Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Jagdverpachtung Rheinland-Pfalz (Westerwaldkreis)
Im Westerwald wird ein Eigenjagdbezirk mit einer Größe von 322 ha neu zum 1.4.2020 verpachtet. Submissionstermin ist keiner angegeben. (weiterlesen)
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Begehungsschein Angebot Mecklenburg-Vorpommern (Landkreis Mecklenburg-Strelitz)
Biete Begehungsschein BGS in kleinerer EJ, Raum Fürstenberg / Neustrelitz. (weiterlesen)
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Begehungsschein Angebot Hessen (Landkreis Kassel)
Ich biete einen Begehungsschein im nördlichen Hessen. (weiterlesen)
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Wölfe werden langsam teuer
Die Bundesländer planen für dieses Jahr in ihren Haushalten mehr als 14 Millionen Euro für freilebende Wölfe ein.
Die Wiederansiedelung des Wolfes kostet Geld – viel Geld. Je mehr Tiere wieder in Deutschland sesshaft werden, desto tiefer wird dem Steuerzahler in die Tasche gegriffen:
Sachsen stellt dreieinhalb Millionen Euro zur Verfügung, Schleswig-Holstein 3,1 und Niedersachsen 2,8 Millionen Euro. Das Geld soll unter anderem in Schutzzäune für Weidetierhalter, Ausgleichszahlungen nach Wolfsrissen und Datensammlungen über Wild, etwa durch Kameras und Genbestimmungen, fließen.
Hessen zahlt Schaf- und Ziegenhaltern für fachgerechte Schutzmaßnahmen rund 500.000 Euro (31 Euro Herdenschutzprämie pro Hektar). (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Junges Schalenwild im September bejagen?
Viele glauben, das Wildbrechtgewicht ist geringer als im November oder Dezember. Professor Stubbe erläutert, warum es sich lohnt, junges Schalenwild schon im September zu bejagen.
Kosten und Körpergewichte
Leider wird die Jagd heute in vielen Gebieten zunehmend von kommerziellen Gedanken geprägt. Die Kosten für dieses „Vergnügen“ steigen ins Uferlose. Die Tendenz der Entwicklung von Pacht- und Begehungsgebühren ist bekannt. Zunehmend ökonomisch Schwierigkeiten der Landwirte führen dazu, daß Wildschadensersatz zu einer festen Größe wird. Niedrige Holzpreise lassen nur in wenigen Fällen einen Gewinn in der Forstwirtschaft zu, so daß Einnahmen durch Wildschadensersatz willkommen sind.
Der Einfluss der Jäger auf den Wildschaden ist begrenzt. Glücklicherweise gibt es noch Land – und Forstwirte, die ein sichtliches Bemühen der Jäger zur Senkung von Wilddichten und Wildschäden anerkennen. Dies alles führt jedoch dazu, dass eine Reihe von Jagdpächtern und Eigenjagdbesitzern auch zusätzliche Einnahmen zur Senkung ihrer Aufwendungen erzielen möchten. (weiterlesen)

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Bundesregierung will Weidetierhaltung auch in Wolfszonen sichern
Mit dem neuen Bundesnaturschutzgesetz will die Regierung Rechtssicherheit bei der Entnahme von Problemwölfen schaffen und sicherstellen, dass die Weidetierhaltung in Wolfgebieten möglich bleibt.
Mit der geplanten Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes will die Bundesregierung einen Beitrag dazu leisten, „die berechtigten Sorgen der Bevölkerung, die Interessen der Weidetierhalter und den Schutz des Wolfes als streng geschützte Tierart zu einem angemessenen Ausgleich zu bringen“.
Die Weidetierhaltung müsse auch dort sichergestellt bleiben, wo durch die Zuwanderung des Wolfs vermehrt Zielkonflikte aufträten, betont die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion. Zur Abwehr von Schäden an Nutztieren sei der Herdenschutz von ausschlaggebender Bedeutung, denn durch geeignete und sachgerecht angewandte Maßnahmen könne die Gefahr von Übergriffen von Wölfen auf Nutztiere effektiv verringert werden. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Schulze fordert Mitspracherecht bei Waldaufbau
Umweltministerin Svenja Schulze hält die Pläne zur Waldrettung von Julia Klöckner für nicht ausreichend. Nur die Fachleute des Umweltministeriums wüssten, wie man Steuergeld am sinnvollsten eingesetzt
Bei der geplanten Aufforstung des deutschen Waldes fordert Bundesumweltministerin Svenja Schulze ein Mitspracherecht ihres Ressorts. So dürften Fehler der Vergangenheit nicht wiederholt werden, sagte die SPD-Politikerin der Funke-Mediengruppe.
Aus abgebrannten Fichtenwäldern sollten keine neuen Fichtenwälder werden, sondern gesunde, klimastabile und naturnahe Mischwälder. Solche seien zudem ein wichtiger Teil der Lösung zum Schutz des Klimas. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Bayern (Landkreis Neumarkt/Oberpfalz)
Etwa 15 km südwestlich von Neumarkt in der Oberpfalz, zwischen der BAB A9 und der BAB A3 wird eine Genossenschaftsjagd mit 740 ha zum 1.4.2020 neu verpachtet. Submission ist am 17.11.2019. (weiterlesen)

