerade erschienenes Kochbuch vorzustellen. "Wild kochen" habe ich zusammen mit dem GU-Verlag aus München erarbeitet und neben vielen jungen und modernen sowie einfach nachzukochenden Rezepten, gibt es auch einige Serviceseiten rund um die Jagd. Schauen Sie gerne in Ihrem Fachhandel oder online rein.
In dieser Ausgabe warten unter anderem folgende Theman auf Sie:
- Jagdpraxis: Vorhaltemaß auf Drückjagden & Kanzelbau
- Jagdgeschichte: Murmeljagd
- Getestet: Leupold Freedom RDS & Kahles Helia RD
- Für den Winter: Nordic Heat im Test
- Wildrezept: Wildschweinschulter in Meerrettichsauce
- und noch mehr...
Viel Spaß beim Lesen und Anschauen!
Herzliche Grüße,
Ihre Alena Steinbach (Onlineausgabe lesen)

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West-Nil-Virus: Erster Mensch durch Mücken infiziert
In Sachsen hat sich ein Mann mit dem West-Nil-Virus infiziert. Es ist der erste, durch Mücken übertragene, Fall in Deutschland.
Eine Person aus Sachsen hat sich, als erster Mensch in Deutschland, mit dem West-Nil-Virus durch Stechmücken-Übertragung infiziert, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) in einer Pressemitteilung erklärt. Der Mann war an einer Gehirnentzündung erkrankt und wurde im Klinikum St. Georg in Leipzig behandelt.
Einen Impfstoff gibt es nicht (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Hessen Mühlheim/Main (Landkreis Offenbach)
Die Jagdgenossenschaft Mühlheim/Main verpachtet zum 1.4.2020 ihren Jagdbogen Dietesheim mit 526 ha, hiervon 261 ha Wald, 261 ha Feldfläche und 4 ha Gewässerfläche neu. Submission ist am 14.10.2019 (weiterlesen)
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Begehungsschein/Mitpacht Franken (Landkreis Bayreuth)
Biete Jagdgelegenheit in einem ca. 720 ha großem Revier in der Ecke Pegnitz 91257 an. (weiterlesen)
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Jagd und Wissenschaft – eine Symbiose!
Die Jägerinnen und Jäger in Österreich haben bereits in den 70er Jahren den Schulterschluss mit der Wissenschaft gemacht und setzen seitdem stark auf die Zusammenarbeit. Jagdfakten.at hat dem anerkannten Wildbiologen und Professor für Jagdwirtschaft auf der Universität für Bodenkultur in Wien, Univ.Prof. Dipl.-Biol. Dr.rer.nat. Klaus Hackländer folgende Fragen gestellt:
Welche Bildungsveranstaltungen gibt es für Jägerinnen und Jäger in Österreich und wer gibt die Themen bzw. Inhalte vor?
Sind Jäger Problemverursacher für das Wildtiermanagement oder Alarmmelder?
Wie eng ist die Zusammenarbeit zwischen der Jägerschaft und der Wissenschaft?
Müssen sich Jäger eigentlich weiterbilden?
Gibt es auch eine akademische Ausbildung für Jäger?
Was sind die heißen Themen der Zeit für Wild und Natur?
Was sind die Herausforderungen der Zukunft?
Gleich zu Beginn des Gesprächs spricht Klaus Hackländer den österreichischen Jägerinnen und Jägern ein Lob aus. Die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft sei sehr gut. Viel besser als zum Beispiel in Deutschland. „Es gibt hier ein hohes Eigeninteresse sich weiterzubilden. (weiterlesen)


