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Überragende Ergebnisse beim Landes- und Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen 2019 in Kranichstein
Am Samstag, 15. Juni und Sonntag, 16. Juni 2019 stellten sich Jagdhornbläserinnen und -bläser dem hessischen Landeswettbewerb und dem DJV-Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen, der im Park des Jagdschlosses Kranichstein ausgetragen wurde.
Die Sieger im hessischen Landeswettbewerb 2019 erreichten überragende Punktzahlen:
Klasse C: Kreisjagdverein Gelnhausen (890 Punkte)
Klasse B: Jägervereinigung Oberhessen e.V. (930 Punkte)
Klasse A: Kreisjagdverein Gelnhausen (955 Punkte)
Klasse G: Kreisjägervereinigung Groß-Gerau (945 Punkte) (weiterlesen)

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Harte Zeiten für Bayerns Staatsjäger
Harte Zeiten für Bayerns Staatsförster: Der Schlachtruf "Wald vor Wild" steht auf dem Prüfstand, seit im Freistaat die Freien Wähler mitregieren und manche Staatsjäger ihren Kritikern Steilvorlagen liefern.
Jüngster Aufreger: Die Verwaltung des Nationalparks Berchtesgaden musste eine Presserklärung zurücknehmen. Dort hatte es geheißen, der Landesjagdverband sei bei einem Ortstermin zum Abschuss führender Hirschkühe zur Ansicht gekommen, dass den Nationalpark-Jägern „keinerlei Fehlverhalten nachgewiesen werden könne“.
Vorläufiger Höhepunkt einer Serie von Peinlichkeiten. Wie auch das saftige Bußgeld, das die Jagdbehörde des Landkreises Garmisch-Partenkirchen gegen das Forstamt Oberammergau verhängte – wegen massiver und eigenmächtiger Überschreitung der Abschusspläne. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Hessen (Werra-Meißner-Kreis)
In Nordhessen wird eine kleine Hochwildjagd zum 1.4.2010 neu verpachtet. Submission ist am 31.8.2019. (weiterlesen)
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Wilderer - Von gefallenen Helden
In unzähligen Liedern werden sie bis heute besungen, in Bühnenstücken wieder zum Leben erweckt, in manchen bayerischen Regionen bis heute wie Heilige verehrt: Wilderer, allen voran der Jennerwein. Eine filmische Reise in die vielleicht archaischste Welt der bayerischen Identität. Ein Filmteam begibt sich auf Spurensuche der Wildschützen - Jäger und Gejagter in einem, Helden für die einen, Verbrecher für die anderen.
6. November 1877 – die Sonne geht gerade auf. Der berüchtigte Wildschütz Jennerwein steigt hoch in die Berge, er will auf die Pirsch. Und das, obwohl das Marerl an verabredeter Stelle sehnsüchtig auf ihn wartet. Gemeinsam wollten sie nach Tölz zum Leonhardi-Umzug. Doch die schöne Bauerstochter wird ihren Jennerwein nie mehr lebend sehen! Noch am selben Tag wird ihn der Forstgehilfe Pföderl hinterrücks zur Strecke bringen. (Film ansehen)

Der bayerische Wilderer Georg Jennerwein
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100 Jahre Verband Große Münsterländer e.V.
In diesem Jahr blickt der Verband Große Münsterländer auf stolze 100 Jahre Verbandsgeschichte zurück. Ursprünglich als Fasanen- und Wasserhund bekannt, wurden die schwarz-weißen und die braunen langhaarigen Vorstehhunde als Deutsch-Langhaar gemeinsam gezüchtet.
1908 verbannte man jedoch die schwarze Farbe, und so drohte der schwarz-weiße langhaarige Jagdhund unterzugehen. Die verbliebenen Liebhaber der Hunde taten jedoch sich zusammen und gründeten am 11. Februar 1919 in Haltern am See den „Verein für die Reinzucht des langhaarigen großen schwarz-weißen Münsterländer Vorstehhundes“, aus dem 1969 der Verband Große Münsterländer e.V. hervorging. (weiterlesen)

