Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Wild für alle
Sein Fleisch ist ökologisch, es ist gesund, und die Wälder sind voll davon: Warum essen die Deutschen nicht endlich mehr Wildschwein?
An einem Sonntagmorgen in Reggello, eine Autostunde südöstlich von Florenz. In einem alten Bauernhaus liegt der Duft von Zwiebeln, Lorbeer, Wein und Rosmarin in der Luft. Franca Sodi, 80, rührt gleich in drei Töpfen: Im ersten köchelt ragù di cinghiale, Wildschwein-Ragout. Im zweiten Wildschwein dolceforte, Geschmacksrichtung süß-sauer, mit Schokolade, Rosinen, Pinienkernen und kandierten Früchten. Und im dritten cinghiale al latte, Wildschwein mit Steinpilzen in Milch und Weißwein. Die Rezepte stammen noch von Sodis Großmutter.
In der Toskana bereiten sie Wildschwein das ganze Jahr über zu, und es heißt, es sei so einfach und köstlich, dass es einem selbst an lauen Sommerabenden nicht schwer im Magen liege. "Du musst wissen, was du tust, vor allem aber musst du warten können", sagt Franca Sodi, während sie Rotwein, der aus den Trauben hinterm Haus gekeltert ist, in Gläser schenkt. (weiterlesen)

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Internet-Hysterie: Keine Hinweise auf “Norwegische Hundeseuche” in Stormarn
Bad Oldesloe – Hundebesitzer in Stormarn sind in Aufregung und das offenbar nach aktueller Faktenlage ohne Grund. Das Internet hat viele Vorteile, bringt aber auch viele Nachteile mit sich, weil oft ungeprüft Nachrichten verbreitet werden. In vielen Fällen führen sie durch ungenaue Angaben, durch subjektive Deutungen oder einfach durch falsche Angaben vor allem zu Panik und Angst.
Aktuell ist das in Bad Oldesloe und Stormarn das Thema „norwegische Hundeseuche“. Fakt ist, dass in Norwegen Hunde bisher 30 Tiere an einem noch nicht näher erklärbaren Virus verstarben in letzter Zeit. Fakt ist auch: In Stormarn ist kein solcher Fall nachgewiesen. (weiterlesen)
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Video: Wolf löscht Damwildrudel in niedersächsischem Gatter aus
Ein Wolf dringt in ein Damwildgatter ein und tötet fast das gesamte Rudel. Diese Videoaufnahmen zeigen das Ausmaß des Vorfalls.
Ende August drang im Landkreis Cloppenburg (Niedersachsen) ein Wolf in ein Damwildgehege ein. In zwei aufeinanderfolgenden Nächten hetzte Isegrim die Tiere des Gatters und riss fünf von sechs Stücken. Einzig der Hirsch des kleinen Rudels überlebte. Der Wolf buddelte sich unter dem Zaun durch und verschaffte sich so uneingeschränkten Zugang zu den Tieren. Das Gehege befindet sich nur 100 Meter von der nächsten Siedlung entfernt. Überwachungskameras zeichneten die Wolfsangriffe auf. (weiterlesen)

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Rätselhafte Hundekrankheit – erster Fall in Schleswig-Holstein
- Bei einem in Schleswig-Holstein verendeten Hund wurde der gleiche Erreger wie in Norwegen nachgewiesen.
- Vermehrt wurden Tiere mit ähnlichen Symptomen behandelt.
- In Norwegen leiden zurzeit rund 200 Tiere unter der mysteriösen Krankheit.
Bad Oldesloe. Bei einem verendeten Tier aus Bad Oldesloe wurden nach einem Bericht der „Lübecker Nachrichten“ unter anderem Providencia alcalifaciens gefunden – jene Bakteriengattung, die möglicherweise Erbrechen und blutigen Durchfall bei mehreren Hunden in Skandinavien ausgelöst hat. Dort leiden zurzeit geschätzt rund 200 Tiere unter einer mysteriösen Krankheit, mehr als 25 Hunde sind nach jüngsten Angaben an der Infektion bereits gestorben.
Kein Kontakt nach Norwegen
Laut einer Bad Oldesloer Praxis sind in den vergangenen Tagen dort vermehrt Tiere mit ähnlichen Symptomen behandelt worden. Nur bei dem gestorbenen Hund, der auch noch unter einer Darmverdrehung litt, sei allerdings Providencia alcalifaciens vom Labor bestätigt worden. Die Hundebesitzerin gab in einem öffentlichen Facebook-Post an, dass sie weder Urlaub in Norwegen gemacht noch direkten Besuch aus der Region gehabt habe. (weiterlesen)

