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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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„Ein guter Geschichtenerzähler ist noch lange kein guter Förster"

Professor Bastian Kaiser kritisiert Peter Wohlleben scharf und mahnt die Medien zu mehr Sachlichkeit.

Bastian Kaiser, Rektor und Professur für Angewandte Betriebswirtschaft der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR):

Ich begrüße ausdrücklich, dass inzwischen die Bundesregierung, die Europäische Kommission, die Landesregierung und andere Entscheidungsträger unserer Gesellschaft anerkennen, dass der Wald – dass „unser“ Wald – nicht nur etwa ein Drittel Deutschlands bedeckt, nicht „einfach nur da“ und überwiegend schön ist, sondern darüber hinaus wichtige Funktionen hat, Leistungen erbringt, Rohstoffe und Energie liefert, CO₂ bindet, Arbeitsplätze und Einkommen generiert.
Erstmals musste sich ein Staatschef international dafür rechtfertigen, dass er die Wälder in seinem Land für die Brandrodung freigegeben hat – und er musste inzwischen national politisch darauf reagieren. Die internationale Staatengemeinschaft anerkennt endlich (!!) – vier Jahre nach dem Klimaschutzabkommen von Paris – die wichtige Rolle der Wälder für unser Klima. (weiterlesen)

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Der Berufsjäger

Hast Du Interesse an der Jagd und der Natur? Als Berufsjäger oder Revierjäger könntest Du den Wald zu Deinem Arbeitsplatz machen. Hier erfährst Du, wie vielfältig und verantwortungsvoll dieser Beruf ist.
Bevor Du die Ausbildung zum Berufsjäger starten kannst, gibt es Voraussetzungen, die Du erfüllen musst:

Erfolgreich absolvierte Jägerprüfung
Autoführerschein (Klasse B), zusätzlich wünschenswert Traktorführerschein (Klasse T)
Praktikum im Revier eines Berufsjägers

Selbstverständlich ist, dass Du gerne im Freien arbeitest, Dich mit Natur und Tier verbunden fühlst und ein gewisses ökonomisches Verständnis aufweist. Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis kommen Dir als Berufsjäger auch zu Gute. (weiterlesen)

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„Ein Leben ohne Wildtiere wäre armselig“

Ein persönlicher Nachruf auf Ulrich Wotschikowsky

Ohne Ulrich Wotschikowsky wäre mein Leben anders verlaufen. Ich traf ihn zum ersten Mal vor ziemlich genau 25 Jahren bei den Recherchen zu meinem ersten Artikel über die Rückkehr der Wölfe in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Aus einem professionellen Kontakt wurde Freundschaft. Wir haben zusammen gejagt, vor allem aber haben wir über die Jagd, über Wildtiere, über Naturkonzepte in unserer Gesellschaft gesprochen. Ohne „Wotsch“, so nannten ihn seine Freunde, wären Jagd, Wildtiere und insbesondere die Wölfe nie zu den Lebensthemen geworden, die sie längst sind.

Wenige Tage vor seinem Tod besuchte ich ihn im Klinikum in Garmisch. Vom Tod gezeichnet war er völlig gelassen und frohen Mutes. Ein Leben ohne Wildtiere, sagte er einmal, wäre armselig. „Wotsch“ hat ein reiches Leben geführt, bis zur letzten Minute. Geboren wurde er 1940 in der Nähe von Cottbus, also dort, wo 60 Jahre später die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland begann. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Tirol (Bezirk Kufstein und Innsbruck Land)

Hochwildjagden zu verpachten!

Zum 1.4.2010 werden verschiedene Hochgebirgsjagden (2.679 ha, 3.962 ha, 1.620 ha und 156 ha) mit Gams- Rot- und Birkwild im Abschussplan neu verpachtet. Submission ist am 15.11.2019 und am 15.12.2019 (weiterlesen)

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Auslandsjagd: Wissenschaftler befürworten Trophäenjagd

Die Trophäenjagd ist besser für die Biodiversität als Jagdverbote. Das behauptet eine Gruppe von 133 Wissenschaftlern in einem offenen Brief, den das Wissenschaftsmagazin Science am 30. August veröffentlicht hat.