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Schwere Zeiten für Forstexperimente Teil II
Im Nationalpark Harz stehen die Zeichen wegen einer Strafanzeige auf Sturm.
Wir sorgen uns um das Fichtensterben in Sibirien und verteufeln zugleich unsere heimischen Fichten, wie ein Grundübel der Naturferne. Wir pflanzen massenhaft Buchen in grenzwertigen Höhenlagen und wundern uns, wenn sich Reh und Hirsch daran genossen machen. Wir lassen die Käfer über Nationalparkgrenzen hinaus gewähren, obwohl sie als Wald-Killer dem Schalenwild weit überlegen sind. Und obwohl die Hitzesommer zeigen, dass die Laubwaldeuphorie als Strategie gegen den Klimawandel wohl überbewertet wurde.
5.000 Hektar Fichtenwald haben die Käfer vernichtet im Harzer Nationalpark Ost. Die dort auch für das Käfer-Management zuständige Försterin Sabine Bauling kommentiert dies in der Süddeutschen Zeitung eher gelassen: „Der Borkenkäfer hat als Katalysator gearbeitet.“ Während Fremdenverkehrsfunktionäre und sogar Förster der benachbarten Wirtschaftswälder den trostlosen Anblick der Käfer-Brachen beklagen, sieht die Öko-Fachfrau da auch positive Seiten: „Der Wald verwandelt sich, und wir haben die Chance, die Verwandlung zu beobachten.“ (weiterlesen)

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Schwere Zeiten für Forstexperimente
Im Nationalpark Harz stehen die Zeichen wegen einer Strafanzeige auf Sturm
Hinrich Schüler, Forstoberamtsrat im Unruhestand, fürchtet nach seinen eigenen Worten „weder Tod noch Teufel“. Darf er auch nicht, seit er die Harzer Nationalparkverwaltung verklagt hat. Wegen Vernichtung von Volkseigentum im großen Stil. Weil auf vielen tausend Hektar der Wald dem Käfer geopfert wurde. Ein Schaden für Generationen – und, ganz aktuell, fürs Klima.
Während die Staatsanwaltschaft den Fall wohl eher mit spitzen Fingern anfasst, will der Umweltausschuss des Landtags den rebellischen Pensionär nach Hannover bitten. Der Nationalpark ist ein Politikum. Nicht erst durch die aktuelle Klimadebatte. Ärger gibt es dort immer wieder. Mindestens einmal musste das Forstministerium sogar Schlichter schicken, um zwischen Modernisierern und Förstern der alten Schule zu vermitteln.
Bundesweit gilt: Was die Modernisierer derzeit so von sich geben, erinnert an die Durchhalteparolen aus deutschen Wende-Jahren. Speziell, was die gestern noch gültigen Patentrezepte angeht, die nun offenkundig nicht wirken. Auch nicht im Harz, wo die Käfer nach der Wiedervereinigung weitestgehend unbehelligt blieben und die Nationalpark-Kräfte mit dem Anpflanzen von vier Millionen Buchen gebündelt wurden. (weiterlesen)