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Prozess um toten Luchs: Wilderei kommt vor Gericht
Im September beginnt in der Oberpfalz ein für Naturschützer wichtiger Prozess gegen einen mutmaßlichen Wilderer.
Ein 53-jähriger Mann aus Lohberg im Bayerischen Wald soll Jagd auf Luchse gemacht und mindestens ein Tier erschossen haben.
Der Bayerische Wald ist die einzige Region im Freistaat mit einer kleinen Luchs-Population - immer wieder haben Unbekannte Tiere auf grausame Weise getötet. Wer geschützte Tiere wildert, kann mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden.
Es ist noch ein Vierteljahr hin, aber in der Naturschutzszene gilt der Prozess am 12. September vor dem Amtsgericht Cham schon jetzt als wichtiges Signal. Denn es geht um Wilderei extrem seltener und streng geschützter Tiere. "Nach meinem Wissen ist das der erste Prozess dieser Art seit langer Zeit", sagt der Chef des Landesbunds für Vogelschutz (LBV), Norbert Schäffer. "Wilderei geschützter Tiere ist kein Kavaliersdelikt, auch wenn das an manchem Stammtisch noch so gesehen werden mag." Der LBV und andere Organisationen fahren seit Langem eine groß angelegte Kampagne für eine scharfe Verfolgung und harte Bestrafung von Wilderern, gleich ob sie Raubvögeln, Luchsen oder anderen geschützten Tieren nachstellen. Für sie ist der Prozess ein wichtiger Erfolg. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Bockjagd in Deutschland | JAGD TOTAL - S1 Ep 05
Mit dem Mai beginnt die Jagdzeit auf den Rehbock. Matthias und Carsten begeben sich auf eine spannende Pirsch- und Ansitzjagd in Hessen und Thüringen.
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Begehungsschein Angebot Bayern (Landkreis Landshut)
Biete passioniertem Jäger Jagdgelegenheit auf Reh- Schwarz- und Raubwild im Altlandkreis Rottenburg/Laaber. (weiterlesen)
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Windkraft-Irre zerstören Deutschlands Märchenwald
Hambacher Forst? Kennt jeder aus den Medien: Aktivisten kämpften gegen den Braunkohle-Tagebau von RWE.
Reinhardswald? Nie gehört. Keine Aktivisten, keine Medien. Dabei ist die Umweltkatastrophe noch größer: Hessens größtes zusammenhängendes Waldgebiet soll zum Wind-Industriegebiet werden. Gemeint ist der Naturpark Reinhardswald, der auch als „Schatzhaus der europäischen Wälder“ bezeichnet wird.
Der Reinhardswald…
- liegt zwischen Weser und Fulda in Nordhessen.
- ist über 1.000 Jahre alt und inspirierte die Gebrüder Grimm zu mehreren Märchen.
- ist eines der am dünnsten besiedelten Gebiete Deutschlands.
- ist mit 200 Quadratkilometer Hessens größter Forst.
- beinhaltet Urwaldflächen.
…ist in höchster Gefahr!
- hier sollen 50 Großwindanlagen entstehen.
- Höhe der Anlagen: 241 Meter (höher als der Kölner Dom!), Rotordurchmesser: 150 Meter!
- 1 Million Quadratmeter Wald sollen gerodet werden!
- Die Baugruben für die Fundamente werden 20 Meter tief!
- Für den Bau sind viele Straßen und hunderttausende Lkw-Fahrten nötig.
Der Millionen-Deal: (weiterlesen)

Foto: Naturspeicher.de
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Der Wolf gehört zu Deutschland
Wozu wieder Wölfe im deutschen Märchenwald? Dem grünen Rotkäppchen wird das scheue Tier kaum begegnen, um sich beobachten zu lassen. Damit, dass ihm der gefräßige Räuber, als Großmutter verkleidet, im Bett der verschlungenen Oma auflauert, ist nicht zu rechnen. Der finstere Isegrim hat eine feine Zunge. Am liebsten labt er sich an fetten Hammeln und zartem Lammfleisch im Frühjahr.
Knurrt ihm der Magen, schleicht er sich auf die Weiden. Dort läuft ihm vor die Schnauze, was er im Wald aufspüren müsste. Warum sollte er sich da die Lunge aus dem Leib hecheln, um einem flinken Reh nachzusetzen, sich gar auf den Kampf mit einem ausgewachsenen Hirsch einlassen. Dass mit aufgebrachten Keilern oder rasenden Wildsäuen nicht gut Kirschen essen ist, weiß der einsame Wolf nur zu gut. Als Klügerer trollt er sich still und leise vor der Horde der Schwarzkittel. Das biologische Gleichgewicht des Waldes geht ihm am Schwanz vorbei. Wer das Gegenteil annimmt, ist dümmer, als der Wolf erlaubt.
Als ich vor Jahren einmal mit einem Jäger durch die Karpaten streifte, nur bewaffnet mit dem Notizblock des Journalisten, liefen uns zwar Bären über den Weg, aber kein einziger Wolf. „Noch schärfer als seine Zähne ist sein Verstand“, erklärte mir der erfahrene Waidmann. Lasse er sich überhaupt blicken, dann immer so, dass die Verfolger nicht zum Schuss kommen könnten. Der Mensch müsse sich damit abfinden, von dem Tier zum Narren gehalten zu werden.
Die Rudel wachsen (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

