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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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Ulrich Wotschikowsky ist gestorben

Erst vor zwei Wochen hat sich Ulrich Wotschikowsky noch einmal zu dem völlig verfahrenen Streit zwischen Förstern, Jägern und Tierschützern um die Gämsen in den bayerischen Bergen geäußert. Forstministerin Michaela Kaniber (CSU) hatte gerade erste Ergebnisse eines groß angelegten Forschungsprojekts über die Gämsen in Bayern veröffentlicht. Entgegen der Behauptungen vieler Tierschützer und Jäger geht es den Tieren demnach gut. "Das trifft sicher zu", kommentierte Wotschikowsky, der da schon sehr geschwächt war, die Meldung. "Aber es ist ohne Belang. Denn in der Jagd und im Tierschutz ist es wie im Leben insgesamt: Wer unbedingt streiten will, der streitet - egal wie die Wirklichkeit aussieht."

Es waren typische Wotschikowsky-Worte. Der Jäger, Förster und Wildbiologe, der einer der profiliertesten Experten für Wolf, Bär und Luchs im deutschsprachigen Raum war, sprach die Dinge stets direkt aus. Wotschikowsky oder Wotsch, wie ihn seine Freunde riefen, konnte sich das erlauben. Mit seinen Forschungen über alle möglichen Wildtiere hatte er sich ein immenses Wissen erarbeitet. Zugleich war er ein unabhängiger Geist, er ließ sich von keinem Verband und keiner Partei vereinnahmen. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Franken (Landkreis Miltenberg)

Die Stadt Klingenberg/Main verpachtet eine Eigenjagd mit 196 ha zum 1.4.2020. Submission ist am 15.10.2019 (weiterlesen)

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Wald im Wandel: Sieben Thesen für die Forstwirtschaft der Zukunft

Gegen den Klimawandel ist bewirtschafteter Wald besser als Flächen, die sich selbst überlassen werden. Um für die Zukunft gewappnet zu sein, muss auch die Verteufelung fremdländischer Baumarten aufhören. Ein Gastbeitrag.

Forstwirtschaft ist wie Fußball. Jeder glaubt, dass er es besser weiß als die Profis. Es lohnt sich jedoch, auch einmal die Ansichten derjenigen zu erfahren, die sich tatsächlich praktisch mit der Materie befassen. Hier sind sieben forstwirtschaftliche Thesen von uns. Wir sind selbst Waldbesitzer sowie Vorstandsmitglieder eines großen, leistungsfähigen forstwirtschaftlichen Zusammenschlusses in Brandenburg, der Forstbetriebsgemeinschaft Südbrandenburg, mit fast 15.000 Hektar.

1. Der Wald ist der Verlierer des Klimawandels

Der Wald ist zwar die CO2-Senke und daher für viele der Hoffnungsträger gegen den Klimawandel. Tatsächlich ist er aber in erster Linie der Verlierer des Klimawandels. Denn der Wald wird geschädigt durch Stürme, Insektenkalamitäten, Dürren, Temperaturanstieg, Hitzewellen und zunehmende Waldbrände. (weiterlesen)

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Offener Brief an Herrn Peter Wohlleben und die Redaktion „stern“

Zum Beitrag „Wie geht´s unserem Wald“ – stern-Ausgabe Nr. 35 vom 22.8.2019. Dazu ein offener Brief von Revierleiter Gerhard Neth und eine Reaktion darauf von Prof. Dr. Dr. h.c. Bastian Kaiser, Rektor und Professur für Angewandte Betriebswirtschaft der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)

 

Sehr geehrter Herr Wohlleben,

sehr geehrter Herr Gless,

sehr geehrte Chefredaktion des „stern“,

als Förster mit langer Berufserfahrung hat mich Ihr Beitrag im „stern“-Ausgabe Nr. 35 „Wie geht´s unserem Wald“ sehr berührt.

Leider geht es den Wäldern momentan weltweit nicht sehr gut. Es ist sehr bedauerlich, dass es erst solche Krisensituation braucht um der Gesellschaft wieder nahezu bringen, wie wichtig der Wald als „grüne Lunge und Erzeuger von wertvollem, nachwachsendem Rohstoff“ für unser Überleben ist. Bis zu diesem Punkt sind wir uns völlig einig!

