Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Rehkitz beim Mähen getötet: Landwirt verurteilt
Auf einer frisch gemähten Wiese hatte ein Spaziergänger zwei tote Rehkitze entdeckt. Der verantwortliche Landwirt landete jetzt vor Gericht.
Im Mai dieses Jahres wurden auf einer Wiese in einer Gemeinde am Ammersee, Bayern, zwei tote Rehkitze von einem Spaziergänger entdeckt. Ein 35-jähriger Landwirt hatte die Tiere mit dem Mähwerk seines Traktors erfasst. Der Landwirt musste sich jetzt vor dem Landsberger Amtsgericht verantworten.
Zu Geldstrafe verurteilt
Der Richter verurteilte den Beschuldigten zu einer Geldstrafe von 2.400 Euro. Denn nach Meinung des Gerichts hatte dieser gegen Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes verstoßen und zwei Wirbeltiere ohne einen vernünftigen Grund getötet. Vorsätzlich sei das nicht geschehen, erklärte der Richter.
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Begehungsschein Angebot Franken (Landkreis Fürth)
Biete einen Begehungsschein für unser Revier in der Oberpfalz. (weiterlesen)
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Begehungsschein Angebot Franken (Landkreis Fürth)
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Lambrecht "Wir müssen ans Waffenrecht"
Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) fordert eine weitere Verschärfung des Waffenrechts.
Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) gehen die geplanten Änderungen des Waffenrechtes, die in einem Gesetzentwurf, der sich gerade im parlamentarischen Verfahren befindet, nicht weit genug. Damit steht sie nicht allein, sieht sich aber auch massiver Kritik des Koalitionspartners CDU gegenüber.
In einem Interview mit dem Spiegel, das in der aktuellen Ausgabe des Magazins abgedruckt ist, legt die Justizministerin ihre Pläne für eine weitere massive Verschärfung der bestehenden waffenrechtlichen Regelungen dar. (weiterlesen)

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Bayern: Bauernverband steigt in die Jagdausbildung ein
Der Bayerische Bauernverband (BBV) bietet zusammen mit dem Haus der bayerischen Landwirtschaft in Herrsching erstmals einen eigenen Jagdkurs an mit dem Motto: „Jäger für den Waldumbau“.
Der Lehrgang richte sich speziell an Landwirte, Waldbesitzer und deren Familienangehörige, heißt es im Newsletter des Verbands vom 19. September. Das Angebot, das in Kooperation mit einer Jagdschule am Lech stattfindet, umfasst drei Blöcke mit einer Gesamtlänge von unter drei Wochen und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördert. (weiterlesen)

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Wildschwein-Fallen im Test
Braunschweig/Lüneburg - Im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest rüstet Niedersachsen auf. Ein Berufsjäger testet derzeit unterschiedliche Fallentypen, mit denen Wildschweine gefangen werden sollen.
Das soll dazu beitragen, die enormen Bestände an Schwarzwild zu verringern. Die Fallenjagd auf diese Tiere ist nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums zwar keine übliche Jagdmethode. Sie sei aber effektiv, um Frischlinge oder auch ganze Rotten Schwarzwild zu fangen und zu erlegen, sagte eine Sprecherin in Hannover. Jäger kritisieren allerdings die Wildschweinjagd mit großen Saufängen. «Das ist tierschutzrechtlich und moralisch bedenklich», sagte Christian Voigt von der Kreisjägerschaft Lüneburg.
«Wenn sich Menschen der Falle nähern, bedeutet das Stress für die Tiere. Und wenn der erste Schuss fällt, können die anderen Tiere in Panik geraten», sagte Voigt. Er setzt statt auf Saufänge lieber auf konventionelle Jagdmethoden wie Drückjagden und Einzelansitze. Die Landesjägerschaft hält sich noch mit einer abschließenden Bewertung zu Großfallen zurück und will zunächst die Testergebnisse abwarten. (weiterlesen)