Die Wissenschaftler verweisen auf in Afrika gewonnene Erkenntnisse. Dr. Amy Dickman von der Universität Oxford insistierte im Gespräch mit dem britischen Radiosender BBC Radio 1, dass der Lebensraumverlust für Wildtiere in denjenigen Gegenden geringer sei, die eine geregelte Jagdausübung gestatten. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Mecklenburg-Vorpommern (Landkreis Nordvorpommern)

Die Stadt Grimmen verpachtet eine Eigenjagd mit 96 ha zum 1.4.2020. Submission ist am 30.9.2019 (weiterlesen)

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Begehungsschein Angebot Niederösterreich (Bezirk Mödling)

Langfristiges ganzjähriges Ausgehrecht, in Hochwildrevier, 60 km südlich Wiens (Nähe Schneebergregion), ab 1.2.2020 zu vergeben. (weiterlesen)

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Problembär 2.0 in den Alpen

Spannend, wie unterschiedlich das Aufregungspotential in der Jagdgegnerszene ausfällt.: Dass aktuell in Südtirol ein Braunbär mit einem Leben spielt, ist dort noch nicht richtig angekommen. Dabei ähneln die Fakten dem Tanz um Braunbär "Bruno" zum Verwechseln.

Die Fakten sprechen auch im aktuellen Fall eine klare Sprache: Wie einst „Bruno“, der es sich am hellen Tag neben einer gut besuchten Eisdiele gemütlich machte, zeigt sich auch sein Artgenosse „M 49“ wenig menschenscheu. Nahbegegnungen mit Wanderern und Hirten sind dokumentiert. Hinzu kommen Nutztierrisse, die „Brunos“ Missetaten eher harmlos erscheinen lassen: Geprüft wird noch, ob ein ausgewachsenes Pferd aufs Konto des Tiroler Jungbären geht. Die „Handschrift“ spricht dafür, ein Rinder-Kalb erledigte „M 49“ zuvor mit einem einzigen Tatzenhieb. (weiterlesen)

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Schwerste Waldschäden seit Ende des Zweiten Weltkrieges

Berlin - Als „dramatisch“ stuft Bundesagrarministerin Julia Klöckner die Folgen der beiden Dürrejahre für den deutschen Wald ein.

Nach einem Verbändegespräch am vergangenen Donnerstag (29.8.) in Berlin bestätigte die Ministerin denAusfall von bundesweit mehr als 110.000 ha Wald, die der Trockenheit, Stürmen und Bränden sowie dem Borkenkäferbefall zum Opfer gefallen seien. Klöckner sprach von einer Zäsur, von der alle Waldbesitzarten betroffen seien. Bei der anstehenden Wiederbewaldung und dem Waldumbau müsse es darum gehen, den vor Jahren eingeschlagenen Weg fortzuführen und zu forcieren.
„Mein Ziel sind standort- und klimaangepasste Mischwälder“, sagte die Ministerin und erteilte „ideologischen Debatten“ um die künftige Gestaltung des Waldes eine Absage. Für den am 25. September anberaumten Nationalen Waldgipfel kündigte Klöckner Leitlinien wie die weitere Entwicklung des deutschen Waldes an. (weiterlesen)

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Waldumbau mit dem Gewehr funktioniert nicht

Anlässlich des Verbändegesprächs bei Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner fordert der DJV ein Umdenken in der Forstpolitik. Reh und Hirsch dürfen nicht zum Sündenbock für Sparwut und Stellenabbau in Behörden gemacht werden.

Vor dem Hintergrund des heutigen Verbändegesprächs zur Situation des Waldes fordert der Deutsche Jagdverband (DJV) ein Umdenken in der Forstpolitik. Bund und Länder besitzen etwa die Hälfte aller Wälder und stehen besonders in der Verantwortung. „Die Strategie der zurückliegenden drei Jahrzehnte hat versagt, einen Grundstein für klimastabile Wälder zu legen“, sagte DJV-Vizepräsident Dr. Dirk-Henner Wellershoff während des Verbändegesprächs. Es reiche nicht, die behördlichen Abschussvorgaben für Reh und Hirsch immer weiter in die Höhe zu treiben: „Waldumbau mit dem Gewehr ist viel zu kurz gedacht“, so Dr. Wellershoff. (weiterlesen)

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