Zumindest für die „deutschen Wälder“ haben Sie nun ja aber schnell die „Schuldigen“ gefunden. Rücksichtslose Försterinnen und Förster degradieren unsere Natur aus reiner Profitgier zu Plantagen und Holzäckern. Das Zerrbild das Sie da zeichnen ist ein Schlag ins Gesicht von vielen engagierten Kolleginnen und Kollegen, die sich Tag für Tag für einen naturnahen Wald einsetzen! (weiterlesen)

Peter Wohlleben, Foto: Wikipedia

 

 

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Jagdverbände begrüßen großen Erfolg vor dem Bundessozialgericht

Berufsgenossenschaft muss viele Revierinhaber künftig von doppelten Grundbeiträgen freistellen

Das Bundessozialgericht hat mit einem Urteil vom 20. August (Az. B 2 U 35/17 R) festgestellt, dass Revierinhaber, die mehrere aneinandergrenzende Reviere einheitlich bewirtschaften nicht mehrfach als „Unternehmer“ zu Beiträgen herangezogen werden dürfen. In dem Verfahren ging es um das Lehrrevier des Bayerischen Jagdverbandes, das aus zwei Jagdbezirken besteht. Das höchste deutsche Sozialgericht hat sich klar positioniert und die Auffassung des Landessozialgerichts München zurückgewiesen: Reviere, die zwar aus jagdrechtlichen Gründen aus mehreren Jagdbezirken bestehen, aber einheitlich und als ein Revier bewirtschaftet werden, müssen auch von der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) als lediglich ein Unternehmen behandelt werden, mit der Folge dass auch nur einmal der Grundbeitrag zu entrichten ist. (weiterlesen)

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EU-Kommission: Verbot bleihaltiger Munition?

Die europäische Kommission möchte anscheinend den Verkauf und die Benutzung bleihaltiger Munition für die Jagd und das Sportschießen weiter einschränken.

Das geht aus einem Brief der Kommission an die European Chemicals Agency (ECHA) vom 16. Juli hervor. Darin wird ECHA angewiesen, ein Dossier mit konkreten Vorschlägen auszuarbeiten. (weiterlesen)

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Afrikanische Schweinepest: China: ASP könnte Schweineherde halbieren

Chinas Schweinebestand könnte sich bis Ende 2019 halbieren.

Das vermuteten zumindest Experten der Rabobank und andere Analysten. Viele Marktbeobachter vermuten nämlich, dass die offiziellen Zahlen der chinesischen Behörden zu niedrige angesetzt sind.

Mitte August hatte das chinesische Landwirtschaftsministerium mitgeteilt, dass die Schweineherde und auch der Sauenbestand im Juli etwa ein Drittel kleiner war als im Jahr zuvor. Der dramatische Bestandsrückgang ist eine unmittelbare Folge der Afrikanischen Schweinepest (ASP). China ist der mit Abstand größte globale Produzent und Verbraucher von Schweinefleisch.

Mehr Verluste als Schweine in Europa

Die Zahl der in China gehaltenen Schweine lag vor dem Ausbruch bei etwa 460 Mio. Stück. Das waren fast 60 Prozent des weltweiten Schweinebestandes. Ein Bestands-Rückgang um ein Drittel bedeutet, dass bereits 160 Mio. Schweine wegen ASP getötet werden mussten. Das sind mehr Tiere als in Europa überhaupt gehalten werden und doppelt so viele Schweine wie in den USA. (weiterlesen)

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Begehungsschein Angebot Rheinland-Pfalz (Koblenz)

Vergebe BGS, (nur an Passionierte Schwarzwildjäger) Die wissen worauf es ankommt..Sitzfleisch,Viel Zeit!!! (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Nordrhein-Westfalen (Landkreis Borken)

Niederwildjagd in 48691 Vreden zu verpachten. (weiterlesen)

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Forstwirtschaftsrat und Waldbesitzerverband fordern 2,3 Mrd. Euro Hilfsgelder

Die Vertretungen der Waldbesitzer fordern schnelle Hilfsgelder, um trockenes und vom Borkenkäfer geschädigtes Holz aus dem Wald zu bekommen. NRW schlägt unterdessen Alarm und meldet eine Käferplage
Anlässlich der dramatischen Lage im Wald lädt Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner am heutigen Donnerstag zu einem Verbändegespräch ein, um sich über die aktuellen Schäden und geeignete Maßnahmen zu informieren.

Mit klaren Forderungen nehmen der Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR), Georg Schirmbeck, und Hans-Georg von der Marwitz, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer, teil. Nach ihren Informationen sind rund 110.000 ha Wald vertrocknet und etwa 70 Mio. Festmeter Schadholz 2018 und 2019 angefallen. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der Schädlingsexplosion könnten diese Zahlen weiter ansteigen. (weiterlesen)

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