Foto; Wikipedia
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Waldgipfel: DJV fordert wildtierfreundliche Strategie
Waldumbau droht am Personalmangel zu scheitern: Die Hälfte der Stellen wurden in 25 Jahren gestrichen. Wildtiere dürfen nicht zum Sündenbock für verfehlte Forstpolitik werden. DJV veröffentlicht Frage-Antwort-Papier.
Anlässlich des heutigen Waldgipfels im Bundeslandwirtschaftsministerium fordert der Deutsche Jagdverband (DJV) mehr Anstrengungen der Forstpolitik für klimastabile Wälder. Über ein Viertel des Waldes besteht auch nach drei Jahrzehnten Forstreform noch aus Nadelholz-Monokulturen. Die Schuld Reh und Hirsch anzulasten und immer höhere Abschusszahlen zu fordern, lehnt DJV-Vizepräsident Dr. Dirk-Henner Wellershoff ab: „Waldumbau mit dem Gewehr funktioniert nicht. Wildtiere sind nicht der Sündenbock für Sparwut in Behörden.“ Vielmehr müssten akut eine Milliarde Bäume gepflanzt werden. Kahlflächen durch Dürre und Schädlinge müssten aufgeforstet werden. Danach sind laut DJV jahrelange Pflege- und Schutzmaßnahmen notwendig. Doch dafür fehlt das Personal: Mehr als die Hälfte der Stellen im Forstbereich wurden in 25 Jahren gestrichen. (weiterlesen)

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Vocke: Das führte zur Strafanzeige gegen den BJV-Präsidenten
Andreas Ruepp hat sich nun zu seiner Strafanzeige gegen Vocke geäußert. Doch der BJV-Präsident bekommt auch Rückendeckung.
Gegen den Präsidenten des Bayerischen Jagdverbands, Prof. Dr. Jürgen Vocke, stehen weiterhin die Vorwürfe Unterschlagung und Untreue im Raum. Nun hat sich Andreas Ruepp – selbst Präsidiumsmitglied im BJV –, der gegen Vocke Anzeige bei der Staatsanwaltschaft I in München erstattet hatte, in einem offenen Brief Stellung bezogen.
Ruepp gibt in seinem Schreiben einen tiefen Einblick in die Geschehnisse, die letztendlich in der Strafanzeige mündeten. So habe Landesschatzmeisterin Mechthild Maurer schon frühzeitig dem Präsidium berichtet, dass "sie den Jahresabschluss so nicht mittragen könne." Maurer ist als Steuerberaterin tätig und sah eine Gefahr für ihre berufliche Zukunft sowie für ihr Unternehmen. Daher wurde beschlossen, den Jahresabschluss durch einen unabhängigen Wirtschaftsprüfer prüfen zu lassen.
Vocke ließ Fristen verstreichen (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Baden-Württemberg (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald)
Im Schwarzwald, unweit von Freiburg im Breisgau, wird eine Genossenschaftsjagd zum 1.12.2019 mit 250 ha neu verpachtet. Submision ist am 20.10.2019 (weiterlesen)

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Bundesrat stimmt für restriktiveres deutsches Waffengesetz: Worum geht es bei der Stellungnahme?
Die Sitzung des Bundesrates zum Thema Waffenrecht (Entwurf zum dritten Waffenrechtänderungsgesetz; 3. WaffRändG) hätte besser zum Freitag den 13. als zum letzten Freitag, dem 20. September 2019, gepasst. Denn es wurde nahezu allen Empfehlungen der Ausschüsse des Parlaments und somit grundsätzlich einem schärferen Waffenrecht zugestimmt. Was bedeutet das konkret?
Mit dieser Stellungnahme des Bundesrates sind die EU-Feuerwaffenrichtlinie und die entsprechende Umsetzung in deutsches Recht weiter auf dem Vormarsch, was unter anderem folgende Konsequenzen für uns Legalwaffenbesitzer haben könnte, die deutlich über die Forderungen von EU sowie der Bundesregierung hinausgehen:
Die wichtigsten Neuerungen im neuen deutschen Waffengesetz
Ständige Bedürfnisprüfung (Details siehe unten)
Verbot von privaten Salutwaffen
Kein erleichterter Erwerb von Verschlüssen, Gehäusen, Wechselschäften und -sets für Langwaffen
Das Nachtzielverbot bleibt bestehen
Verbot großer Magazine und deren Gehäuse (weiterlesen)