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Präzedenzfall für künftigen Umgang mit illegalen Tötungen geschützter Wildtiere
Gerechtes Urteil mit Geldstrafe für 53-jährigen Jäger wegen Besitz einer illegalen Waffe und des vorsätzlichen Nachstellens von Luchsen
Zusammen mit der Gregor Louisoder Umweltstiftung gratulieren Staatsanwaltschaft und Polizei zum erfolgreichen Ergebnis mit gerechtem Urteil am Amtsgericht Cham nach den aufwendigsten Ermittlungen in der Bayerischen Geschichte bzgl. Verfolgung illegaler Tötungen geschützter Wildtiere. Wir freuen uns über dieses erste, signalgebende Urteil in Sachen Artenschutzrecht in Bayern.
Jedes getötete Tier ist ein Verlust
Am Amtsgericht Cham fand heute der langerwartete Prozess gegen den 53-jährigen Jäger aus Lohberg statt. Dieser wurde von der Regensburger Staatsanwaltschaft wegen Besitz zweier illegaler Waffen und dem vorsätzlichen Nachstellen von Luchsen sowie der Tötung von Luchsen angeklagt und für schuldig befunden.
Der Angeklagte wurde zu einer Geldstrafe über 3000,- € und der Zahlung der erheblichen Gerichtskosten verurteilt. Zudem musste er seine Waffen, die Waffenbesitzkarte und seinen Jagdschein abgeben. (weiterlesen)

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Begehungsschein Angebot Niedersachsen (Landkreis Celle)
Ich biete einem ehrlichen, kameradschaftlichen und erfahrenen Jäger, aus der Umgebung von Faßberg / Hermannsburg. (weiterlesen)
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Jagdverpachtung Franken (Landkreis Wunsiedel)
In Oberfranken wird eine 640 ha große Genossenschaftsjagd neu verpachtet. Submission gibt es keinen. (weiterlesen)
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Begehungsschein Angebot Saarland (Saarbrücken)
Biete zwei Jagdgelegenheiten im Raum Saarbrücken (weiterlesen)
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Jagdverpachtung Mecklenburg-Vorpommern (Landkreis Müritz und Güstrow)
Die Forstämter Dargun (3) und Nossentiner heide (1) verpachten 4 Eigenjagdbezirke kurzfristig. Submission ist am 18.9.2019 und 7.10.2019. (weiterlesen)
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Erfolglose Elchjagd vor Gericht
Jäger verklagt Jagdreiseveranstalter und fordert sein Geld zurück.
Ein nicht alltäglicher Fall wird zurzeit vor dem Amtsgericht Mönchengladbach verhandelt: Ein Jäger aus Steinfurt (NRW) wollte in Sklov (Weißrussland) einen Elch erlegen und fordert nun einen Teil des Reisepreises vom weißrussischen Jagdanbieter zurück, da dieses Vorhaben nicht von Erfolg gekrönt war.
Im Vorfeld sei dem Kläger jedoch zugesichert worden, dass ihm 1.500 Euro vom Reisepreis erlassen werden, sollte er nicht wie gewünscht die Chance bekommen, einen kapitalen Elchbullen zu erlegen. (weiterlesen)


